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Welcher Unterschied besteht zwischen einem deutschen und einem griechischen Grenzzaun?

7. Oktober 2015

Deutsche Zäune? Unser Finanzminister Wolfgang Schäuble meint: „Grenzen um Deutschland herum helfen nun wirklich nichts, Zäune nicht und alles nicht.“ (FAZ 05.10.2015)

Griechische Zäune? Schäuble zwei Tage später, am 07.10.2015 (Welt): Es sei entscheidend, die Außengrenzen der Europäischen Union, beispielsweise die Grenze zwischen der Türkei und Griechenland, zu sichern.

Logisch, oder?

Nein? Dann gehören Sie nicht zu der geistigen Elite der 42% der Wähler, die CDU wählen. Und die auch diesen Satz als wichtige politische Aussage zum Klimawandel unterstützen würden, käme er von Frau Dr. Merkel: „Nachts ist es kälter als draußen.“

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12 Kommentare leave one →
  1. Elsterkette permalink
    7. Oktober 2015 14:01

    Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern…..

  2. 7. Oktober 2015 14:56

    Unser Finanzminister Wolfgang Schäuble meint: „Grenzen um Deutschland herum helfen nun wirklich nichts, Zäune nicht und alles nicht.“ (FAZ 05.10.2015)

    Herr Schäuble war schon immer ein großer Experte was Grenzen betrifft:


    Ich spreche da aus Erfahrung, denn mein Wahlkreis grenzt an Frankreich

    “Natürlich nehme ich die Sorgen der grenznahen Bevölkerung ernst,
    wenngleich ich sie nicht teilen kann. Ich spreche da aus Erfahrung, denn mein Wahlkreis grenzt an Frankreich, und da gab es in den 90er-Jahren vor der Schengen-Öffnung ganz ähnliche Befürchtungen, die sich alle nicht erfüllt haben.”

    ( Schäuble, Wolfgang; zur Zeit der Öffnung der EU-Ostgrenze Innenminister der Bundesrepublik Deutschland in einem Interview mit der Zeitung SUPERillu am 06.12.2007)

    https://spdverbot.wordpress.com/2010/03/28/ich-spreche-da-aus-erfahrung-denn-mein-wahlkreis-grenzt-an-frankreich/

  3. feld89 permalink
    7. Oktober 2015 21:46

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

  4. 7. Oktober 2015 22:37

    Die Menschen wachen auf und bald werden wir über Zäune und Rückführungskommandos sprechen. Ganz sicher.

  5. 9. Oktober 2015 21:28

    Warum wünschen sich eigentlich so viele, Massen Geflüchteter dazu zu bringen, auf alle möglichen illegalen Weisen unregistriert einzureisen? Ich möchte nicht einen Haufen illegal Eingereister auf unseren Straßen sehen.

    • 9. Oktober 2015 21:33

      Ich kenne niemanden, der das wünscht.

      • 9. Oktober 2015 21:45

        Das freut mich. Aber warum wird dann allenthalben gefordert, die legale Einreise zu unterbinden, vulgo „die Grenzen zu schließen“. Ich fände es wichtig, sich bei solchen Forderungen auch mal die Folgen vor Augen zu halten…

  6. 9. Oktober 2015 22:00

    Welche „legale Einreise“ denn? Auf welches Recht will sich denn der Invasor berufen?

  7. 9. Oktober 2015 22:30

    Sag mal, ist Dir eigentlich jede Menschlichkeit fremd? Sind die Leute, die da kommen, verantwortlich für die Zustände in ihrer Heimat? Wer hat denn das verseppelt in Syrien, in Nigeria und in den anderen Ländern? Die etwa? Alter ey….

    • 9. Oktober 2015 22:38

      Bier ist Bier und Schnaps ist Schnaps. Internationale Regeln und Menschlichkeit sind auch nicht dasselbe.
      Wenn Du mich nach der Menschlichkeit fragst: Man soll den Menschen helfen, auch großzügig, aber innerhalb ihrer Region. Arabien ist groß genug.
      Wenn Holland unter Wasser steht, nehme ich sofort Holländer auf, es wäre doch absurd, wenn die in den Sudan gehen müßten. Das sind – ganz nebenbei – auch die bewährten Grundsätze des UNHCR.
      Die Leute, die diese „Flüchtlinge“ von heute hier haben wollen, sind entweder naiv oder verlogen, weil sie etwas ganz anderes bezwecken.

      • 9. Oktober 2015 22:46

        Danke, dass Du das so offen zugibst. Im Libanon sind allerdngs schon 1,1 Mio Syrer untergekommen. Die haben aber selbst nur 6 Mio Einwoher. Wieviele sollten sie noch aufnehmen? Und wieviele waren es noch gleich in der Türkei? Aber du hast natürlich völlig recht: Selbstverständlich sollte man den Leuten vor Ort helfen, um sie gar nicht erst zur Flucht zu zwingen. Z.B. durch Arbeiten an den Ursachen der Flucht. Da bräuchte man aber ziemlich Eier in der Hose, um gegen den großen Bruder aufzumucken. Das wär schon schwerer, als auf den Flüchtlingen rumzutrampeln.

  8. 9. Oktober 2015 23:08

    Was ich über die Weltpolitik denke, ist das eine, jetzt geht es aber um die Zukunft meines Landes, und da verengt sich mein Blickwinkel ganz bewußt.
    Wenn Holland aufgrund eines Atomunfalles unbewohnbar würde, glaubst Du es wäre ein Problem, alle Holländer (bis auf die Passholländer) zu integrieren? Das wäre kein unlösbares Problem, auch wenn 16 Mio. kämen.
    Die Heularie, wieviele die arabischen Länder aufnehmen, juckt mich nicht. Bei allem Respekt z.B. für die Jordanier: Die kriegen Geld für die Aufnahme der Syrer.
    Selbst die linksextreme Prantlhausener Zeitung mußte einräumen:
    „Flüchtlinge aus Syrien beleben im Nachbarland Jordanien bisher dünn besiedelte Landstriche. Dank internationaler Hilfsgelder bewirken sie dort einen Wirtschaftsaufschwung.
    Die großen UN-Organisationen geben täglich zwei Millionen Euro in Jordanien aus. Dadurch entstehen Jobs für Flüchtlinge und Einheimische.
    Auch die palästinensischen Flüchtlinge aus dem Israel-Palästina-Konflikt brachten Jordanien einen Aufschwung. Sie stellen inzwischen die Bevölkerungsmehrheit des Landes.“
    http://www.sueddeutsche.de/politik/buergerkrieg-in-syrien-fluechtlinge-als-wirtschaftsfaktor-1.2363541

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