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Der unerträgliche Bernd Lucke

21. Juni 2015

Im nachfolgenden Video braucht man sich nur die ersten Sekunden anzuschauen – falls von Interesse.

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03.06.2015: Herr Lucke spricht sich im Pressegespräch für die Idee aus, die Bemessungsgrundlage der Besteuerung innerhalb der EU anzugleichen. Luckes Begründung „Denn Europa und natürlich Deutschland insbesondere sollte ein Hort der Gerechtigkeit sein, und diese Gerechtigkeit muß sich auch im steuerlichen Bereich niederschlagen.“

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Einmal unabhängig von der Dümmlichkeit der Begründung, für die er sich schämen sollte, ist es doch erschreckend, daß er der EU ein Einfallstor in weitere nationale Kompetenzen eröffnen will.

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Und letztlich ist doch auch nicht entscheidend, wie die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung aussieht, wichtig ist doch die steuerliche Belastung. Wenn Staaten wie Irland bei der Körperschaftsteuer den Billigheimer spielen, kann man das durch Angleichnung der Bemessungsgrundlage nicht verhindern, weil der Steuersatz niedrig bleibt.

Solchen Ländern ist ein derartiges Verhalten doch nur deshalb möglich, weil die entgehenden Steuern von der EU per Umverteilung ersetzt werden.

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Ich weiß nicht, ob der schon immer so war oder ob man ihn unlängst umgedreht hat, spielt aber auch keine Rolle. Mit dem an der Spitze ist die AfD erledigt.

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3 Kommentare leave one →
  1. francomacorisano permalink
    21. Juni 2015 20:59

    „Ich frage mich allen Ernstes: Was ist in diesen Mann gefahren, der für mich einmal ein Held war? Gerade das bürgerliche Lager hat in diesem Land überhaupt keinen Ansprechpartner mehr. Sie sind es, die alle Hoffnung auf die AfD setzen. Dazu zähle ich vor allem auch den Mittelstand, dem durch immer mehr Bürokratie und EU Verordnungswahn bald jegliche Lust am Arbeiten und des selbstständigen Unternehmertums genommen wird“.

    Dr. Christinana Baum, Kreisvorsitzende der AfD aus Baden-Württemberg

    • 21. Juni 2015 21:16

      Lieber Franco,
      wir „begegnen“ uns im Netz vielleicht öfter, als man glaubt, denn ich schaue gerne und oft z.B. beim geschätzten Alexander Dilger ‚rein, dessen Ansichten ich nicht immer teile, was aber egal ist, denn 1. halte ich ihn (und Dich) für honorige Menschen und 2. kann man dort noch auf einer Ebene diskutieren, wo Vernunft noch als Kriterium anerkannt wird und nicht nur bloße Gutmenschen-Betroffenheitslyrik.
      Wenn man sich die Meinungsumfragen anschaut. dann ist die AfD, für das Spektakel an Selbstzerfleischung, was sie in den letzten Monaten aufgeführt hat, noch erstaunlich stabil. Immerhin zeigt es, daß es ein Bedürfnis für eine andere Sichtweise gibt, wir nicht ganz alleine sind und die Rationalität noch nicht völlig ausgestorben ist.
      Leider halte ich Lucke für fehlgeleitet (von Henckel), Frauke Petry ist aber auch nur eine intrigante Opportunistin.
      Hoffentlich schafft die AfD es, einen echten Neuanfang hinzubekommen. Die Wahl in Dänemark zeigt, wie hoch das Potential ist.
      Gruß
      Julius

      • francomacorisano permalink
        21. Juni 2015 22:30

        Ich habe es an anderer Stelle schon einmal geschrieben: Wir sind Brüder im Geiste! Ja, auch ich lese und kommentiere gerne auf Seiten, die zwar nicht immer 100% meiner Meinung sind, aber denen ich auch nicht wirklich inhaltlich fern bin. Der Wertekodex für den ich als echter Christ-Sozialer stehe, kann ich nicht jedem überstülpen und nur als leuchtendes Beispiel wirklich dafür werben. Daher kommt für mich in der Politik die Freiheit (statt Sozialismus) an erster Stelle! Zu hast vollkommen Recht, dass Bernd Lucke, der für mich einmal die perfekte Klammer über den Flügeln war, von H.O. Henkel schlecht beraten wird. Henkel hat Geld, aber sonst keine Erfolgserlebnisse mehr! Ein typischer alter Mann, der es anderen aus reinem Ego noch einmal zeigen will. Schade! Frauke Petry ist vielleicht nicht verkehrt. Ich kenne sie leider nicht persönlich. Aber der alleinige AfD-Vorsitz ist für sie eine Nummer zu groß! In dieser Liga muss man ein Meister in Taktik, Strategie, Menschenführung, Rhetorik und Organisation sein und quasi über schauspielerische Fähigkeiten verfügen. Das wird sie nicht schaffen und schon gar nicht die Liberalen und Nationalen vereinen. Daher hoffe ich für die AfD auf einen unverbrauchten „Weißen Ritter“.

        Ganz grundsätzlich brauchen wir zur Umkehr in politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland eine Doppelstrategie, denn die 68er gehen jetzt bald in Rente. Mit den „moderaten“, aber an die CDU oder FDP „noch“ anschlussfähigen Luckes oder auch Dilgers, können wir Union und FDP vor uns hertreiben. Zusätzlich brauchen wir zur Verstärkung grundsätzliche Systemkritik, die die Unzufriedenheit im Volk ernst nimmt und gerade wegen der unkontrollierten Zuwanderung von Menschen, die mit unserer Kultur nicht kompatibel sind zusätzlichen Druck ausübt. Eine Spaltung der AfD wäre o.k., kommt aber jetzt ein paar Jahre zu früh!

        Ich würde so gerne an vorderer Front mehr mitmischen, aber auch ich lebe nicht nur von Luft und Liebe. Wir können uns über konservative.rlp@web.de gerne nicht-öffentlich intensiver austauschen.

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