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Das sozialistische Goslarer Matriarchat

13. Mai 2011

Frau Juranek ärgert sich. Denn:

das Wirken der Gleichstellungsbeauftragten ist mittlerweile von unseren Vorstellungen weit entfernt. Ihren bisherigen Tätigkeiten nach will sie Benachteiligung von Männern aufzeigen und „beseitigen“ – dies ist nicht unser politischer Wille und wir denken, damit auch im Rat nicht allein zu stehen!

Um was geht es? Die lange Version mit Vorgeschichte gibt es hier, hier und hier.

Der Kurzabriss:

  • Frau Ebeling ist Gleichstellungsbeauftragte in Goslar.
  • Frau Ebeling kümmert sich um und gegen die Benachteiligung von Frauen und Männern.
  • In Goslar will eine Phalanx der Blockparteien, sowie dem willfährigen Lokalblatt Ebeling deshalb am 17. Mai aus dem Amt kippen und veranstaltet eine muntere Treibjagd, wobei die CDU nach überregionaler Berichterstattung kalte Füße kriegt.

Da der linksgrüne Politblock die Mehrheit hat, wird es auch klappen. Juranek schäumt deshalb so sehr, weil seitens der linksreaktionären Kampfemanzen zunächst mit Erfolg gegen den designierten Mann als Gleichstellungsbeauftragten gehetzt wurde. Schlussendlich kam die herbeiagitierte Frau – und erdreistet sich, auch etwas degen die Benachteiligung der Männer/Jungen zu tun!

Bürger der DDR, heraus zu neuen Taten! Dabei hätten die Goslarer Hammel, die sich solche Metzger selber herwählen, dringend Unterstützung nötig – in diesem Fall von einem Psychiater.

Monika Ebelings Blog

Beitrag in der FAZ (Original ist im Aboarchiv)

Hetze im Provinzblatt

15 Kommentare leave one →
  1. 14. Mai 2011 09:14

    Aus der Seite der Grünen:

    das Wirken der Gleichstellungsbeauftragten ist mittlerweile von unseren Vorstellungen weit entfernt. Ihren bisherigen Tätigkeiten nach will sie Benachteiligung von Männern aufzeigen und „beseitigen“ – dies ist nicht unser politischer Wille und wir denken, damit auch im Rat nicht allein zu stehen!

    Dies ist doch nun deutlich genug, oder gibt es an dieser Aussage etwas misszuverstehen? Die Grünen haben nicht vor Benachteiligungen von Männern zu beseitigen. Ich finde, jeder Mann der die Grünen wählt kann doch einfach nicht alle Tassen im Schrank haben.

  2. Michael Knuth permalink
    14. Mai 2011 18:42

    Das kann man zumindest annehmen, nachdem in der Goslarschen Zeitung in einem Artikel zur Abwahl der dortigen Gleichststellungsbeauftragten Monika Ebeling nach unzähligen Kommentaren die Kommentarfunktion gegen 18.00 Uhr nicht nur abgeschaltet, sondern bereits im dritten Beitrag zur Thematik alle Kommentare gelöscht worden sind.

    Da man dort mich auch zitiert hatte (Bitterfotzen Amazonen Bürgermeisterinnen) – ohne die Quelle anzugeben, war mir schon klar, dass dort wieder die öffentliche Meinung wegzensiert wird. Das geschah genau zu dem Zeitpunkt, als die Befürworter der Monika Ebeling die absolute „Lufthoheit“ aus rhetorischer Sicht errungen hatten.

    Da wir uns das so nicht gefallen lassen, habe ich mir erlaubt, alle Kommentare zu speichern und selbst noch einmal nachzukommentieren.
    Wer Alles Lesen und begreifen will, sollte ein bisschen Zeit mitbringen, denn es ist doch auf Grund der vielen Kommentare sehr umfangreich geworden.

    http://harzkreiskurier.wordpress.com/2011/05/13/schlacht-um-goslar-gz-berichtet-vom-verwaltungsausschus/#comment-279

    Michael Knuth

  3. 15. Mai 2011 08:47

    Habe das auch im ef-Magazin gesehen und dachte auch, das ist für alle interessant, nicht nur für Goslar.

