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Plasberg ist Zeitverschwendung

28. April 2015

Eigentlich wußte ich das ja.

Gestern ging es um die steigende Zahl der Einbrüche.

Erst kam das übliche BlaBla: Förderalismus ist schlecht, Polizei stärken usw. Wie wir die unerwünschten Tätergruppen aus Deutschland raushalten, kein Wort.

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Der zweite Teil beschäftigte sich dann mit der Frage, ob man die Täter klassifizieren darf, z.B. nach Nationalität oder Volksgruppe (Zigeuner).

Lösungen wurde keine angeboten.

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Fritz Pleitgen, der ehemalige WDR-Intendant fiel völlig aus dem Rahmen. Zunächst wurde nicht klar, was der überhaupt in der Sendung verloren hat, welche Nähe er zu dem Thema haben soll.

Seine einzigen Bemerkungen zu den Themen gingen in die Richtung, daß es diskriminierend sei, Tätergruppen zu erfassen.

„Diskriminieren“, Herr Pleitgen, heißt doch erst einmal „unterscheiden.“ Wenn es gegen „Rechtspopulisten“, Pegida o.ä. geht, dann unterscheiden Herr Pleitgen und Konsorten recht schnell, da haben sie dann keine Mühe.

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Diese Leute können aber auch nicht für fünf Pfennig denken.

Der Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes verlangt natürlich nicht, alles gleich zu behandeln. Das sind nur die Wahnideen deutscher Linker. Es verbietet nur, Gleiches ungleich zu behandeln. Man muß also zunächst einmal das Gleiche und das Ungleiche sammeln (was für Pleitgen schon Diskriminierung darstellt). Und dann muß man werten: Ist das Gleiche entscheidender oder das Ungleiche?

Allerdings gilt dies klassischerweise eh nur für stattliches Handeln. Im Privatbereich durfte ich früher diskriminieren, wo ich wollte. Wenn ich einen Ford Focus kaufte, dann wurde natürlich der Opel Astra oder VW Golf diskriminiert, weil ich den Focus – aus welchem Grunde auch immer – für das für mich geeignetste Auto ansah. Wenn ich auf Blondinen stehe, verpflichtet mich – noch – keine grüne Genderkampflesbe, mich mit einer Brünetten einzulassen. Eine der größten Diskriminierungsveranstaltungen in Deutschland ist die Bundestagswahl, wo millionenfach Parteien und Kandidaten durch Nichtwahl herabgesetzt werden. Pleitgen, sofort Verbot verlangen!

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Das Antidiskriminierungsgesetz ist – aus der Sicht der Väter des Grundgesetzes – klar verfassungswidrig, egal was das Bundesverfassungsgericht heute dazu sagt.

Wer Diskriminierung vermeiden will, schränkt automatisch Freiheit ein, immer und überall. Im Privatleben sollte die Freiheit aber vorgehen. Ein vernünftiger Gedanke, schließlich sind die Menschen vielfältig und jedes Töpfchen wird auch so irgendwann sein Deckelchen finden. Nur der Staat mit seiner Machtfülle sollte sich an strengere Regeln halten. So die Gedanken der Väter des Grundgesetzes.

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In der Praxis stellt sich meist heraus, daß Typen wie Pleitgen widerliche Heuchler sind.

Z.B. wenn diese Vorortvillenbewohner feststellen, daß die Kommune in ihrer Nähe ein Einwandererheim eröffnen will. Früher nannte man solche Leute „Salonbolschewiken“. Mit dem Champagnerglas in der Hand für die Weltrevolution wettern.

Ich werde ihn nicht bedauern, wenn Pleitgen selbst einen Einbruch erleidet! Euch sollte die Pest, die Ihr nicht bekämpfen wollt, auch mehr treffen. Und denkt dran: Danach bloß nicht beklagen, schluckt einfach alles runter.

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3 Kommentare leave one →
  1. Karl Eduard permalink
    28. April 2015 13:26

    Plasberg ist doch gut. Er vermittelt das Gefühl, in Deutschland würde um Meinungen und Lösungen gestritten, wenn nicht gar gerungen. Logisch, hat das keine Auswirkungen auf die Realität. Der Fernsehzuschauer kann sich aber sagen, „Schau mal, die diskutieren doch darüber. Toll.“ Dann geht er Schlafen und alles wird schlimmer. Immerhin ein Fortschritt. Oder nicht?

  2. 28. April 2015 14:13

    Föderalismus gut, nix bla, bla. Sezession noch weniger bla, bla.
    Auflösung der BRD, Eigenständigkeit der deutschen Länder.

  3. 28. April 2015 14:19

    Artikel 3

    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    Soviel zum Gleichheitsgrundsatz im GG. Gleichheit vor dem Gesetz, nicht mehr und nicht weniger.

    Hier noch ein Auszug aus der Weimarer Verfassung:
    Die Einzelperson

    Artikel 109
    (1) Alle Deutschen sind vor dem Gesetze gleich. Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.
    (2) Öffentlich-rechtliche Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes sind aufzuheben. Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.
    (3) Titel dürfen nur verliehen werden, wenn sie ein Amt oder einen Beruf bezeichnen; akademische Grade sind hierdurch nicht betroffen.
    (4) Orden und Ehrenzeichen dürfen vom Staat nicht verliehen werden.
    (5) Kein Deutscher darf von einer ausländischen Regierung Titel oder Orden annehmen.

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