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Seid wann haben die Griechen denn Versprechungen eingehalten?

25. Juni 2015

Was soll das wochenlange Theater um die nächsten Hilfskredite? Sie können doch versprechen, was sie wollen, die Griechen, oder es lassen, was ändert das?

Die „schwäbische Hausfrau“ scheint entschlossen zu sein, neues gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen.

Die „Eiserne Lady“ wirkt wachsweich.

Die „mächtigste Frau der Welt“ läßt sich von einem 10-Millionen-Völkchen vorführen.

2 Kommentare leave one →
  1. Gucker permalink
    27. Juni 2015 11:22

    Die “mächtigste Frau der Welt” läßt sich von einem 10-Millionen-Völkchen vorführen.

    Na ja, EINE Seite der Medaille.
    Gehören da nicht zwei dazu?

    Im Übrigen scheint es wohl so auszusehen,
    daß die Troika/Inst die Griechen mit unannehmbaren Forderungen
    zum Verlassen des Euros drängen wollen. Die Griechen sind beneidenswerterweise
    wenigstens ein freies Volk und dürfen selbst abstimmen. In Deutschland verboten.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/06/27/unannehmbar-troika-vorschlag-waere-der-todesstoss-fuer-griechenland/

  2. 3. Juli 2015 17:26

    2001 / 2002 hat man uns gesagt: »Natürlich sind die von Griechenland vorgelegten Zahlen gelogen, aber bei einer Wirtschaftsleistung von 1% und einer Bevölkerung von 3% – was kann da schon schiefgehen?«
    Inzwischen wissen wir, wieviel Geld von 3% der europäischen Bevölkerung verschlungen werden kann. Deutschland allein büßt bis zu 90 Milliarden ein. Da seit drei Jahren die Reparationen des Versailler Vertrages alle beglichen sind, können wir uns ja nun an die nächste Jahrhundertaufgabe machen. Man sollte sich auch erinnern, welche Regierung es war, die das zugelassen hat: Die Schröder-Fischer-Bande.
    Bereits bei der Konzeption des Maastrich-Vertrages wurde von Fachleuten bemängelt, daß keine Austrittsmöglichkeiten vorgesehen seien. In dem Buch »Die Maastricher Verträge – zum Scheitern verurteilt?« von Welcker / Nerge (1992!) heißt es dazu auf Seite 94:

    »Der zweite Konstruktionsfehler besteht im Fehlen einer Austrittsmöglichkeit. Die Währungs- und Wirtschaftsunion ist auf ewig angelegt. Ihre Stabilität und Dauerhaftigkeit soll dadurch garantiert werden, daß im Vertrag von M. keine Austrittsmöglichkeiten vorgesehen sind. Ein Land, das einmal beigetreten ist, liefert sich damit auf Gedeih und Verderb den Entscheidungen und Gesetzen der EU aus. Bei Fehlen einer Austrittsmöglichkeit besteht die Gefahr, daß die Interessen eines Volkes ungenügend berücksichtigt werden und zu einem Zerbrechen der Union im Krieg führen … Angesichts des Zerfalls der UdSSR, Jugoslawiens und der CSFR einen Vielvölkerstaat mit 340 Millionen Einwohnern errichten zu wollen, muß als ein äußerst problematisches Unterfangen betrachtet werden … «

    Die Autoren weisen darauf hin, daß alle diese drei Länder Austrittsklauseln in ihren Verfassungen besaßen.
    Woran aber damals niemand gedacht hatte: Es fehlt auch die legale Möglichkeit, ein Land aus der Union wieder hinauszuwerfen. Die Konstrukteure wollten sich selbst überlisten und müssen nun wie Wotan in Richard Wagners »Ring« sagen: »In eigner Fessel fing ich mich.«

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