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Katholikentag Leipzig: Ein Abgesang

25. Mai 2016

Wer sich das Programmheft des Katholikentages antut (ich rate davon ab!), wird feststellen, daß es vor christlich-jüdischem-mohammedanischem Dia- und Trialog nur so wimmelt.

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Ist ja nur folgerichtig: Im Gleichheitswahn der Gegenwart müssen alle Unterschiede planiert werden, auch um den Preis der eigenen Selbstaufgabe.

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Streitgespräch über Gleichheit? Was für eine alberne Fragestellung! Welche Antwort soll denn da kommen, außer „ja“?

Gehen Sie in der Zeit lieber die Leipziger Innenstadt besichtigen.

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Jaja, Gott ist gut. Will nur Friede, Freude und Eierkuchen. In allen Religionen.

Und wer einem Anderen den Schädel einhaut, hat eben was mißverstanden. Das sind dann Islamisten oder Christlamisten. Juden können nicht gewalttätig werden, deswegen gibt’s keine Judlamisten.

Lieber Mittagsschläfchen halten, als auf der Veranstaltung einzupennen.

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Trialog, merken Sie sich das Wort bitte, kommt zukünftig bestimmt öfter. Das Gemeinsame der „abrahamitischen Religionen“.

Meine schmale Hoffnung: Daß die Juden irgendwann diesen Trialüg nicht mehr mitmachen.

In Frankreich müssen sie ja leider schon die Koffer packen. Wen sollen die französischen Juden in der Zukunft dann zum Podium schicken, um zu bestätigen, wie friedlich alle sind?

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Da haben wohl einige zuviel Messwein getrunken und danach eine Erscheinung gehabt. Von welchem „europäischen Islam“ reden die denn? Gibt es den irgendwo? Vielleicht in einer Grotte in den Pyrenäen?

Und da es eine „Islamisierung Europas“ eh‘ nicht gibt, sollte man diese „Veranstaltung“ lieber absagen.

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Die mohammedanische Theologin Rabeya Müller erklärt den Christen das Johannesevangelium. Nette Idee.

Umgekehrt geht das aber nicht: Christen können den Koran leider nicht erklären. Der ist im Zweifel „nicht übersetzbar“ oder „aus dem Zusammenhang gerissen“.

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Juhu, jetzt wird es lustig und locker. Alles ist erlaubt. Gender, fummeln, Spaß haben. Zumindest solange keine „Nafris“ kommen, die schuldlos alles mißverstehen.

 

 

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12 Kommentare leave one →
  1. 25. Mai 2016 21:59

    Ich bin Katholik und das werde ich auch immer bleiben.
    Die katholischen Linksfunktionäre brauche ich dafür aber nicht!
    Zur Hölle mit ihnen…..

    • 25. Mai 2016 22:09

      Und wie soll die Zukunft aussehen? Willst Du Dich bei jedem Gottesdienst beschimpfen lassen, weil der warmblütige Woelki seine linksextremen Parolen vorlesen läßt?
      Diese Kirche ist bisher noch jedem Mächtigen und Zeitgeist in den ……….. gekrochen.
      Mach‘ Dir bloß keine Hoffnung.

      • 26. Mai 2016 23:48

        Ich lasse mich von niemanden beschimpfen und krieche auch niemanden irgendwo hin, denn ich glaube nur an Gott und NICHT an Monsinor Woelki und schon gar nicht an ein Zentralkomitee!

