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War das nicht einer der großen Wendepunkte in der Flüchtlingskrise?

26. Oktober 2015

Schiffsunglück im Mittelmeer am 19. April 2015 (Wiki)

In der Nacht vom 18. auf den 19. April 2015 kenterte ein überladenes Flüchtlingsboot auf dem Weg von Libyen nach Italien. Ein Überlebender berichtete, es seien 950 Personen an Bord gewesen. Vermutlich ertranken 800 Menschen, nur 28 Menschen konnten gerettet werden (darunter der Kapitän und der Steuermann), womit dies die größte Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer wäre.

Laut UNHCR waren in der vorangehenden Woche mehr als 1000 Menschen im Mittelmeer ertrunken.

Auf einem Krisentreffen der Außen- und Innenminister wurde als direkte Reaktion auf das Schiffsunglück im Mittelmeer am 19. April 2015 von der Europäischen Union ein Zehn-Punkte-Aktionsplan zur Migration beschlossen. In der am 13. Mai verabschiedeten Europäischen Agenda für Migration wurden verschiedenen Maßnahmen zusammengestellt, und die Europäische Union kündigte hiernach an, die Seenothilfe massiv auszuweiten und die Mittel für die EU-Programme Triton und Poseidon verdreifachen zu wollen, welche den Einsatz von deutlich mehr Schiffen ermöglichen sollen.

Ergänzend: Migration besser bewältigen – die Europäische Agenda für Migration

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