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Wer braucht noch den DGB?

31. März 2016

Die Gewerkschaften als Kämpfer für die Rechte der Ausgebeuteten, was war das einmal ehrenhaft! Selbst Schriftsteller traten ohne sachlichen Grund dem DGB bei, z.B. Günter Grass, man wollte Solidarität zeigen.

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In der alten Bundesrepublik waren alle vom Prinzip der Einheitsgewerkschaft erfüllt. Man schaute voll Grauen nach Frankreich, Italien oder auf die britische Insel: Mal streikten die Lokführer, mal die Schaffner, mal die Stellwerker. Jede Gruppe hatte ihre eigene Gewerkschaft, man streikte nacheinander. Jeder Streik legte das System lahm, der volkswirtschaftliche Schaden war enorm.

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Das wollte man in Deutschland nicht. Die Gewerkschaft sollte alle Arbeitnehmer vertreten, Spartengewerkschaften waren verpönt, die Streikquote minimal. Die Lohnerhöhungen wurden schon im Kanzleramt, bei der „konzertierten Aktion“ festgelegt. Ein System was funktionierte.

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Und heute?

Hat der DGB gegen den Binnenmarkt gekämpft, der die Stellung der in Deutschland arbeitenden schwächt?

Hat der DGB gegen die EU-Freizügigkeit gekämpft? Hat der DGB gegen den unkontrollierten Zuzug von Billiglöhnern auf dem Asylticket  2015/2016 gekämpft? Oder gegen die Einwanderung in die Sozialsysteme, die immerhin zu einem erheblichen Anteil von den Löhnen seiner Mitglieder finanziert werden?

Nein, der DGB benimmt sich inzwischen wie die Deutschlandfiliale von Goldman-Sachs.

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Und da wundern die sich, daß auch ihre Mitglieder AfD wählen. Hat die Gehirnwäsche wohl nicht richtig funktioniert.

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Spartengewerkschaften wie „Cockpit“ oder die „Gewerkschaft der Lokführer“ sind volkswirtschaftlich vielleicht lästig, aber zumindest für ihre Mitglieder sinnvoll.

Der DGB als ganzes gehört aufgelöst. Er hat seine Mitglieder genauso verraten, wie die SPD.

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2 Kommentare leave one →
  1. Senatssekretär Freistaat Danzig permalink
    31. März 2016 16:02

    Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt und kommentierte:
    Diese Freunde, erst waren sie alle bei Adolf und als es Adolf an den Kragen ging, da waren alle weg! Klar auch, was geht einem Arbeiter, der das System stützt und gut lebt vom Raubgold des Deutschem Volke der Krieg an gegen alles, was ein Volk von Nöten hat! So darf man sich auch getrost zur Schlachte-Bank tragen lassen, weil keiner Politik für das Volk macht! Selbst das hatte Adolf Hitler gesehen und unser Volk befragt, ehe er sich hat wählen lassen und seine Minister einberufen hatte und einen Stab Beamter einrichtete! Und diese Verbeamteten, die hat man eingesperrt und verhetzt! Ihr Dödel, heute haben die sich aus dieser Lehre immunisieren lassen und verkaufen alles, was da an Arbeitskraft ist, wie in Zeiten des Feudalismus! Nur jiddischer!

    • 31. März 2016 16:38

      Was hat das Ganze mit Don Adolpho zu tun? Bis ca. zu Schröders Amtsantritt haben die Gewerkschaften – wenn vielleicht auch leidlich – funktioniert. Und warum gibt es nicht Gründungen neuer Gewerkschaften?
      Ich würde jedenfalls freie Gewerkschafter einer DAF unter Führung der Partei immer vorziehen.

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