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War es wirklich so schlimm mit der weißen Rasse?

31. Dezember 2015

Mitglied „re-aktionaer“ aus dem „Gelben Forum“ wagt eine provokante Gegenrede und nimmt die Weißen in Schutz – bei den Anderen wäre es noch schlimmer gewesen.

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Der Westen hat sich ab dem 15.Jhdt einfach genommen, was ihm zusteht, weil er besser war und ist.
Jede andere Kulturgemeinschaft unter der Sonne hätte es genau so getan – nur anders – nämlich brutaler! Dass der europäische Kolonialismus so generös war, ist ausschließlich dem Umstand zu verdanken, dass wir Christen sind, dass wir gutmütig sind. Ich halte diesen Umstand mittlerweile für einen Fehler. Was hat also der Westen z.B. böses in Afrika getan, was in Afrika nicht sonst auch geschehen würde? Wären die Kolonialisten so gewesen wie die Einwohner des afrikanischen Kontinents, man hätte die verschiedenen Stämme einfach ausgerottet, wo sie störten! So einfach kann man das lösen! Ja! Keine andere Kulturgemeinschaft hätte sich diese Probleme lange angetan. Es wäre technisch eine Kleinigkeit gewesen, in den 40ern 50ern 60ern Tabula Rasa zu machen – ciao mau mau – und sich ein wunderschönes weisses Rhodesien, Kenia, etc. zu erhalten. Klingt grausem? Ja. Unmenschlich? Nein – Menschen sind genau so! Sowas kann man nicht machen, sagen wir? Aber gewiss kann man – es widerstrebt nur uns mit unserer christlichen Prägung so zu denken. Die Geschichtsbücher anderer Völker sind sind voll mit Vertreibungs und Ausrottungsgeschichten – und zwar volkommen ohne Schuldgefühle. Man lese das 5te Buch Mose…

Nun, was wäre da noch im westlichen Sündenregister…. Die Sklaverei!Mein Gott die Sklaverei!:
Was kann man den Westlern vorwerfen, was man anderen nicht vorwerfen kann? Was haben sie falsch gemacht?
Ich meine, ich habe eine Antwort darauf: Sie haben es verabsäumt die Sklaven zu kastrieren. Hätten sie es getan, wäre die Sklaverei heute kein Thema mehr. Wer wirft eigentlich den Lybiern und Algeriern die Verbrechen der Korsaren vor? Wer beschwert sich bei den Saudis über ihre Sklavenexpeditionen nach Ostafrika? Wer verurteilt die Menschenopfer der Inkas und Atztheken?
Man exkulpiert dies alles doch nur aus einem Grund – weil man bei uns einem Looser nicht nachtritt und seine Fehler deshalb eher verzeiht! Warum eigentlich?
Übrigens, wer sich dafür interessiert was der arme afrikanische Sklave macht, wenn er selber in die Situation der Überlegenheit gerät, der kann sich gerne die Geschichte Liberias zu Gemüte führen. (Das erste was die freigelassenen Sklaven in ihrer neuen Heimat machten, war die radikale Versklavung der lokalen Völker zu beginnen)
Kommen wir aber nun zum nahen Osten und den Gemeinheiten die \“der Westen\“ dort abgezogen hat. Über mehrere hundert Jahre hat die Kultur des nahen Ostens versucht den Westen zu kolonialisieren und auszuplündern. Das gelang auch teilweise. In Spanien, Sizilien, Süditalien, wie auch am Balkan. Tributzahlungen, Knabenlese, Schutzsteuern etc. waren tatsächliche Plünderungen in den über Jahrhunderte besetzten Gebieten, Korsaren die im Mittelmeer weisse Sklaven einfingen und bis rauf nach Irland Plünderfahrten unternahmen. Dort wo die Kolonialisten des Orients herrschten wurde selbstredend die lokale Kultur unterdrückt wo es nur ging und man setzte ausschließlich die eigenen Leute in Machtpositionen ein. Jene Regionen des Westens die sich der Besatzung entziehen konnten, konnten sich entwickeln und irgendwann Ende des 17.Jhdts drehte sich dann eben der Spieß endgültig um.
Weil wir technisch und intelektuell überlegen waren. So läuft das Spiel nun mal! Ab dann war der Westen am Drücker.
Was haben wir also unseren ehemaligen Bedrängern, Kolonialisten und Versklavern nun böses angetan? Haben wir ihre Kinder entführt und versklavt um bei uns als Söldner oder Sexsklaven zu dienen? Haben wir ständige Tributpflicht eingeführt? Haben wir sie angehalten ihren Glauben zu wechseln? Nichts davon.
Ach ja, das Öl! Das war ja das einzige, was überhaupt wert war zu plündern, neben den archäologischen Schätzen der Vorzivilisationen – die den armen unterdrückten aber ohnehin egal waren. (Die gesamte Ausgrabung von Ephesos konnte man dem Primitivling von Sultan für eine Handvoll Zuchtpferde abkaufen, heute wäre es ein Flatscreen. Das Parthenonfries wäre heute ein haufen kleiner Steinchen wenn man es nicht vor den Osmanen in Sicherheit gebracht hätte, die auf der Akropolis, z,b. ein Munitionsdepot eingerichtet hatten welches auch noch in die Luft flog)
Bleiben wir aber beim Öl.
Haben wir es geraubt oder billg gekauft? Hmm… ich weiss nicht. Zumindest seit den 60ern gibt es ein schönes Kartell namens OPEC, dass darauf achtet, das Öl nicht all zu billig herzugeben. Brutaler Kolonialismus geht anders. Der Orient könnte im Geld schwimmen. Aber was machen die Herren Araberprinzen damit? Schulen bauen? Infrastruktur errichten? Bildung? Nö! Sie werfen es mit beiden Händen zum Fenster raus – und zwar ausschließlich für ihren eigenen Clan. Warum handeln sie so? Vielleicht weil sie wissen, dass ihre eigene Kultur und Mentalität jeden Versuch, eine solide Infrastruktur und Wissensgesellschaft zu etablieren zunichte machen würde. Jede solidarische Struktur der Plünderung preisgeben. Jede Form der Produktion nur mit der Peitsche durchzusetzen ist? Ich befürchte fast, dem ist so. Was ist vom Lybien Ghadaffis geblieben? Innerhalb von drei Jahren haben diese Leute 40 Jahre Investitionen in Land und Leute vernichtet! Zeitgleich ist die gesamte Bevölkerung dieser Regionen nichts ausser fertil. Und leider hat der Westen dafür gesorgt dass ihre Kinder nicht im erforderlichen Ausmaß sterben um das ökonomisch und ökologische Gleichgewicht in der Region zu erhalten. Blödheit, zu geringe Kindersterblichkeit und Faulheit sind die Ursache für Armut und weil er nicht fähig ist, sich selbst zu ernähren kommt Ray Footcheese heute zu uns. Nicht der westliche Imperialismus ist daran schuld, es ist die westliche, christliche Gutmütigkeit und blödheit, die ihm auch noch die Tür aufmacht um zu beanspruchen, was ihm nicht zusteht. Zusammengefasst: Wir waren und sind teilweise noch immer technisch, moralisch, organisatorisch, kulturell haushoch überlegen. Wir sind besser. Und darum haben wir alles Recht über die Welt zu herrschen, so lange bis jemand kommt der noch besser ist – technisch, organisatorisch und im besten Fall moralisch. Meine provokante Meinung zum Jahresausklang!

