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Teil 3: Nazi-KZ-Prozesse: Wie weit soll das noch gehen?

2. März 2016

In einem Strafprozeß sollen die Zeugen entweder die Anklage belegen oder den Angeklagten entlasten.

Was passiert davon im Detmolder Ausschwitz-Prozeß gegen den ehemaligen SS-Wachmann Reinhold Hanning?

.

Letzte Woche sagte eine Dame aus, die laut eigener Aussage wenige Tage vor Weihnachten 1944 in Ausschwitz geboren wurde.

Was soll die denn über Taten des Angeklagten aussagen? Oder über Ausschwitz im Allgemeinen?

Alles, was diese Zeugin weiß, hat sie vom Hörensagen.

.

Ein anderer Zeuge berichtet von seinem zweiwöchigen Aufenthalt in Birkenau.

„Wir haben die Krematorien gesehen. Meterhohe Flammen schossen aus den Schornsteinen.“

Ein eindrucksvolles Bild, das mit den Flammen, daß Redakteur Bernd Bexte vom Westfalenblatt dort wiedergibt.

Man könnte sich ja fragen, wozu eigentlich der Schornstein des Krematoriums da war, wenn trotzdem noch Flammen herausschlugen.

Aber das tun wir natürlich nicht.

Und bemerken statt dessen, daß mit solchen Verfahren weder der Justiz gedient ist noch dem Andenken der Opfer der Konzentrationslager.

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4 Kommentare leave one →
  1. Karl Eduard permalink
    3. März 2016 07:21

    Es gibt natürlich Wunderkinder, die mit wenigen Wochen ihres Lebens nicht nur alles hören, sondern auch noch alles verstehen und sich merken können. Warum diese Zeugin vorher nie aufgefallen ist, ob ihres Talents, bleibt aber ein Rätsel. Bei solchen Prozessen geht es nicht um Wahrheitsfindung, Recht oder Gerechtigkeit. Wenn dann alle tot sind, die theoretisch in solchen Lagern hätten arbeiten können, dann werden sie die Nachgeborenen anklagen. Wenn es Kleinstkinder sind, die Zeugnis ablegen, können es ebenfalls Ungeborene sein, die den schweren Wachdienst am Stacheldraht verrichteten. Entscheidend ist doch das Ergebnis.

    • Frolleinwunder permalink
      3. März 2016 08:01

      Vielleicht kann auch bald endlich die Genderforschung wertvolle Hinweise liefern; denn es liegt ja wohl auf der Hand, dass der weiße Mann an allem schuld ist. Ausreden wie, man hätte damals ja noch gar nicht gelebt, und könne demzufolge auch nichts dafür, werden dann endlich wissenschaftlich belegbar ins Reich der Legende verwiesen.
      Es ist auch wichtig, immerdar wachsam zu sein, denn wie neuerdings der Geschichtsleugnung unverdächtige Horst E. In seinem aktuellen Buch auf Seite 88 (!) schreibt: Religionen sind ein Mittel zur Herrschaft. Wehret den Anfängen!

  2. 3. März 2016 09:08

    „Meterhohe Flammen schossen aus den Schornsteinen.“

    Wenn meterhohe Flammen aus einem Schornstein schießen liegt ein Schornsteinbrand vor. Ein Fall für die Feuerwehr.

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