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Die AfD bedroht „die Zukunft des europäischen Judentums“.

4. Mai 2016

so laut FAZ der Vorsitzende der Vereinigung europäischer Juden (EJA), Menachem Margolin.

Angeblich sei es antisemitisch , „Praktiken aus dem Judentum (und dem Islam) wie die Beschneidung von Jungen und das Schlachten von Tieren ohne Betäubung zu verbieten.“

Vielleicht ist ja das Grundgesetz selbst antisemitisch?

Jedenfalls entspricht die Forderung nach Schächtungs- und Beschneidungsverbot der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Denn gem. Art. 140 GG/Art. 136 der Weimarer Verfassung werden „die bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten … durch die Ausübung der Religionsfreiheit weder bedingt noch beschränkt.

Oder anders gesprochen: Es gibt weder Sonderrechte noch -pflichten aus religiösen Gründen. Körperverletzung und Tierquälerei kann nicht religiös begründet werden.

.

Wer das Judentum tatsächlich bedroht, hat Achse-Autor Felix Feuerherdt in seinem Bericht über Frankreich nochmals dargestellt:

Nach Angaben des französischen Innenministeriums ist von allen als rassistisch eingestuften Taten mittlerweile knapp die Hälfte gegen Juden gerichtet – die weniger als ein Prozent der Bevölkerung stellen. Wer eine Kippa oder eine Halskette mit einem Davidstern trägt, muss damit rechnen, auf offener Straße beschimpft und bespuckt zu werden. Während der israelischen Militärschläge gegen die Hamas im Sommer 2014 verwüsteten islamistische Täter jüdische Geschäfte und Einrichtungen oder setzten sie gar in Brand.

Auch vor körperlicher Gewalt und selbst vor Mord schrecken die Judenhasser nicht zurück. Der Terroranschlag auf den jüdischen Supermarkt »Hyper Cacher« in Paris am 9. Januar 2015, bei dem der Islamist Amedy Coulibaly vier Juden erschoss und weitere als Geiseln nahm, ist diesbezüglich der bekannteste Angriff, aber nicht der einzige. Im Januar 2006 beispielsweise wurde Ilan Halimi in Paris von muslimischen Immigranten entführt und zu Tode gefoltert, weil er Jude war. Im März 2012 ermordete der Islamist Mohamed Merah drei jüdische Kinder und einen Rabbi vor einer jüdischen Schule in Toulouse – um »palästinensische Kinder zu rächen«, wie er sagte. Im Mai 2014 wurden in einem Vorort von Paris zwei Juden vor einer Synagoge brutal zusammengeschlagen. Im Dezember 2014 überfielen, ebenfalls in einem Vorort der Hauptstadt, mehrere bewaffnete Männer ein junges jüdisches Paar in deren Wohnung, raubten es aus und vergewaltigten die Frau. Deren Lebensgefährte sagte, die Täter hätten ihren Überfall damit begründet, dass Juden Geld hätten und es zu Hause aufbewahrten.

Roger Cukierman, der Vorsitzende des Repräsentativen Rats der Jüdischen Institutionen Frankreichs (Crif), sprach deshalb nach den Morden im »Hyper Cacher« von einer »Kriegssituation« für die in Frankreich lebenden Juden. Zwar wurde der Polizeischutz für jüdische Einrichtung verstärkt, dennoch ging und geht die Massenemigration französischer Juden weiter: 7.900 von ihnen wanderten im Jahr 2015 nach Israel aus, zehn Prozent mehr als im Jahr davor – das markierte einen neuen Höchststand. Die Franzosen stellen damit die größte Gruppe unter den Neuankömmlingen im jüdischen Staat. Ultrarechte Politiker reagierten darauf mit der Forderung, jüdischen Emigranten die französische Staatsangehörigkeit zu entziehen, und verglichen den Wehrdienst in der israelischen Armee mit dem »Dschihad« der Terroristen des »Islamischen Staates«. Wie nahezu überall ist der Antisemitismus auch in Frankreich längst nicht an ein politisches Lager gebunden, sondern er grassiert in der gesamten Gesellschaft.

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3 Kommentare leave one →
  1. 4. Mai 2016 20:48

    Wer es fassen kann, der fasse es. Matze 18.12 –
    Jag är väl ingen jude? snäste Pilatus – Johnny 18.35.
    Doch der brave Bauersmann / sagte: Wat geiht meck dat an? Nach Wilhelm Busch noch einen von Hannes Hegen: „Wer sich böser Tat erfrecht / dem ergeht es meistens schlecht.“
    Die ….(Zensur J.R.) Abrahamiten könnten ihre noch ….(Zensur J.R.) Vettern von Ismails unreinem Samen wesentlich kürzer halten, wenn sie nur wollten, aber wollen nicht: Sie lassen sie auf UNS los.

  2. 4. Mai 2016 21:30

    Ich persönlich kenne gerade einmal einen Juden (von dutzenden jüdischen Bekannten), der in der jüdischen Gemeinde aktiv ist.
    Deren Funktionäre sprechen für das Judentum mit der gleichen Berechtigung wie Merkel für uns.

  3. Gucker permalink
    4. Mai 2016 22:39

    „Deren Funktionäre sprechen für das Judentum“

    Bin nun kein „Judenspezialist“, aber das Problem scheint ja zu sein, daß es da eine größere Gruppe Juden gibt, die biologisch NULL mit dem Judentum zu tun haben, der sog. 13. Stamm bzw. vom Turkvolk der Chasaren. Als der Spiegel noch keine BILD-Zeitung für Abiturienten war schrieb er: „Nicht Abrahams Söhne?“

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41213261.html

    Ob dies nun der Kern des „Judenproblems“ ist, keine Ahnung. Allerding schon Jesus scheint seinem eigenen Volk gegenüber wenig Vertrauen gehabt zu haben. Er meinte, daß (Johannes 8,37-44) die Juden den Teufel zum Vater hätten. Einerseits muß er es ja wissen, andererseits wer mich kreuzigen wird, den würde ich auch nicht loben wollen.

    Ob die „echten Juden“ nun die Guten sind oder die Angeheirateten, das ist die Frage. Übel ist nur eines, daß eine relativ kleine Gruppe von Juden das große amerikanische Volk beherrscht, steuert und ausquetscht. Würden alle Juden in der amerikanischen Regierung entfernt, wäre Amerika kopflos. So viel Macht ist mehr als gefährlich.

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