        Die Katholische Kirche ist nur in Deutschland so links und auch nur in Deutschland so erfolglos, was einiges erklärt……

  2. 25. Mai 2016 22:08

    > Die mohammedanische Theologin Rabeya Müller erklärt den Christen das Johannesevangelium. Nette Idee. Umgekehrt geht das aber nicht:

    Es irritiert mich immer, wenn Ihr euch so reflexartig nach unten orientiert. Ich erinnere mich an eine Szene, als ich bei einem Schulfreund zu Gast war und an dem Tag hatten wir eine Klassenarbeit zurückbekommen. Er hatte eine Fünf und seine Mutter war sehr enttäuscht. Zu seiner Rechtfertigung gab er an: „Es gab aber auch vier, die eine Sechs hatten.“ So ungefähr kommt mir das vor. Der Unterschied: Wir waren damals 10 oder so…

    Ebenso wundere ich mich über Eure mathematische Interpretation des Wortes „Gleichheit“. Wir sind doch hier nicht an der Uni, sondern in einem politischen Blog. Und da muss „Gleichheit“ doch korrekt als Gleich-Wertigkeit und Gleich-Behandlung trotz persönlicher Individualität – oder gar als diese ermöglichend – verstanden werden. Oder sollte das vielleicht Absicht sein, sich der Wertigkeitsdiskussion durch geschickte Uminterpretation eines Wortes zu entledigen?

    • 25. Mai 2016 22:10

      Fahr‘ dorthin. Da wirst Du Gleichgesinnete finden….

    • 25. Mai 2016 22:36

      Ich denke: Nicht wirklich. Du weißt, dass ich Religion als Privatsache ansehe und ganz gegen die Einmischung von Glaubensgemeinschaften jeder Art ins öffentliche Leben bin – zumal wenn sie sich das noch vom Steuerzahler finanzieren lassen. Daher bin ich zwar durchaus erfreut über das glückliche Händchen bei der Themensetzung in diesem winzigen interkonfessionellen Slot, aber diese Freude lebt nur innerhalb eines Systems, dessen Teil ich nicht sein möchte.

      • 25. Mai 2016 22:58

        Ich vergaß: Schöne Grüße nach Chorweiler!

      • 26. Mai 2016 07:20

        Gruselige Stadtplanung dort. Hast Du mal dort gelebt, dass es sich Dir so eingeprägt hat? Was mich bei solchen Brennpunkten immer interessieren würde: Wie ist denn der Einfluss von Schulbildung und Einkommen auf die Sozialstruktur? Die Statistiken geben ja leider wieder mal nur einen diffusen „Ausländeranteil“ an, statt die wirklichen Ursachen der Probleme zu benennen.

  3. 26. Mai 2016 00:35

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

  4. 26. Mai 2016 17:55

    Hat dies auf Pholym rebloggt.

  5. Fritz permalink
    27. Mai 2016 06:58

    Quelle: http://www.gottes-warnung.de/Hintergrund/Archiv/Beitraege/Visionen%20von%20Anna%20Katharina%20Emmerich.pdf

    Eine stigmatisierte Mystikerin sagt:

    …“Ich sah eine wunderliche, verkehrte Kirche
    bauen

    …Bei dem Bau sah ich keine Engel, wohl aber die heftigsten Arten
    verschiedenen Geister…sie schleppten allerlei Dinge in das Gewölbe und
    von da heraus brachten Menschen, mit geistlichen Mäntelchen bekleidet,
    alles herauf. Nichts kam von oben in diese Kirche, alles kam aus der Erde
    und dem Dunkel, welches die Planetargeister hineinpflanzten.

    …es war alles dunkel, verkehrt, ohne Leben; ein bloßes Trennen
    und Zerfallen

    …Alles war tot und gemachtes Menschenwerk. Es ist diese eine recht neumodische Menschenmachwerkskirche, wie die neue, nicht katholische Kirche in Rom, die auch von dieser Art ist

  6. Gucker permalink
    27. Mai 2016 10:23

    Zum Kirchentag,

    nicht nur die Juden haben Christus ans Kreuz genagelt,
    die römische Kirche ebenfalls und dann noch bespuckt.

    Kirche hat mit Christus soviel gemeinsam wie Wetter mit Petrus.
    Übelste Verschwörungstheorien sind noch übertroffen worden.

    Rette sich wer kann durch Kirchenaustritt.

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