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„Kritik“ oder „Hetze“, welchen Ausdruck nimmt man?

14. August 2015

Wann verwendet man welchen Ausdruck? Deutschstunde im „Heerlager“:

Wenn man den herrschenden Gutmenschengleichstrom attackiert, ist das grundsätzlich immer „Hetze“. Der Ausdruck ist so schön, weil es an den Straftatbestand der „Volksverhetzung“ erinnert.

Was macht man dann aber, wenn argumentiert wird und das Politik- und Medienkartell recht sachlich angegriffen wird?

Da gibt es zwei Möglichkeiten:

Entweder, die Leute sind von den Hetzern verführt worden und merken es selber nicht.

Auf deren Gerede muß man nicht eingehen, denn diese Menschen haben ja keinen eigenen geistigen Beitrag vollbracht, quatschen dummes Zeug nach. Vergessen wir’s.

Oder diese Leute haben zwar fundierte Einwände, sind selbst nicht rechts, aber ungewollt „geistige Brandstifter“, die den Hetzern in die Hände arbeiten und daher für alle rechtsextremen Strafttaten eine moralische Mitschuld tragen. Auch diese Leute verdienen keine Würdigung (Brandstifter, wieder erinnert es an einen Straftatbestand).

Und was ist mit der „Kritik“?

Das Wort brauchen wir eigentlich nicht mehr, was gibt es hier schon zu kritisieren? Alle Menschen sind mit Merkel und Schäuble zufrieden, selbst die Grünen, wer das nicht so sieht, ist eben ein „Hetzer“.

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