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Warum sollte sich der Islam eigentlich reformieren?

6. Oktober 2015

Egal, was wir persönlich über den Islam denken, einfach ein paar nüchterne Überlegungen:

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Warum sollte man ein erfolgreiches System ändern?

Der Islam hat weltweit Zuwächse zu verzeichnen. Europa steht in einigen Jahrzehnten zur Übernahme an. Kein Grund für einen „Euro-Islam“.

Der Islam hat ein traditionelles Frauenbild…

…und deshalb gibt es in moslemischen Familien auch Kinder. Unsere Gender- und Feminismusgläubigen Superliberalen mögen sich ja kulturell noch so überlegen fühlen. Sie sterben mangels Kindern einfach aus und die Anderen setzen sich biologisch durch.

Die Moscheen werden von vielen Menschen besucht, die Imane erhalten Spenden von den Gläubigen

Wer geht denn in unsere Kirchen? Würde man den Islam verkäßmannen, wären die Moscheen auch bald leer.

Aus Saudi-Arabien und Katar dürften riesige Summen zur Förderung des Islams weltweit fließen

Es steht zu vermuten, daß von dem Geld auch etwas nach Deutschland kommt. Warum sollten die Gemeinden sich den Geldhahn durch einen Euro-Islam selbst zudrehen?

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Fazit: Solange die moslemischen Gläubigen einen liberaleren Islam nicht selbst von ihren Imanen fordern und denen mit Entzug der Gelder drohen, gibt es keinen Grund für die islamische Gemeinschaft, den Kurs zu wechseln.

Die einzige Möglichkeit der Politik bestünde darin, alle ausländischen Einflüsse zu stoppen und politsch Druck Richtung Euro-Islam zu erzeugen. Aber wie soll das gehen?

Das Grundgesetz räumt der Religionsfreiheit einen sehr (und zu) großen Spielraum ein. Man sollte aber dabei bedenken, daß zur Zeit des Entwurfes des GG Deutschland fast nur aus Christen bestand, ein paar Zehntausend Juden und einige Tausend Buddhisten oder Moslems spielten keine Rolle. In einer so homogenen Gesellschaft kann man leichter Freiräume geben. Unglücklicherweise verstößt das BVerfG in seiner Rechtsprechung auch noch gegen das GG und erweiterte die Religionsfreiheit über den Wortlaut des GG aus.

Ist so viel Religionsfreiheit politisch sinnvoll in einer Multikultigesellschaft? Die Frage kann man stellen, sie hat aber keine Relevanz, denn der Liberalismus heutiger Prägung ist zu stark, um eine weitere Diskussion zu führen.

Man sollte sich aber, wenn in der nächsten Quasselrunde im Fernsehen oder im nächsten Zeitungsartikel vom „Euro-Islam“ die Rede ist, sich seinen Teil denken.

Ins eine Ohr ‚rein, zum anderen wieder hinaus…

3 Kommentare leave one →
  1. Elsterkette permalink
    6. Oktober 2015 13:08

    Der Islam ist nur deshalb erfolgreich und kann sich ausbreiten, weil ihm die Innovationen des verhaßten Westens zur Verfügung stehen. Ohne westliche Fördertechnik kämen die Saudis nicht an ihr Öl, ohne westliche Waffen müßten sie sich Sunniten, Schiiten und Wasweisichwasfür-iten mit Knüppeln gegenseitig die Schädel einschlagen, ohne westliche Kommunikationstechnik sich mittels Buschfunk und Rauchzeichen vernetzen. Wären sie von all den Errungenschaften abgeschnitten und die Grenzen dicht, sie würden allenfalls zu unserer Erheiterung beitragen.

    „Euro-Islam“ – ist das der Islam, der seine Sozialhilfe in €uro ausgezahlt bekommt…..?

    • 6. Oktober 2015 13:16

      Das ist sicher z.T. richtig, z.T. aber auch nicht, schaue Dir nur den Iran an, die sind durchaus in der Lage, eigene Technik zu entwickeln.

      • Elsterkette permalink
        6. Oktober 2015 13:36

        Stimmt. Iran ist eine Ausnahme. Dort gibt es auch kein vergleichbares Bevölkerungswachstum wie in anderen muslimischen Ländern. Interessant wäre zu wissen, WER dort eigene Technik entwickelt. Perser oder Araber oder die wenigen Prozent Nichtmuslime.

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