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„Schäuble soll Griechenland 2011 den Euro-Austritt nahegelegt haben“

22. Januar 2015

berichtet die „Zeit“ unter Verweis auf ein Interview des ehemaligen griechischen Finanzministers Venizelos mit einer griechischen Zeitung. Scheint also zu stimmen.

Das „Heerlager“ hatte bereits früher darüber berichtet, unter Verweis auf die Memoiren des ehemaligen VS-Finanzministers Geithner.

Schade, daß keiner aus der Nichtlügenpresse Herrn Schäuble mal auf den Sachverhalt anspricht.

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5 Kommentare leave one →
  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG permalink
    22. Januar 2015 20:31

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt.

  2. 25. Januar 2015 17:01

    Hat dies auf kantodeaschrift rebloggt.

  3. ZustandsForscher permalink
    22. Februar 2015 23:18

    Teil 1 von 2 Ausführungen

    Dieser Schäuble, eine höchst üble, weil eine Macht- und Geltungshungrige Kreatur, rollender Natur, wird als der gemeinste, weil ohne jeglicher Moral agierender Politiker von der Deutschen PolitikBühne, in den Geschichtsbüchern der nahen Zukunft Erwähnung finden. Aber lassen wir dieses von Hinterlist getriebene CDU Monster mal beiseite und justieren unseren Fokus lieber auf ein dringlicheres Thema, namentlich: die GriechenlandKrise, ein.

    Was ist aber das Hauptproblem bzw. was ist die Hauptursache der GriechenlandKrise, soll unsere erste Frage lauten ? Offensichtlich kann beschrieben werden, dass die GriechenlandKrise in der Hauptsache eine schwerwiegend akute und allen Anschein nicht enden wollende/sollende ? Finanz- und Wirtschaftskrise ist.

    Wie bei allen Krisen im Leben, ist es immer von Vorteil, einen kühlen Kopf zu bewahren und trotz aller in Frage kommenden oder naheliegenden Maßnahmen, welche zur Lösung einer Krise sich als dienlich aufdrängen, die Kirche sprichwörtlich tunlichst im Dorfe zu belassen.

    1. ) Um, im Bezug auf Griechenland, die Kirche tunlichst im Dorfe zu belassen, scheiden Zuallererst die, sagen wir, etwas unprofessionellen Überlegungen eines eventuellen Austrittes Griechenlands aus der Eurozone faktisch und auch praktisch aus. Weil die Ursache des Griechischen Problems, beim besten Wollen, nicht mit der Zugehörigkeit zur Eurozone in Verbindung gebracht werden kann. Das heißt im Klartext: die eigentlichen Probleme Griechenlands, blieben durch einen Austritt aus der Eurozone ungelöst, also die selben Finanz und Wirtschaftsprobleme wie je bis Dato blieben bestehen.

    2.) Auch die von mehreren Seiten angeregte Reanimierung der Drachme ist, wenn man sich des Problems, welches in Griechenland offensichtlich vorliegt, einmal Bewusst geworden ist, ungeeignet und daher dringend zu verwerfen. Es wäre mit dem Rückzug zur Drachme bloß der Name einer Währung geändert und weiter nichts. Am Namen soll’s aber bekanntlich nicht liegen. Daher: Griechenland muss und kann das nicht enden wollende Problem der Finanz und Wirtschaftskrise nur unter unbedingter Beibehaltung des Euros als Währung zur Zufriedenstellung aller Beteiligten erfolgreich lösen.

    erste Etappen Einsicht: In der Eurozone bleiben und den Euro als Währung beibehalten

    Zugegeben. Vermeintliche Wirtschaftsexperten beschwören ja häufig, dass eine eigene Landeswährung immer den Vorteil hätte, den Gegebenheiten der eigenen Volkswirtschaftstärke, angepasst Rechnung zu tragen. Das ist korrekt. Geht’s der Wirtschaft gut, wird die Währung aufgewertet; geht’s der Wirtschaft mal nicht so gut, gibt es immerhin den Ausgleichshebel, die eigene Währung vorübergehend abzuwerten, um schlussendlich am internationalen Markt, Wettbewerb und Konkurrenz fähig zu bleiben. Das war jedoch nur gestern so !!!

    Heute wissen wir, auch ohne akademischen Graden, dass der Effekt, welcher gestern noch durch eine Auf- und Abwertung der jeweiligen Landeswährung erzielt worden ist, im Hier und Jetzt, also ab Heute, sehr effizient, alleine mit der Lohn und Preispolitik eines Landes gestaltet werden kann. Übersetzt: Geht’s der Wirtschaft gut, dürfen durchaus die Preise entsprechend angehoben werden; und geht’s der Wirtschaft mal nicht so gut, wie gegenwärtig der Volkswirtschaft in Griechenland, dann muss man eben die Preise, bei unverändertem Lohn, dementsprechend senken, um schlussendlich wieder am internationalen WeltMarkt, Wettbewerb und Konkurrenz fähig zu bleiben.

    im 2. Teil befassen wir uns intensiv mit den Schulden und deren Tilgung.

  4. ZustandsForscher permalink
    25. Februar 2015 14:54

    Teil 2 von 2 Ausführungen

    Summa Summarum bisheriger Erkenntnisse:

    1) Griechenland bleibt in der Eurozone und behält den Euro als Währung konsequent bei;

    2) Die Preise werden landesweit bei Konsumgütern allgemein, bei Lebensmittel im Besonderen, drastisch gesenkt; Dies hat zu geschehen bei gleichbleibenden, und in besonderen HärteFällen sogar mit leicht anzuhebenden Lohn- bzw. Einkommensniveau, damit nämlich der ungehinderte Kauf von Konsumgütern im Allgemeinen und der Kauf von Lebensmittel im Besonderen, wieder gewährleistet werden kann.

