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Merkel im Interview

17. August 2015

Zur Masseneinwanderung meint die Dame:

Zugleich müsse aber auch stärker deutlich gemacht werden, wer in Deutschland eine Chance auf Asyl habe und wer nicht, sagte Merkel mit Blick auf die Debatte über den Umgang mit Flüchtlingen vom Balkan.

Das wäre ja dann die Aufgabe von ihr selbst. Oder glaubt die, der Himmel tut sich auf und Gott erledigt diese Arbeit für sie?

„Wir können nicht jedem, der glaubt, dass hier wirtschaftlich die Dinge besser laufen, dass man eine Chance auf einen Arbeitsplatz hat, Asyl gewähren.“

Dann machen Sie doch was.

In der Frage, welche Staaten als sichere Herkunftsländer eingeordnet werden sollten, strebt Merkel eine europäische Lösung an. Die EU-Staaten bräuchten in dieser Frage „gemeinsame Einschätzungen“, sagte sie.

Dafür hatte sie Monate bis Jahre Zeit. Jetzt muß wieder Europa herhalten, weil die zu feige sind, zu handeln.

Auch ansonsten forderte sie eine Vereinheitlichung der Flüchtlingspolitik in Europa. Derzeit herrsche eine „extrem nicht zufriedenstellende Situation“. Das sogenannte Dublin-Abkommen, wonach für Asylbewerber der EU-Staat zuständig ist, in dem sie zuerst eintreffen, gelte nicht mehr. Von dieser Entwicklung sei Deutschland „sehr betroffen“. Notwendig sei „eine gemeinsame europäische Asylpolitik“.

Frau Merkel, die „gemeinsame europäische Asylpolitik“ gibt es nicht. Ist gerade vor unseren Augen zusammengebrochen.

Jetzt rettet sich jeder, außer ein paar Ländern. Es ist doch die billigste Ausrede aller Zeiten, immer eine europäische Lösung zu fordern, weil man selbst nicht bereit ist, etwas zu machen.

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2 Kommentare leave one →
  1. 17. August 2015 15:44

    Gerechte Lösung:
    Menschen aus ehemals britischen Kolonien nach England,
    Menschen aus ehemals französischen Ko,lonien nach Frankreich!
    Menschen aus arabischen Ländern (Clinton über Gaddhafi: „we came, saw, and he died“) in die USA!

  2. 17. August 2015 17:30

    Merkel und die Bunjdesregierung kann nicht anders als Versprechungen abgeben. Ihre Vorgänger hatten die Souveränität Deutschlands an die EU abgegeben. Grundlage dafür war und ist Artikel 23 des Grundgesetzes, der 1992 unter Kohl geschaffen wurde.

    Seither wurden Souveränitätsrechte, darunter auch die Kontrolle der Grenzen aufgegeben und an die EU übertragen.

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