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Woelki und Nietzsche

21. Juni 2015

Woelki am 20. Juni 2015: „In seiner Predigt mahnte Kardinal Woelki die europäische Politker, legale Wege für Flüchtlinge zu schaffen „und eine Seenotrettung, die Menschen und nicht Grenzen schützt.“ Nächstenliebe ende nicht an den Zäunen und im Wassergraben Südeuropas, so der Kardinal. „Wir müssen Nächstenliebe endlich globalisieren.“

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Der gibt wahrscheinlich keine Ruhe, bis halb Afrika hierher gekommen ist. Hat den eigentlich nie einer gefragt, ob er eine Obergrenze für Einwanderung sieht, ab welchem Punkt die Gesellschaft in Rassenhaß, Bürgerkrieg und Vandalismus umschlägt? Oder ist das sein Ziel?

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Dies sind die zwei physiologischen Realitäten, auf denen, aus denen die Erlösungs-Lehre gewachsen ist. Ich nenne sie eine sublime Weiter-Entwicklung des Hedonismus auf durchaus morbider Grundlage. Nächstverwandt, wenn auch mit einem grossen Zuschuss von griechischer Vitalität und Nervenkraft, bleibt ihr der Epicureismus, die Erlösungs-Lehre des Heidenthums. Epicur ein typischer décadent: zuerst von mir als solcher erkannt. — Die Furcht vor Schmerz, selbst vor dem Unendlich-Kleinen im Schmerz — sie kann gar nicht anders enden als in einer Religion der Liebe

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Das Christenthum steht auch im Gegensatz zu aller geistigen Wohlgerathenheit, — es kann nur die kranke Vernunft als christliche Vernunft brauchen, es nimmt die Partei alles Idiotischen, es spricht den Fluch aus gegen den „Geist“, gegen die superbia des gesunden Geistes. Weil die Krankheit zum Wesen des Christenthums gehört, muss auch der typisch christliche Zustand, „der Glaube“, eine Krankheitsform sein, müssen alle geraden, rechtschaffnen, wissenschaftlichen Wege zur Erkenntniss von der Kirche als verbotene Wege abgelehnt werden. Der Zweifel bereits ist eine Sünde… Der vollkommne Mangel an psychologischer Reinlichkeit beim Priester — im Blick sich verrathend — ist eine Folgeerscheinung der décadence, — man hat die hysterischen Frauenzimmer, andrerseits rhachitisch angelegte Kinder darauf hin zu beobachten, wie regelmässig Falschheit aus Instinkt, Lust zu lügen, um zu lügen, Unfähigkeit zu geraden Blicken und Schritten der Ausdruck von décadence ist. „Glaube“ heisst Nicht-wissen-wollen, was wahr ist. Der Pietist, der Priester beiderlei Geschlechts, ist falsch, weil er krank ist: sein Instinkt verlangt, dass die Wahrheit an keinem Punkt zu Rechte kommt. „Was krank macht, ist gut; was aus der Fülle, aus dem Überfluss, aus der Macht kommt, ist böse“: so empfindet der Gläubige. Die Unfreiheit zur Lüge — daran errathe ich jeden vorherbestimmten Theologen.

3 Kommentare leave one →
  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG permalink
    21. Juni 2015 17:51

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt.

  2. 21. Juni 2015 18:57

    Ich schreib per Mail mehrmals die Partei der Grund und deren Vertreter an und fragte nach einer oberen Grenze für Einwanderung und Asyl. Gefragt war nach einer Zahl oder Zahlbereich. Denn, so mein Argument, bei 50 Millionen Flüchtlingen, müsse man sich doch über den Einlass Gedanken machen. Schließlich gibt es nicht wenige unter den Grünen-Wählern, die offene und bedingungslose Einwanderung wollen.

    Es kam keine Antwort.

  3. feld89 permalink
    22. Juni 2015 10:13

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

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