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Wir sind immer noch kein Einwanderungsland

29. März 2016

Die Debatte ist angeblich geklärt. Es habe, so wird verkündet, selbst die Union ihre Ignoranz aufgegeben und einräumen müssen, daß Deutschland ein Einwanderungsland sei.

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Was soll uns denn zum Einwanderungsland machen? Grenzenlose Weiten in Mecklenburg-Vorpommern, die unter den Pflug müssen? Neu eröffnete Zechen im Ruhrgebiet, die „Kumpels“ brauchen?

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Natürlich gibt es ein Problem, zu wenige Kinder.

Frage: Was macht der Staat, um dieses zu ändern?

Einiges, aber es reicht nicht.

Offensichtlich und gesteuert durch wirtschaftliche Interessen muß der Frau ein rein ökonomisches Leitbild aufgepropft werden. Und ihr eingeredet werden, daß es ein erfüllteres Leben darstelle, Abteilungsleiterin bei einer Versicherung zu werden, als ein paar Kindern das Leben zu schenken und sie aufzuziehen.

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Die Mutterschaft hat keinen gesellschaftlichen und moralischen Wert mehr, dient nur noch dazu, zukünftige Beitragszahler für Sozialversicherungen zu produzieren. Aber das ist ja immer erst in 20 Jahren der Fall, in der Demokratie denkt man aber nur maximal 4 Jahre weit. Und dann ist es die bessere Meldung zu verkünden, welchen neuen Rekord an Erwerbstätigen man zur Stabilisierung der Sozialsysteme gerade wieder erreicht hat.

Warum hat das in der DDR besser geklappt. Und was müssen wir ändern?

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Wenn ich dann trotzdem eine gewisse Einwanderung für sinnvoll halte (und ich z.B. tue das), dann sollte ich mich an den klassischen Einwanderungsländern orientieren:

Kriterien aufstellen, keine Gruppe zu massiv kommen lassen, um den Integrationszwang zu verstärken, eine Obergrenze für die Integrationsfähigkeit des Landes aufstellen, keine Einwanderungsmöglichkeiten in Sozialsysteme usw.

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Unsere „Eliten“ machen nichts davon, eigentlich immer nur das Gegenteil. Das Wort „Einwanderungsland“ wird umgedeutet, um das Glaubensbekenntnis der Globalisten „No borders, no nations“ zu verdecken.

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7 Kommentare leave one →
  1. Elsterkette permalink
    29. März 2016 15:15

    Besser geklappt hat das in der DDR nur mangels Wahlmöglichkeiten. Die Leute haben auch nur auf die Gegebenheiten reagiert. Das Leben war weitestgehend vorgezeichnet. Abitur war noch kein inflationärer Massenabschluß, die meisten Schüler verließen mit dem Abschluß 10. Klasse POS als 16- oder 17jährige die Schule und standen nach 2- oder 3jähriger Lehrzeit noch vor ihrem 20. Geburtstag im Berufsleben.
    Damals herrschte Wohnungsmangel. Wer nicht verheiratet und kinderlos war, hatte keinen Anspruch auf eine Wohnung. Einfach ausziehen aus dem Hotel Mama, zur „Selbstfindung“ mal ein Jahr ins Ausland gehen oder sich auf Kosten der Allgemeinheit durch Leben schnorren, alles Fehlanzeige. In der Regel wurde mit 18 bis 20 geheiratet, Kinder wurden oft schon eher geboren. Mit dem 3. Kind wurde der zinslose Ehekredit erlassen. Mütter blieben nach der Geburt ein Jahr bei voller Lohnfortzahlung zu Hause (zumindest seit den 80er Jahren), danach war die (fast kostenlose) Kinderbetreuung flächendeckend gewährleistet.
    Natürlich konnte die DDR sich diese sozialen Wohltaten auch nicht wirklich leisten, aber man brauchte die Kinder als spätere Arbeitskräfte für eine ineffiziente Wirtschaft, so wie man sie heute als Beitrags- und Steuerzahler braucht um einen aufgeblähten Staatsapparat aufrecht zu erhalten.
    Familie war der Rückzug ins Private. Unbestreitbarer Vorteil der Familiengründung in jungen Jahren war der geringe Abstand zwischen den Generationen.

