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Ist der Islam mit dem Grundgesetz vereinbar?

26. April 2016

Diese Frage ist verständlich, aber trotzdem falsch.

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Das Grundgesetz verlangt von niemandem, daß er es achtet, respektiert oder daran glaubt. Man kann mit allen Rechten als Verfassungsfeind in Deutschland leben, sich sogar politisch betätigen.

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Das ist daher wirklich nicht die Frage.

Außerdem ist die hierarchisch organisierte katholische Kirche in dem Sinne ja auch nicht grundgesetzkonform.

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Man kann doch nicht alle Fragen immer mit dieser dämlichen, pseudoliberalen Einstellung klären.

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Wir müssen uns statt dessen einfach ‚mal Fragen, ob es wünschenswert ist, Gruppen von Menschen ins Land zu lassen, die unsere kulturelle und politische Tradition nicht teilen.

Und ob irgendwann, wenn deren Anteil an der Bevölkerung, insbesondere bei den Jungen, immer weiter wächst, aus dieser Richtung ein Veränderungsdruck ausgeht, der uns mit unserer abendländischen Prägung nicht gefällt.

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Das ist aber eine rein politische Frage!

Niemand verpflichtet uns, bei der Einwanderung nicht zu steuern und uns unsere Einwanderer selbst auszusuchen. Schließlich gibt es kein Grundrecht auf Einwanderung nach Deutschland.

Dieses liberale Gelabere von Grundgesetz und Religionsfreiheit führt uns daher nicht weiter.

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4 Kommentare leave one →
  1. 26. April 2016 13:32

    „…Man kann mit allen Rechten als Verfassungsfeind in Deutschland leben, sich sogar politisch betätigen…“
    Im Rahmen der FDGO.

    • 26. April 2016 13:59

      Man verstößt aber nicht gegen das Grundgesetz oder die FDGO, wenn man ständig verkündet, daß man die Monarchie zurück will oder lieber eine moslemische Theokratie in Deutschland hätte.
      Diese Gesellschaft kann doch nur weiterleben, wenn eine maßgebliche Menge an Menschen an die bestehende Ordnung glaubt und für sie eintritt. Aber wie will ich das sicherstellen, wenn durch Multikulti der Konsens in der Gesellschaft zerstört wird? Wenn eine Gesellschaft den Begriff „Leitkultur“ entweder verächtlich sieht oder nicht sagen kann, was das bedeutet?
      Du siehst doch an „Weimar“ und der „Machtergreifung“, wie schnell ein solches System kippen kann. Da helfen alle Gesetze nichts.
      Und über die Verfassungsmäßigkeit der im Bundestag vertretenen Parteien kann man auch ganz verschiedener Meinung sein…
      Gruß
      Julius

      • 26. April 2016 15:37

        Doch, man „verstößt“ und muss mit Verbot und Vermögenseinziehung rechnen, sofern man organisiert ist. Siehe diverse Verbote von Parteien, Vereinen und anderen Organisationen. Andere Gruppierungen können mittels des StGB, Stichwort „kriminelle Vereinigung“ verfolgt werden. Parteien sind von diesem Paragraphen übrigens ausdrücklich ausgeschlossen, solange sie nicht verboten sind.
        Definition der FDGO:
        “Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Art. 21 II GG ist eine Ordnung, die unter Ausschluß jeglicher Gewalt und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt. Zu den grundlegenden Prinzipien dieser Ordnung sind mindestens zu rechnen: die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung, die Volkssouveränität, die Gewaltenteilung, die Verantwortlichkeit der Regierung, die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, die Unabhängigkeit der Gerichte, das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit für alle politischen Parteien mit dem Recht auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition.”
        https://deutscheseck.wordpress.com/2015/01/05/parteien-in-der-brd-demokratie-fdgo/

        Die kath. Kirche ist natürlich grundgesetzkonform, wie auch Betriebe und Unternehmen.

        Die Weimarer Republik ist nicht gekippt und niemand hat gegen bestehende Gesetze verstoßen um die nationalsozialistische Regierung an die Macht zu bringen. Selbst die daraus folgende Diktatur wurde parlamentarisch abgesegnet. Machtergreifung ist ein Propagandabegriff der NS, sie haben sie nicht ergriffen, sie wurden gewählt.

        Leitkultur ist ein Begriff der Multikultigesellschaft und wurde geschaffen um den Übergang zum Vielvölkerstaat, für die Masse, erträglicher zu gestalten.
        In einem homogenen Staat erübrigt sich der Begriff Leitkultur, eine geringe Anzahl von Ausländern fällt nicht ins Gewicht und ist politisch oder gesellschaftlich nicht relevant. Sollten es mehr sein, muss der Aufenthalt zeitlich beschränkt sein. Wirtschaftliche Fragen dürfen in diesem Fall nicht erstrangig sein, falls doch Ausnahmen gemacht werden, haben die Verursacher, Unternehmen, die daraus entstehenden Kosten zu tragen.

        Ob Islam oder nicht? Diese Frage stellte sich erst gar nicht, würde das Problem seriös angegangen.

        Wir brauchen keine Einwanderung. Bestimmte Gruppen brauchen aus teilweise unterschiedlichen Motivationen Einwanderung. Hier auch meine Kritik an der AfD, die immer noch am Einwanderungsland Deutschland, gemeint ist die BRD, festhält.
        Ein Land welches kein Einwanderungsland ist, braucht kein Einwanderungsgesetz.
        Mit welchem Recht erklären sie unsere Heimat zu einem Einwanderungsland und stellen das Interesse unserer Völker hinter die wirtschaftlichen Interessen von Konzernen, die, nebenbei bemerkt, auch großteils in ausländischer Hand sind.

  2. 26. April 2016 15:07

    thumbs up.

    (Bitte keine Anglizismen, wenn sie vermeidbar sind. Damit schließt man oft Menschen aus. Für alle anderen: Soll „Daumen hoch“ heißen. Gruß Julius).

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