    —–

    Nun zu den Schulden und deren Tilgung:

    Bewältigung der Krise mittels fördernden Rahmen:

    Um nämlich aus solch einer Finanz und Wirtschaftskrise, wie sie gegenwärtig in Griechenland auf schnellstmögliche Bewältigung wartet, überhaupt wieder genesend in Richtung Nulllinie auftauchen zu können, muss es

    1) zuvorderst als 1. Priorität der Gläubiger gesehen werden, einen unbedingten, zum Teil auch rückwirkenden ZinsenVerzicht gegenüber der Hellenischen Republik (für zB zuvor gewährte Kredite), von Seite der europäischen Gläubiger dem Schuldner Griechenland gegenüber, unbedingt wirksam werden lassen.

    2) Zeitgleich muss es Landesweit auf griechischem Boden verboten sein, Sparguthaben verzinst zu horten. d. h. auch für angesparte Guthaben im privaten sowie im wirtschaftlichen Sektor gilt: absoluter, zum Teil sogar rückwirkender, bis mindestens ab Krisenbeginn 2008, verpflichtender ZinsenVerzicht. Was wiederum heißt: Guthaben verbleibt ohne GuthabenZuwachs mittels Zins- und ZinsesZinsenVerbot.

    3) Vorerst völliger Stopp von neu zu vergebenden Privatkrediten !!! Verwendungszweck gebundene Kredite an Private sind als Ausnahme „fördernd“ nur gestattet, wenn Private, vormalige Arbeitnehmer, sich in die wirtschaftliche Selbstständigkeit wagen wollen. Solche Kredite sind jedoch, ohne GewinnmachungsAbsicht, vom Zins befreit zu vergeben und daher bloß 1:1 wieder zurückzuzahlen.

    4.) Zinsfreie Kredite im wirtschaftlichen Sektor ausnahmslos an griechische Unternehmungen, welche (samt allen zugehörigen Derivatunternehmungen) innerhalb Griechenlands agieren und somit nur den griechischen Finanzbehörden gegenüber Abgaben- und Steuerpflichtig sind.

    ——

    Die eigentliche Tilgung der griechischen Staatsschulden , beginnt erst, wenn sich der griechische Finanzhaushalt erholt hat, und unübersehbar in Richtung „Nulllinie“ zusteuert.

  5. ZustandsForscher permalink
    26. Februar 2015 04:19

    Appendix:

    1.) Wann darf man eine Volkswirtschaft als „gut“ bzw. „gesund“ bezeichnen ?

    Eine Volkswirtschaft darf erst als gut bzw gesund bezeichnet werden, wenn der Bevölkerung auch ausreichend Geldmittel zur Verfügung stehen, um erzeugte / angebotene Waren, Lebensmittel bzw Dienstleistungen zu kaufen bzw in Anspruch zu nehmen.

    ——-

    2.) Von welchen Unternehmungen ist im Teil 2, Punkt 4 eigentlich genau die Rede ?

    Es handelt sich um griechische Unternehmungen, welche (samt allen zugehörigen Derivatunternehmungen) innerhalb Griechenlands agieren und somit nur den griechischen Finanzbehörden gegenüber Abgaben- und Steuerpflichtig sind. Das sind in der Hauptsache zB:

    Land und Forstwirtschaftliche Unternehmungen;

    Gast und Beherbergungsbetriebe;

    sonstige Einrichtungen aus dem Bereich Tourismus;

    sämtliche Handwerksbetriebe;

    heimische Lebensmittelbetriebe und LebensmittelMärkte. usw.

    ——

    Müsste Griechenland nicht in allen Bereichen den Gürtel enger schnallen, das heist: Preis UND Lohnsenkung, wie es zB namhafte Finanzexperten unisono von Griechenland fordern ?

    Nein, Nein und nochmals Nein ! Denn, was sollte damit gewonnen werden ?

    Angenommen, Sie haben ein monatliches Einkommen von 1000 Euro und haben Aufwendungen im Monat von ebenfalls 1000 Euro, dann bleiben Ihnen am Monatsende genau Null Euro übrig. Richtig ? Richtig !

    Wenn man jetzt hergeht und einerseits Ihr Einkommen um 50 % reduziert, andererseits sich Ihre Aufwendungen wegen der niedrigeren Preise um ebenfalls 50 % reduzieren, dann verbleiben Ihnen am ende des Monats wiederum NULL Euronen. Es hat sich nichts für Sie gebessert. Richtig ? Richtig !

    Daher gilt folgende FaustRegel: Je größer die Differenz ist zwischen den Preisen der angebotenen Güter, Dienstleistungen und dem Einkommen der Bevölkerung, desto höher ist die Kaufkraft der Einzelnen

    D. h. auf unser Beispiel gemünzt: Sie verfügen über 1000 Euronen Einkommen im Monat; und haben durch Senkung der Preise nur noch 500 Euro Aufwendungen im Monat, somit verbleiben am Ende des Monats 500 Euronen, welche für etwaige Anschaffung von Konsumgütern oder zusätzliche Dienstleistungen, frei verfügt werden kann. und genau dieses zusätzliche Plus an Geldreserven erhöht Ihre Kaufkraft und führt eine Volkswirtschaft insgesamt sanft aber sicher heraus aus einer Wirtschaftskrise.

    Also, Viel Erfolg !!!

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