  4. Michael Knuth permalink
    15. Mai 2011 19:44

    Dienstag, 17.00 Uhr geht es rund i, Schlacht- ähm Rathaus Goslar. Es wird gebeten, die neuesten Meldungen aus Goslar noch einmal zu lesen, ich mache da noch einige Enthüllungen aus dem Untergrund und dann werden wir sehen, wie es um Moni am Dienstag bestellt ist.

    http://harzkreiskurier.wordpress.com/2011/05/15/1951/

    • flax permalink
      15. Mai 2011 20:46

      Danke Michael für die Infos aus erster Hand und vor allem für das Engagement! Diese Geschichte ist in der Tat für alle interessant.

      Solche Hinterzimmerautokratien sprechen sich bei Erfolg ziemlich schnell rum. Falls diese Sauerei in die Luft fliegen sollte, sind die Müslis plötzlich auch lernfähig – wenn auch nur unter Schmerzen.

      Ich wünsche dieser Unverschämtheit noch möglichst viel Publicity, den Männern Cojones und den Goslarschen Wählern ein langes Gedächtnis!

      • Michael Knuth permalink
        15. Mai 2011 21:35

        Sei mal gespannt, es können morgen noch einige Enthüllungen kommen, die haben den „Väternotruf“ nicht umsonst in Misskredit gebracht…
        Vielen Dank für das Lob, schon allein dafür hat sich die Arbeit gelohnt.

        M.Knuth

  5. 15. Mai 2011 20:42

    Ichb plädiere schon seit Langem für eine Abschaffung der Frauenquote. Ich begrüße Monika Ebelings Vorstoß.
    Diese Kampfemanzen sitzen in allen Ämtern im öffentlichen Dienst und es ist inzwischen klar, dass mehr Mädchen Abitur machen. Leider arbeiten sie nicht lange , sondern ziehen sich zur Brutpflege zurück.
    Die Jungs ,die benachteiligt werden, haben dann keine Chance auf Studienplätze.
    Allein in der Medizin sind es momentan 65%!!Mädchen, die studieren. Sie werden den Beruf nicht in dem Maß ausüben wie die männlichen Kollegen.
    Ich plädiere bei der Vergabe von Studienplätzen um mehr Gerechtigkeit und um eine Männerquote.
    Anne

    Hier nachzulesen:

    http://www.donaufalter-zeitung.de/friends/parser.php?artikel=26

  6. KKGS permalink
    15. Mai 2011 23:32

    Hmmm, zirka in drei A4-Seiten hier und mit einigen Links, auch ohne vorher überhaupt thematisch vorbelastet zu sein, und IHR habt es verstanden?

    Jetzt darf man natürlich berechtigt die Frage stellen, wie dumm kann man sein, das Gesamte in der Goslarer Politik um die GSBA nicht zu verstehen?
    Daher das schnelle Abwählen, M.E. hat erkannt um was es geht, ist also gefährlich!

    Nur Volks-schädigende Feministinnen bringen das zustande, was in GS abläuft, mit vollkommener Politik- und Ämterignoranz und fehlendem Demokratieverständnis, gegen Grundgesetze, auch wenn dabei über Leichen gegangen wird, sogar bei Kinderleichen wird nicht halt gemacht, um Kinder um die es eigentlich geht. Der Steuerzahler berappt dazu die Rechnungen.

    Traurig dabei ist, dass auch Männer sich dafür hergeben, um sich nicht den Zorn der Feministinnen in Ämtern und Politik zu zuziehen, moralische Aspekte dabei, abgesehen von Gesetzesverstößen, das schert auch keinen dieser Bonzen, Hauptsache sie haben einen guten bezahlten Posten, dann wird gemobbt, dass sich die Balken biegen, Steuergelder dabei verprasst, um sich am Ruder zu halten.

    @Anne
    Der Artikel in der DFZ trifft den Nagel auf den Kopf, so läuft es in GS auch ab, allerdings handelt es sich im Fall GS nicht mehr um junge mobbende StudentenInnen, das sind Ausgewachsene nichts dazu lernende Gruppen-Amazonen.

    Eigentlich unfassbar in einer Demokratie, aber es wird schon seit Jahren recherchiert, alles belegbar !

