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OLG Köln weigert sich, das Hauptverfahren gegen 90-jährigen Kölner wegen des Massakers in Oradour-sur-Glane zu eröffnen

18. Juni 2015

Nach dem Landgericht Köln weigert sich nun auch das Oberlandesgericht ein Verfahren zu eröffnen. Heilige Justizia, Du kannst es ja noch, wenn Du willst!

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Man lese die Begründung und denke an den Fall Gröning (Der heute 93jährige angeklagte SS-Mann aus Auschwitz):

OLG Köln „Zur Eröffnung des Hauptverfahrens sei die hinreichende Wahrscheinlichkeit erforderlich, dass dem Angeschuldigten seine individuelle strafrechtliche Verantwortlichkeit in Form der konkreten Beteiligung an einzelnen Tötungsdelikten bzw. Beihilfehandlungen nachgewiesen werden könne. Über die Zugehörigkeit des Angeschuldigten zu der für das Massaker verantwortlichen Kompanie und seine Anwensenheit am Ort des Geschehens hinaus, die er selbst eingeräumt hatte, lasse die Beweislage weitergehende Feststellungen nicht zu.“ (Mitteilung Nr. 15/15)

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Eine Ohrfeige für das Landgericht Lüneburg, die es auch verdient hat.

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Was mich am Fall Gröning so ärgert ist folgendes: Immer hieß es, man solle sich der Vergangenheit stellen, die Jüngeren aufklären usw. Gröning hat dies wohl befolgt und ist seit Mitte der 80er Jahre an die Öffentlichkeit gegangen. Hat über seine Zeit in Auschwitz berichtet und damit Material für die Anklage geliefert.

Der Staat hat ihm seine Aufrichtigkeit dadurch gedankt, daß er ihn mit 93 Jahren vor Gericht zerrt.

Die, die sich auf dem SS-Kameradschaftsabend zugezwinkert haben, aber im übrigen die Schnauze hielten, können in Ruhe den Lebensabend genießen.

Für Gröning ist es zu spät, aber wir können unsere Schlüsse daraus ziehen.

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6 Kommentare leave one →
  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG permalink
    18. Juni 2015 18:51

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt.

  2. 18. Juni 2015 20:19

    Hat dies auf Gegen den Strom rebloggt.

  3. Max Mustermann permalink
    18. Juni 2015 22:30

    Da werden aber die rachesüchtigen Judenführer keine Freude an diesem Entscheid haben.

    • 18. Juni 2015 23:21

      Bei dem Vorfall ging es um Franzosen.
      Und wenn man sich die deutschen Medien zum Fall Gröning anschaut, da brauchts keine Juden mehr…
      Wie auch immer, das Gericht schreibt: „Rechtsmittel gegen den Beschluss des 2. Strafsenats sind nicht gegeben.“

      • Hildesvin permalink
        21. Juni 2015 00:44

        Eben, eben. Was dem beschnittenen / auserwählten Jupiter erlaubt ist, ist dem welschen Ochsen noch lange nicht erlaubt.

        P.S. und OT: Den 11. September 2001 betreffend: „Was deines Amtes nicht ist, davon laß deinen Fürwitz“ – Der Prophet Sirach.
        Also ich habe die schönste Jugendzeit bei der Luftabwehr verplem… äh, verbracht.
        Wie soll ich sagen – es Bedarf schon einigen Mangels an Witz, um die offizielle Darstellung zu 9/11 für bare Münze zu nehmen.

  4. Max Mustermann permalink
    19. Juni 2015 12:55

    Noch ein paar zusätzliche Informationen zum Fall Oradour sur Glane: Mitte der 70-er Jahre hatte ich beruflich viel in Frankreich zu tun und habe dabei in einem grossen Betrieb auch die Bekanntschaft einer sehr gebildeten und historisch bewanderten Dame gemacht. Als wir uns einmal über die deutsche Besatzung unterhielten war sie explizit der Meinung, dass diese Zeit für Frankreich gar nicht so schlecht gewesen sei, wie es die Medien in ihrem Land und anderswo darstellen täten. Endlich hätten in Frankreich wieder Zucht und Ordnung geherrscht im Gegensatz zu den Jahren zuvor, die geprägt waren von ständiger sozialer und politischer Unrast, verursacht durch Linke und Kommunisten. Die deutschen Soldaten und Offiziere hätten sich sehr anständig benommen, dies im Gegensatz zu den Befreiern die folgten und denen es sehr oft an Anstand mehr als gefehlt hätte.

    Und vernichtend war ihr Urteil über die Mitglieder der Résistance, die heute als Helden verehrt werden. Das seien meist Kriminelle und Verbrecher gewesen, die ihre feigen Anschläge aus dem Hinterhalt machten und sich auch nicht scheuten, dabei das Leben ihrer Landsleute zu gefährden, ja sogar in Kauf zu nehmen.

    Und zum Fall Oradour hatte sie eine stark abweichende Meinung aufgrund der ihr vertraulich zugetragenen Informationen, als uns die Geschichte heute von den gesteuerten und verlogenen Medien aufgetischt wird.

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