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Moralische Erpressung

20. Juni 2016

Und schon kommen die nächsten Flüchtlingszahlen. 65 Millionen Vertriebene: Mehr Menschen auf der Flucht denn je“ schlagzeilt der „Spiegel“.Es wird an unser Mitleid appelliert.

Den vorletzten Bericht habe ich mir seinerzeit einmal genauer angeschaut.

Ca. 2/3 dieser Flüchtlinge sind sog. Binnenflüchtlinge, bleiben im Lande.

Am Erstaunlichsten fand ich, daß die auch die Flüchtlinge des Jogoslawienkrieges mitzählten. Ist der nicht schon lange beendet? Konnten die Menschen etwa nicht zurückkehren?

Warum zählt man dann nicht auch die deutschen Vertriebenen dazu?

Gibt es etwa Flüchtlinge 1. und 2. Klasse?

Kriege und Flucht sind etwas Schreckliches, keine Frage. Als Mensch hat man auch die Verpflichtung, zu helfen.

.

Aber die Flüchtlingsströme werden von der politischen Kaste eiskalt dazu ausgenutzt, uns zu amerikanisieren („Globalisierung ist Amerikanisierung“), uns den neolibaralen „vier Grundfreiheiten“ auszusetzen, hier einen Raubtierkapitalimus und die Herrschaft der Wirtschaftsoligarchen zu etablieren. Und das von den gleichen Leuten, die an den Krisenherden der Gegenwart erhebliche Anteile haben.

Wem soll das eigentlich nützen, wenn Deutschland eine Unterschicht importiert, die zum großen Teil keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat, die auf unabsehbare Zeit per Saldo unglaubliche Summen kosten wird?

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4 Kommentare leave one →
  1. Gucker permalink
    20. Juni 2016 18:58

    „Die Briten, jedenfalls ein Teil davon, sehen Merkels Politik als Bedrohung“

    Nicht nur sie/die.
    Auch für uns Deutsche ist Merkel die größte Bedrohung
    seit der Bombenangriffe der Alliierten. Merkel ist der Tod
    des uns bekannten Deutschlands. Entweder sie oder wir.

  2. Augustus permalink
    21. Juni 2016 10:42

    Servus!

    Wem das nutzen soll?

    Den Neoliberalen kosmopolitischen Kapitalisten natürlich. Sie wissen das der Staat BRD außergewöhnlich hohe Sozialleistungen zahlt. So ist der Konsum der „Flüchtlinge“ gesichert. Dem Verkäufer ist es doch egal, wer konsumiert, Hauptsache es wird konsumiert.

    Früher war eine Wirtschaftskrise ein Ereignis, in welchem die Wirtschaft sich nicht mehr in der Lage sah, das Volk mit Gütern zu versorgen.

    In der globalisierten und industrialisierten „westlichen Welt“ ist eine Wirtschaftskrise, wenn die Produzenten nicht mehr wissen an wen sie ihre Überproduktion verschleudern sollen.
    Kann oder will also ein Land sein Volk nicht mit ausreichend Kapital versorgen, dann wird eben eine Migration in Gang gesetzt, die direkt in die Sozialsysteme führt.

    Auf diesem Weg findet eine beispiellose Umverteilung von „unten“ nach „oben“ statt. Gerade das ist etwas, was eigentlich die sozialen Parteien wie ein Schwamm aufsaugen müßten. Machen sie aber nicht… Ihr Internationalismus ist ihnen wichtiger.

    Beste Grüße

    Augustus

    • 21. Juni 2016 12:46

      Eine wirkliche debitistische Analyse.
      Aber man könnte das Ziel auch anders erreichen, z.B. durch Steuersenkungen, neue Auflagen zum Umweltschutz usw.

      • Augustus permalink
        21. Juni 2016 14:38

        Richtig,

        nur das dann der „zweite Player“ – nämlich die Zentralisten in Brüssel – nicht bedient werden. Die wollen nämlich ihren europäischen Superstaat und suchen deshalb den Schulterschluss mit dem
        Internationalen Großkapital. Wenn sie es schaffen die Identitäten der europäischen Völker zu verunstalten, dann lässt sich ein gleichschaltender Superstaat leichter realisieren.

        Für diese Menschen sind Völker und deren Kulturen nämlich keine einzigartig gewachsenen aus historischem Kontext nur einmal mögliche Gemeinschaften. Sie definieren die „Gesellschaft“ als Theaterstück, in welchem die Schauspieler beliebig ersetzt werden können und das an jedem beliebigen Ort.
        Warum redet wohl niemand mehr vom Volk, sondern nur noch von der Gesellschaft?

        Beste Grüße

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