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4 Kommentare leave one →
  1. 1. Januar 2016 10:13

    Jau. Genauso isses!

  2. Germania2013 permalink
    1. Januar 2016 20:37

    Christen sind nicht moralisch überlegen.
    Die Geschichte der Menschheit, ob gefälscht oder teils gefälscht oder teils richtig, jeder mag sich das raussuchen, was ihm passt, ist eine endlose Geschichte von Macht und Unterwerfung.
    Das ist aber nicht menschlich. Es ist triebhaft. Es ist abzulehnen. Menschlichkeit und Größe ist was anderes, als fremde Völker zu unterjochen und auszurotten. Oder, sie, wahlweise, dank christlicher falsch verstandener Moral, noch ein bisschen leben zu lassen.
    Menschen können mehr. Es ist irgendwie sehr traurig, dass unter so klugen Denkern wie im Gelben Forum keiner weiter denkt. Das Geld hat euch das Gehirn versaut, die Gier, die Macht, das scheinbar Machbare. Denkt mal in eine andere Richtung. Und lasst den scheiß Christenglauben weg.

  3. Augustus permalink
    4. Januar 2016 09:32

    @Germania

    Antworte etwas spät, aber hoffe es wird noch gelesen.

    Natürlich hat diese Art der Moral sehr wohl etwas mit christlicher Moral zu tun. Der christliche Glaube ist – auch wenn Dir das mißfallen mag – die entscheidende moralische Grundlage in unserem Kulturraum (und das nicht nur im „Westen“ sondern auch in Osteuropa – mit gewissen Unterschieden). Das ist der große gemeinsame Nenner.

    Die „Menschlichkeit“ die Du hier aufführst ist ebenfalls nichts weiter als eine philosophisch/ moralische Darstellung einer möglichen Eigenschaft unter Menschen. Sie spiegelt allerdings nicht die anthropologische Konstante, zu welcher eben auch Grausamkeit gehört (eine Eigenschaft, welche nur intelligente Wesen haben können). Auch dies gehört zum „Mensch sein“.

    Du hast es bereits richtig gesagt: Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte von Macht und Unterwerfung. Dem war eigentlich nichts hinzuzufügen.

    Nun mögen manche gewiss wieder die „Kreuzzüge“ rufen.

    Mag sein, hier wird allerdings oft verkannt, daß die Kirche (auch als weltlich politische Macht) diese unter erheblichen theologischen Klimmzügen zu begründen versuchte. Das müßte sie auch, weil die Tatsache das der Feind eine weit kriegerische Theologie vertrat (und heute vertritt) machte dies erforderlich. Es ist heute ausgesprochen bequem mit dem moralischen Zeigefinger zu winken. Es ist aber auch naiv und dekadent.

    • Augustus permalink
      4. Januar 2016 10:21

      Es ist allerdings auch bezeichnend für den gegenwärtigen Zustand unseres Kulturkreises, daß man – statt auf das Kernthema eingegangen wird – lieber gleicht erst mal gegen das Eigene (ja, auch Sie wurden im christlichen Kulturkreis sozialisiert) keilt.

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