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Im Krug zum grünen Kranze

15. Mai 2015

Das Trinklied aus dem 18. Jahrhundert auf den Text von Wilhelm Müller (1794-1827) war im 19. Jahrhundert ein echter Gassenhauer und gehört auch heute noch zum Repertoire vieler Gesangsvereine.

Liedtext

Im Krug zum grünen Kranze,
da kehrt ich durstig ein;
da saß ein Wandrer drinnen,
ja drinnen am kühlen Wein.

Das Glas ward eingegossen,
das wurde nimmer leer;
sein Haupt ruht auf dem Bündel,
als wär’s ihm viel zu schwer.

Ich tät mich zu ihm setzen,
ich sah ihm ins Gesicht,
das schien mir gar befreundet
und dennoch kannt‘ ich’s nicht.

Da sah auch mir ins Auge
der fremde Wandersmann
und füllte meinen Becher
und sah mich wieder an.

Hei, wie die Becher klangen,
wie brannte Hand in Hand;
es lebe die liebste deine,
Herzbruder, im Vaterland!

.

Text: Wilhelm Müller

Tenor: Peter Schreier
Gitarre: Konrad Ragossnig

One Comment leave one →
  1. feld89 permalink
    16. Mai 2015 11:05

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

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