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Aus Michael Klonovskys Acta Diurna

10. Oktober 2015

Ganz später 8. Oktober 2015

Sie habe „überhaupt keinen Zweifel, dass wir das nicht hinkriegen“, lautete der letzte, in Marmor zu meißelnde Satz der Kanzlerin beim Interview mit der Moderatorin Anne Will, das ich mir jetzt auch angesehen habe und aus welchem die meisten Medienschaffenden der Bundesrepublik nur Erfreuliches herauszuhören vermochten; ich teile zumindest in diesem Punkte Merkels Meinung. Zuvor hatte sie Auskünfte erteilt der Art wie: Wir können unsere Grenzen nicht kontrollieren oder gar schließen, sie wisse nicht, wieviele „Flüchtlinge“ kämen, aber das sei „auch egal“, und auf die finale Frage der Interviewerin, was denn von dem „Wir“ bleibe, wenn „wir“ es „geschafft“ hätten, versetzte sie: „Na möglichst viele Menschen in Deutschland!“ Ich weiß nicht, was andere gesehen haben – ich sah eine politisch eher unzurechnungsfähige Person fromme Wünsche, Platitüden und schieren Nonsens in einem Stammeldeutsch absondern, das man keinem gymnasialen Achtklässler durchgehen ließe. Und das wird gehandelt als Nobelpreiskandidatin; wenn’s nicht so komisch wäre, ich müsste glatt den schönen Wein wieder – –

6 Kommentare leave one →
  1. Elsterkette permalink
    10. Oktober 2015 11:48

    Keiner kann so elegant und gleichzeitig so bissig die Dinge auf den Punkt bringen, wie Klonovsky. Da ist jeder Beitrag ein Genuß!

    • 10. Oktober 2015 14:37

      @Elsterkette:

      Hab deinen Kommentar gar nicht gesehen.
      Ich sag mal so, ein Mensch mit einem Funken Anstand im Leibe geht im Jahr 2015 garantiert nicht mehr für den SPIEGEL anschaffen. Dieser Klonovsky ist ebenso wie alle anderen blasierten Hackfressen, da fielen mir noch einige Andere ein, prinzipiell Feind des Deutschen Volkes.
      Ein anderes Beispiel ist diese Herr Pipp, oder Papp oder wie dieser Vogel in Kanada heißen mag.

      • 10. Oktober 2015 15:12

        Der Mann arbeitet für „Focus“, aber es wundert mich auch, daß er noch in den Gleichstrom-Medien schaffen darf.
        Sein Blog ist aber eine Fundgrube des Geistes, aber auch des Spottes und der Klarheit: „Tausende demonstrieren gegen Flüchtlinge“, melden verlässlich die Genossen Journalisten von Spiegel online. Nach meiner Information haben die Pegida-Sachsen nie gegen „Flüchtlinge“ demonstriert, sondern beispielsweise gegen Salafisten, illegale Einwanderer – Kein Mensch ist illegal!; also: Eindringlinge – sowie gegen die staatliche Kaum- bzw. Nichtbekämpfung einiger weniger tausend Räuberlein im grenznahen Raum. Sollte ich mich irren – ich war nie persönlich am Ort –, bitte ich um Belehrung.“
        Welcher Gleichstrom-Journalist hat einmal so sachlich PEGIDA verteidigt?

      • Elsterkette permalink
        10. Oktober 2015 15:55

        @Julius Rabenstein: Sehe ich genauso. Er ist beim „Focus“ wohl sicherlich der Alibi-Querulant, so wie Broder bei der „Welt“.

  2. 10. Oktober 2015 11:50

    Ich weiß nicht, was andere gesehen haben – ich sah eine politisch eher unzurechnungsfähige Person fromme Wünsche, Platitüden und schieren Nonsens in einem Stammeldeutsch absondern, das man keinem gymnasialen Achtklässler durchgehen ließe.

    Dieser Klonovsky labert wiedermal Scheiße.
    Die Worte und Taten Merkels haben sich in letzten zehn Jahren nicht geändert. Außerdem ist sie keineswegs unzurechnungsfähig, sondern handelt ganz im Gegenteil mit Kalkül und Berechnung. Ganz im Sinne ihrer Wählerschaft. Wenn diese dumm ist und alles was Merkel sagt falsch versteht, so ist das deren Problem, nicht Merkels.
    Wenn jetzt viele so tun als seien sie überrascht, so ist das pure Heuchelei.
    Ich würde so sagen: „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“

    • 10. Oktober 2015 12:01

      Lieber Peter, ich habe nur 10 Minuten der Sendung gesehen, länger kann ich die nicht ertragen.
      Ich sah eine fast schon zittrige, völlig verunsicherte Person, die so nervös war, daß sie schon Schwierigkeiten hatte, richtige Sätze zu bilden. Die sich durch ewiges Wiederholen der eigenen Phrasen über die Zeit retten wollte.

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