  2. 29. März 2016 16:10

    Der Staat braucht in Sachen Kinder gar nichts zu unternehmen. Keine Kitas bezahlen, keine Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern oder propagieren. Einfach mal die Klappe halten und nicht immer mit dem Geld anderer Leute spendabel sein.
    Und was wäre so schlimm daran, wenn wir „nur“ die 60 Millionen Deutschen im Land hätten und nicht noch zusätzlich 20 Millionen Ausländer?
    Wenn „die“ Wirtschaft ausländische Arbeitskräfte braucht, dann sollen sie auch die Unkosten tragen, nicht nur den Reibach abschöpfen.

    • 29. März 2016 22:34

      40 Millionen reichen auch aus. Hauptsache, die sind effektiv. Was soll das ganze Gequake von wegen „Wir brauchen mehr Kinder“ – wir sind ÜBERBEVÖLKERT! Deutschland platzt aus allen Nähten!
      Warum ist das so? Na wurden halt viele Fehler in der Vergangenheit gemacht. Die bügelt man aber nicht aus, oder macht sie gar ungeschehen, indem man noch mehr Schmarotzer ins Land holt, wo eh schon zu viele Leute auf den Quadratmeter wohnen.
      Die Leute, die tönen, „Wir brauchen mehr Facharbeiter“, wohnen höchstwahrscheinlich in Luxusvillen in Luxusvierteln mit ganz viel Raum um sich herum. Sowas soll es ja noch geben. Kommt mal in den Westen, mit 5000 Leuten, wohnHAFT auf dem Quadratkilometer, und wohnt hier mal eine Zeitlang, dann redet ihr anders.

      Ich stelle immer wieder entsetzt fest, dass die Leute nicht fähig sind, über ihren Tellerrand hinaus zu schauen. Nein, eure Luxus-Lebensweise ist nicht die Regel in Deutschland!

      • Elsterkette permalink
        30. März 2016 09:25

        Da hat der teuteburgswaelder wohl etwas mißverstanden.
        Natürlich brauchen wir nicht MEHR Kinder, sondern die richtigen Kinder von den richtigen Eltern, die in guten Schulen eine solide Bildung erfahren und später auch bereit und in der Lage sind, etwas zu leisten. Alles fromme Wünsche, ich weiß.
        Und natürlich würden 40 Mio reichen. Um das Jahr 1870 hatte Deutschland in etwa so viele Einwohner, da hat bestimmt keiner von „demographischer Katastrophe“ gefaselt.
        Wir haben zu viele Schmarotzer in allen Schichten der Bevölkerung. Und damit meine ich nicht nur die, die in der sozialen Hängematte liegen, sondern auch die, die in steuergeldfinanzierten Sinnlos-Posten sich auf Kosten der wertschöpfend Tätigen ein sonniges Dasein verschaffen.
        Das ist unser Hauptproblem.

      • 30. März 2016 17:36

        So meinte ich das. Wenn man die ganzen Schmarotzer und Mitläufer abzieht, die heute fürs System arbeiten und morgen ihr Fähnlein in einen anderen Wind hängen, dann sind es sogar noch weniger. Mit Effektivtität meine ich DEUTSCHE, die diese Bezeichnung durch ihre Lebensweise, ihre Werte, die sie leben, auch verdienen, die auch deutsch sind in Haltung, Auftreten und Tat; ich meine nicht die, die „deutsch“ im Personalausweis stehen haben. Und ich meine nicht die Millionen Mitläufer, die sind auch nicht deutsch.

      • Elsterkette permalink
        30. März 2016 17:56

        Na, da bleiben aber nicht viele übrig! 🙂

  3. 29. März 2016 23:01

    Keine Kinder, kein Volk, keine Zukunft. So einfach ist das.
    Prost

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