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Prag 1989: Polizei sollte nicht über Vorfälle mit den Flüchtlingen in der Botschaft berichten

15. Oktober 2015

Wie sich erst heute durch Recherchen der „Heerlager“-Redaktion herausstellt, muß es bei der Botschaftsbesetzung in Prag 1989 z.T. schlimme Zustände gegeben haben.

So berichtete jüngst erst die „Rheinische Post“, daß die tschechslowakische Polizei angewiesen worden sein soll, daß bei „Einsätzen in den Unterkünften, die keine Außenwirkung erzielen“, „keine Pressemeldung gefertigt“ werde. Die Polizei solle nur „bei eventuellen Anfragen“ von Medienvertretern reagieren. Nur bei größeren Vorfällen wie Bränden oder Massenschlägereien solle informiert werden.

Die Botschaftsflüchtlinge kamen ja nur aus der Ostzone, Dunkeldeutsche 2ter Klasse. Die konnten sich nicht benehmen, waren halt Provinzler. Daher mußten seinerzeit vom Botschafter Verhaltensmaßregeln erlassen werden: „Unsere Notdurft verrichten wir ausschließlich auf Toiletten, nicht in Gärten und Parks, auch nicht an Hecken und hinter Büschen“, heißt es weiter im „Leitfaden für Flüchtlinge“.

Schlimm, wie sich Deutsche benehmen können.

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