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Jim Knopf bleibt „Neger“

7. August 2015

meldet die deutsche Presse. Der Verlag weigere sich, das Wort aus „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ herauszunehmen.

Wie dümlich solche Diskussionen sind, las ich vor Jahren in einem Zeitungsartikel über die VSA und die dortigen Bemühungen, Mark Twains „Tom Saywer“ von den bösen Worten „Nigger/Neger“ zu reinigen.

Denn die Idee der Umbenennung bewirkt das doch das Gegenteil des Beabsichtigten: Twain schildert den damals vorhandenen Rassismus in den Südstaaten. Eine Sprachkosmetik nimmt dem Buch die Schärfe und verharmlost den Rassismus, der sich eben auch durch die Sprache ausdrückt.

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Ulkig ist auch „Pippi Langstrumpf“. Der Papa ist jetzt „Südseekönig“ statt „Negerkönig“. Aber was hilft es? Es bleibt doch zu vermuten, daß Papa Langstrumpf seine Schwarzen auf der Plantage schuften läßt. Als „König“ scheint er Demokratie auch nicht so zu mögen.

Pippis „Nazipapa“, vom deutschen Feuilleton verharmlost?

One Comment leave one →
  1. 7. August 2015 22:02

    Natürlich ist Neger KEINE Beleidigung, denn „negro“ heißt einfach „schwarz“ auf Latein. Sonst wäre ja auch „Weißer“ eine „Beleidigung“.

    „Rassismus“ oder „Ausländerfeindlichkeit“ sind nur politische Kampfbegriffe, zur Unterdrückung von Wahrheit und Fakten. Uns so der Mund verboten werden, nur darum geht es.

    ABER ICH WILL IN KEINER DIKTATUR LEBEN!

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