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„Deal“

7. März 2017

Gott, wie groß war die Aufregung, als der Kandidat Donald Trump davon sprach, er wolle als VS-Präsident gute „Deals“ machen.

Z.B. der „Focus“ schreibt in diesem Zusammenhang von „Trumps wirren Gedanken“, die „mäandern, sich kräuseln und unversehens abbiegen, so sehr kreisen sie um ein Zentrum: Machen. Deals.“

Und Oberlehrer Schäuble belehrt uns, „Trumps Denkweise in Deals funktioniere vielleicht in der Immobilienbranche, doch weltpolitisch drohe dadurch eine Destabilisierung.“

.

Doch das Wort hat eine unglaubliche Karriere gemacht, jeder führt es im Munde, am häufigsten höre ich vom „Türkei-Deal“ der Kanzlerin.

Man hat also das böse Wort nahtlos in den politischen Jargon übernommen.

Nur – im Gegensatz zu Trump – droht, wenn unsere Spitzenkräfte es gebrauchen, keine weltpolitische Destabilisierung. Die hatten wir Dank dieser Regierung schon vorher.

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