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Brigitte Büttner

15. März 2016

AfD wählen, ist wie ein Besuch bei McDonalds. Alle meckern über den Bulettenbräter, es schmecke dort nicht und satt werde man auch nicht. Deshalb kennt man in der Regel auch niemanden, der dort hingeht. Und trotzdem – Oh Wunder! – kennen alle die Mangelhaftigkeit des gastronomischen Angebotes.

Umso erstaunlicher ist es, daß die Schnellgaststätten überall herumstehen und deren Parkplätze voll sind.

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Eine Frau Brigitte Büttner trat gestern bei „Hart aber Fair“ als einzige bekannte AfD-Wählerin Deutschlands auf.

Peinlich für die anwesenden Politiker war, als die Frau mitteilte, früher Grün gewählt zu haben. Weil man als Grüner doch so eine Art Edelmensch auf einer höheren Bewußtseinsebene ist. Die Frau konnte zudem auch fehlerfreie Sätze sprechen, gehörte nicht zu den „Abgehängten“, den alleinigen AfD-Wählern.

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Büttner, befragt, sorgt sich, daß „ganz Afrika“ kommen werde.

Das kennt man schon. Wenn Grüne Eltern werden und die Kinder ins schulpflichtige Alter kommen, spätestens dann verläßt man das ach so tolle Kreuzberg und zieht in die vorher so verachtete Spießergegend um.

Kein Verhalten, was man zu kritisieren hat, ganz im Gegenteil, eine absolut richtige Entscheidung, wenn man sich um die Zukunft der Kinder sorgt.

Schlimm ist nur diese Heuchelei, vorher und nachher.

Insoweit ist Frau Büttner doch keine typische Grünenwählerin.

Büttner zu ihrem Bekenntnis zur AfD: „Es wird ja sehr viel Rückgrat gefordert. Das mache ich jetzt auch.“

Da hat Frau Büttner vielleicht doch etwas mißverstanden. „Rückgrat haben“ im heutigen Deutschland heißt, den Mächtigen zu folgen und alle, die meckern, als Nazis zu beschimpfen.

Jetzt endlich verstehen wir, warum Frau Büttner AfD gewählt hat. Sie hat die neuzeitliche Welt mit ihrer Komplexität und ihren Anforderungen einfach nicht begriffen.

Doch eine Modernisierungsverliererin!

 

 

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2 Kommentare leave one →
  1. Frolleinwunder permalink
    15. März 2016 22:45

    Glasklare Dialektik! Der Blogwart muss ein Ossi sein….
    Sehr schön!

  2. francomacorisano permalink
    16. März 2016 00:01

    Früher war die SPD die Partei der Arbeiter, heute nur noch der Sozialarbeiter….

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