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Skandalurteil in Köln

10. Dezember 2014

Jetzt hat das Amtsgericht Köln doch das arme Fräulein Josephine Witt, die junge Dame, die bei der Christmette 2013 barbusig auf dem Altar des Kölner Domes posierte, zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 20 € verurteilt.

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Zunächst sieht man daran, daß die Studentin Witt kaum Geld hat. Damit wäre der Verdacht, an der Aktion könne irgend jemand etwas verdient haben, endgültig widerlegt.

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Die Aktion der Dame erinnert an den Auftritt der Musikkapelle Pussy Riot in einer Moskauer Kirche im Jahre 2012.

Die Künstlerinnen wurden vom rachsüchtigen russischen Staat ebenfalls abgestraft. Und es ergab sich weltweiter Protest. Unser damaliger Außenminister Westerwelle meinte, daß es Teil jeder lebendigen demokratischen Gesellschaft sein sollte, wenn engagierte Bürger und Künstler und ihre Freiheit sich artikulieren.

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, nannte die Verurteilung der drei Frauen … „niederschmetternd“. …Die Protestaktion der Band in der Kathedrale sei allenfalls eine Ordnungswidrigkeit.

Aha! Und bei uns, in Deutschland, ein Straftatbestand!

Hat er schon bei Merkel wegen des armen Fräulein Witt protestiert?

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