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FAZ: Kirchenhetze an dämlichem Beispiel

7. Mai 2015

Unsere Volksaufklärer laufen sich um den 8. Mai herum immer heißer. Die FAZ klärt uns über die Fluchtwege von Nazis ab 1945 nach Südamerika auf, die sog. „Rattenlinie“.

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Redakteuse Susanne Kusicke, die die Laberfächer Germanistik und Philosophie an der FU Berlin studiert hat und deshalb für den Arbeitsmarkt überflüssig ist, hätte wenigstens, wenn sie schon ihre Lebenszeit mit solchen Studien verplempert, ein paar Vorlesungen in Geschichte hören sollen.

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Laut ihrem etwas einfältigen Artikel war die katholische Kirche ob ihrer Mithilfe bei der Flucht böse („Die Kirchen hatten ihren Anteil daran, dass die meisten Schuldigen ungeschoren davonkamen.“). Hingegen kommt das Rote Kreuz, das ebenfalls kräftig half, wegen der Behauptung „völlig überfordert“ zu sein, als gut rüber.

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Ausgerechnet den SS-Obersturmbannführer Walter Rauff, den Mitentwickler des Gaswagens, nimmt sie in ihrer frommen Einfalt als Beispiel für das fiese Treiben der Katholen.

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Nun, Frau Kusicke, andere waren auch nicht so pingelig im Umgang mit Herrn Rauff: So wurde der Mann Ende der 40er Jahre vom israelischen Geheimdienst beschäftigt, so die Zeitung „Haaretz“ 2007.

Und auch der BND wußte den Mann zu schätzen und warb ihn 1958 an.

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Die einfache (und meist falsche) Einteilung der Welt in die immer gleichen Guten und Schlechten gelingt mir nicht mehr. Jesus Christus hatte für die Kusickes der Welt mehr Verständnis als ich, wie Matthäus 5:3 beweist.

One Comment leave one →
  1. Hildesvin permalink
    8. Mai 2015 00:16

    „Mitentwickler des Gaswagens“? Darf man das jetzt als Sarkasmus verstehen? Falls nicht: Nimmst Du für Dich geistige Gesundheit in Anspruch? Vergebung, falls doch.

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