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Deutsche Geistesgrößen. Heute: Marius Müller-Westernhagen

7. November 2016

Pünktlich zum Erscheinen seiner neuen CD am 08. November 2016 läßt uns der Meister in die tiefe Welt seiner ganz und gar unkaufmännischen Gedanken blicken.

Sowohl dem „Spiegel“ als auch der „FAZ“ gibt er ein Gespräch.

Mit der Demokratie hat er so seine Probleme, genauer gesagt mit den Demokraten: „Die Menschen sind über Jahre derart entpolitisiert worden, dass sie zu dumm für Demokratie geworden sind.“

Tja, die sind eben nicht so gut informiert, wie Herr Westernhagen, z.B. über „Flüchtlinge“: „…, hier kommen Leute her, die verlieren ihre Existenz, das sind Ärzte, das sind Ingenieure, das sind Architekten, die wollten nicht weg aus ihrer Heimat, die hatten ein gutes Leben, bis der Krieg anfing.“

Komisch, dieses Märchen hat man uns Mitte 2015 aufgetischt, das würde aber heute nicht einmal mehr der verblendedste Linke äußern. Liest denn Herr Westernhagen keine Zeitung?

Wie beschreibt man sich selbst, wenn man aalglatt 40 Jahre immer dem Zeitgeist hinterhergelaufen ist? Immer den linken Mainstream vorbildhaft repräsentiert hat?

„Ich habe mich gewundert, dass die mir so etwas (das Bundesverdienstkreuz J.R.) geben, weil ich diesem Staat ja immer sehr kritisch gegenüberstand,…“ sagt der 2fache Träger der „Goldenen Stimmgabel des Axel-Springer-Verlages.

…Artikel wegen Hustenanfall unterbrochen…

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Udo Lindenberg hat auch eine tolle Idee für politsches Engagement: „…fände ich besser, wenn mehr Leute was machen, sich positionieren würden,… Wenn von Helene Fischer auch mal ein Statement käme gegen Rechtspopulismus. Aber es gibt viele, die äußern sich prinzipiell gar nicht, die sagen, wir sind reine Entertainer, wir machen nur Unterhaltung nach dem Motto: Mach dir ein paar schöne Stunden, geh ins Kino, vergiss die Welt da draußen.“

Frage: Warum soll Frau Helene Fischer den Leuten eigentlich sagen, was sie zu denken haben?

Weil sie singen kann? Ist das eine Qualifikation zur Beurteilung von Politik?

Und wenn man überhaupt nicht singen kann, wie Lindenberg, ist man dann erst recht geeignet für politische Tätigkeiten?

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Sollte Frau Fischer auf Lindenbergs Aufforderung eingehen, dann muß sie sich aber jeden Satz genauestens überlegen.

Ein falsches Wort, eine winzige Abweichung vom vorgegebenen Pfad und der gnadenlose, linke Meinungsterror geht los.

Störer beim Konzert, Fischer-Fans, die attakiert werden, Niederwalzen der Dame in den Gleichheitsmedien. Alles ist denkbar, bis zur Vernichtung der beruflichen Existenz.

Aber Frau Fischer muß sich in Zukunft sicher dauernd die Frage stellen lassen, warum sie auf Lindenbergs netten Vorschlag nicht eingeht…

3 Kommentare leave one →
  1. francomacorisano permalink
    7. November 2016 22:12

    Warum hat Marius Müller-Westernhagen schon öfters seinen Abschied aus dem Musikgeschäft angekündigt, aber sein Versprechen nie gehalten. Weil der Abschied immer nur ein Marketinginstrument war!

    Macht dieser Betrug an seinem Publikum Westernhagen etwa zu einer „moralischen Autorität„, der uns Belehrungen erteilen darf „??? Oder sein verkokstes Leben etwa???

    Warum fordert Udo Lindenberg von Helene Fischer ein „Statement gegen Rechtspopulismus„, aber keines gegen Linksextremismus oder gegen islamischen Terror??? Wer will sich an dem total kaputten Typ Lindenberg, der sein Leben nicht geregelt kriegt, schon ein Beispiel nehmen???

    Diese beiden „Künstler“ haben eines gemeinsam:
    Schimpfen auf „die da oben„, obwohl sie zu „denen da oben“ gehören.
    Links reden, rechts leben.
    Zuviel zur Moral……

  2. 7. November 2016 22:32

    Bei meinen Tonträgern wird Gericht gehalten, da ich meine Fahrhabe zu vermindern ohnehin genötigt bin. Nach Otto Plinsenzwerg muß nun auch Müller-Westernhagen dran.
    Wie schon bei Leonard Cohen (an old women gave us shelter…) früher, genieße ich die kleine Bosheit, die Platten, Kassetten und CD’s, mit List unbrauchbar gemacht,als Köder auszulegen.
    Dort, wo ich das tue, habe ich z.B. schon Günther Prien oder Joachim Fernau für lau hochgezogen.

  3. Gucker permalink
    8. November 2016 10:46

    „Marius Müller-Westernhagen“

    Da beklagt sich ein Blinder, daß die anderen schlechte sitzende Brillen tragen …

    Natascha aus Novosibirsk hätte ihn doch erwürgen sollen.

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