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EU-Präsident Juncker: Wenn es ernst wird, muß man Verschwörungstheorien erfinden

6. Mai 2015

Laut Juncker wollen die Bösen aus der „angelsächsischen Welt“ beim Austritt Griechenlands die Währungsunion zerstören.

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Bemerkenswert an diesem Schwachsinn ist zunächst einmal das indirekte Eingeständnis, daß die ganzen tollen Zahlen, der angebliche Primärüberschuß Griechenlands usw. alles Heuchelei und Lüge waren.

Jetzt kommt man halt, nachdem ökonomische Lügen nicht mehr greifen, mit politischen Lügen daher.

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Warum sollten die Anglo-Amerikaner denn den Euro zerstören wollen? Damit sich in und um Deutschland herum wieder eine stabile Währungszone bildet? Die als Weltreservewährung den Dollarraum schwächt?

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Nein, aus deren Sicht ist alles gut, so wie es ist: Ein schwacher Euro taugt als Konkurrenz zum Dollar nicht. Und mit der Schrottwährung Euro ist auch das Wachstum und die Prosperität der europäischen Wirtschaft auf Jahrzehnte gestört. Die schwachen Länder saufen ab und die reicheren Länder müssen schmerzhafte Transfers machen, damit der soziale Frieden in Südeuropa nicht völlig verloren geht.

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Im Übrigen: Die VSA hat so viele Vasallenstaaten innerhalb der EU, Europa macht eh nur, was der Ami will.

Und daß der Euro ein Fiasko wird, haben gerade die VS-Experten immer klar gesagt. Zum Beispiel Milton Friedman, der dem Euro keine zehn Jahre gab. Friedman hat Recht behalten, denn bereits 2008 krachte der Euro derartig, daß nur noch durch Vertragsbrüche die Eurozone notdürftig zusammengehalten werden konnte. Der „Ur-Euro“ ist bereits 2008 gestorben, heute haben wir den Neo-Euro.

Und ich würde einen der Politiker, die sich heute immer noch für den Euro aussprechen, gerne einmal fragen, welchen Euro er denn meint: Den alten oder den neuen? Eigentlich kann man nicht für beides sein, weil diese sich von der Grundkonzeption (Alleinverantwortung gegen Transferunion) grundlegend unterscheiden.

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Aus Sicht der Anglo-Amerikaner gibt es noch einen anderen Aspekt: Das NATO-Land Griechenland soll stabil auf Kurs gehalten werden und schon deshalb in der Eurozone verbleiben.

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Und was treibt Juncker an? Er kommt aus einem Bonsailändchen, das als einzige Grafschaft in Nordeuropa von der EU profitiert.

Gäbe es keine EU und keine Duldung des luxemburgischen Schwarzgeldbanksystems, könnten die Luxemburger, nachdem ihre Stahlindustrie weg ist, wieder auf den kargen Eifelböden Landwirtschaft betreiben.

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Der „große Europäer“ ist nur der Staubsaugervertreter der luxemburgischen Interessen.

One Comment leave one →
  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG permalink
    6. Mai 2015 20:47

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Die wollen Europa wieder aufrüsten und siehe, was dem Deutschem verboten ist: Selbstverteidiung und das Tragen von Waffen! Andere, wie Ausländer und Politiker, die dürfen das!
    Das wichtige wird vergessen: Frieden! Papstrede im Radio? http://wwii.germandocsinrussia.org/de/nodes/2276-akte-140-historisch-politische-kommentare-dr-h-c-alfred-von-wegerer-uber-die-ursachen-des-au#page/25/mode/inspect/zoom/4
    Glück, Auf, meine Heimat!

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