  7. 16. Mai 2011 17:12

    Der zuletzt geschriebene Beitrag zur Causa Ebeling in meinem Blog lautet:

    Wie armselig müssen Feministinnen sein…

    … wenn sie es noch nicht einmal ertragen können, das in einer Aktionswoche für Kinder nur diese das Thema sind?

    In diesem Blog wurde die Frage gestellt, was Monika Ebe­ling für Männer und Jungen bisher getan habe. Dieser Arti­kel soll zum Teil eine Antwort darauf sein. Die Wut vieler Frauenbewegter hat sich Frau Ebeling u.a. durch ihre Ein­mischung in das Thema Gewalt gegen Kinder zugezo­gen. Ihr Beitrag Die ideologische Brötchentüte drückt das klar und unmissverständlich aus. Wenn man diesen gele­sen hat, versteht man die Entrüstung von Jenen, die Frau­en nur als Opfer sehen wollen.

    Mehr http://femokratie.com/armselige-feministinnen/05-2011/

  8. KKGS permalink
    16. Mai 2011 21:55

    „Wie armselig müssen Feministinnen sein…“

    Ja traurig, und Wortverdrehen gehört dabei zum Jargon.

    Wie sie argumentieren, dabei ohne Grundlagen, mit haltlosen Beschuldigungen auch gegen das „Gelbe Forum“, kann man nur mehr als witzig bezeichnen.

    Um 20:21:09 der Beitrag hat mich Verbogen vor lauter Lachen, da ist ein Link vom LK-GS.

    http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Niedersachsen/378106/Eine-Frau-macht-sich-fuer-Maenner-stark.html

    Genau das, was M.E. beschuldigt wird, aber worauf sie keinen Einfluss hat beim Vaeternotruf.de, das macht der LK aber selbst, worauf er aber den Einfluss hat auf SEINE HP, mit Veröffentlichen von Namen, Geb. Datum, Adresse der Schöffen die vom Rat vorgeschlagen sind.

    Und der Vaeternotruf brachte „Geburtsjahr“ von einigen Richter, über das wurde groß geschrieben, „Verfassungswidrig, Daten“ Preis geben!

    Soviel zur Datenpanne des gesamten LK, jetzt wird bestimmt alles wieder schnell gelöscht für Morgen und abgestritten *LACH*
    Ja, ja, wer mit Dreck wirft, ….

    Nun wird noch dazu scheinbar die Poli-Präsenz bei einer Ratssitzung, die höchstwahrscheinlich nie eine hatte, verstärkt.
    Es ist wirklich nicht zu fassen, was mit Steuer Geldern gemacht wird, um empörte Väter in die R-Ecke zu schicken, und wundert sich dann, dass man gerade dadurch DAS schürt, durch das Verhalten der so kompetenten „Ratsherren“.

    Am 23.3.2011 war in der EXTRA auf der 1.Seite zu lesen, kurz bevor der OB abgewählt wurde:

    Weiter dann in der EXTRA auf Seite 7:

    Tja, da hat der abgewählte OB ungewollt wohl noch die Gemüter der Feministinnen angeheizt. Er ist m.E.n. hinter M.E. gestanden, und hatte wohl auch einige Beschwerden über sie schon vorher bekommen, von den üblichen „Netzwerken“, was ja überall ersichtlich ist, und einige Netzwerke auch immer Lesemeinungen, natürlich mit Namen, bei den Zeitungen durchgeboxt haben!

    Die Überraschung wird morgen sein, ich höre, dass der Traffic auf den Seiten überaus hoch ist, und die Hintergrundinfo die pausenlos rein kommen, kann man schon gar nicht mehr verarbeiten.

    Egal was passiert Moni ist die Gewinnerin dieser Schlacht, und der Rat kann nur sein Gesicht bewahren, wenn er sie nicht abwählt.

    Die Diskussion wird sich dann noch verstärken, wenn sie abgewählt wird, und die Feministinnen werden die Hauptverlierer sein.

  9. flax permalink
    17. Mai 2011 18:12

    So, es hat also alles wie vorgesehen geklappt:

    http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Gleichstellungsbeauftragte-in-Goslar-abberufen

    Braaav, haddu feiin gemacht.

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