Skip to content

„Warum kommen 60 Prozent der Asylbewerber ohne Ausweis?“

15. März 2017

fragt die „Welt“ treudoof und zitiert einen Sprecher des Innenministeriums, der behauptet, daß das Fehlen der Papiere „nicht pauschal als ein Indiz für Täuschungsabsicht oder Missbrauch des Asylverfahrens interpretiert werden“ könne. Die Bundesregierung kläre aber auch nicht, warum so viele ohne Paß kämen.

.

Warum auch? Die klären ja auch nicht bei Jedem, der sich als Minderjähriger ausgibt, das Alter. Kostet ja € 50,00 pro Personen. Dann schmeißen wir doch lieber € 5.000,00 im Monat für die Betreuung heraus.

Nur sollte man das Verhalten der Politiker nicht „Versagen“ nennen, sondern „Beihilfe“. Auch Beihilfe zu Straftaten wie illegale Einreise, Sozialbetrug usw.

.

Der Leser des Welt-Artikels „Saarelaa L.“ kommentiert:

„Ich arbeite als Jurist – auch im Asylbereich. Die Aussage, dass das Nichtvorhandesein von Ausweispapieren kein pauschales Indiz für Täuschungsversuche sein soll, ist – sorry – absurd.
Es gibt einen ganzen Katalog von Täuschungsmitteln, das Fehlen der Papiere ist dabei der wichtigste Punkt, weil eben damit alle Regeln ausgehebelt werden können (insbesondere Altersnachweis, Nationalität – auch die Verwandschaftsverhältnisse sind im Falle des Familiennachzuges so hervorragend „alternativ“ darstellbar). Die meisten haben im übrigen sämntliche Papiere sicherheitshalber im Zweit-Handy abphotografiert.
Alle Leute, die vom Fach sind, wissen, was gespielt wird. Die Zahl von 60 % ist im übrigen geschönt. Und alle vom Fach wissen um die Tricks schon seit Jahren. Deutschland lässt sich in dieser Hinsicht ausnehmen, wie eine Weihnachtsgans. Es ist teilweise sogar so, dass „Flüchtlinge“ und Dolmetscher den Kopf schütteln, wie einfach das alles geht.
Das erste, was diese Leute von Deutschland kennenlernen, ist, dass Deutschland alles mit sich machen lässt. Und dann wundert man sich, wenn sich keiner an die Regeln hält.“
Advertisements
3 Kommentare leave one →
  1. 15. März 2017 16:40

    Ich kenne einen der Fälle persönlich, da ein guter Freund einen solchen Jugendlichen aufgenommen hat. Der (völlig offensichtlich minderjährige) umF aus Eritrea, der sich auf seiner Flucht übrigens als Erwachsener ausgegeben hatte, musste mehrfach beim Amtsarzt vorstellig werden und eine ganze Reihe von Untersuchungen über sich ergehen lassen. Ich habe keinen Anlass, zu vermuten, dass dieser umF oder der Umgang mit ihn in irgendeiner Weise einen Sonderfall darstellt und bezweifele aus dieser Erfahrung heraus sowohl die „50 Euro“, als auch den Inhalt des „Leserbriefes“. Besonders spannend finde ich, wie viele Personen plötzlich auftauchen, die vorgeblich Entscheider oder verwaltend oder juristisch mit Flüchtlingen befasst sind und solche Räuberpistolen zum Besten geben. Wenn die alle wirklich in diesem Bereich arbeiten würden, dann würde der Rückstau an Anträgen schnell abgearbeitet sein. Wenn Geflüchtete ihre Papiere wegwerfen, dann sicherlich wegen des Hörensagens, dass sie mit dem „falschen“ Pass hierzulande ruckzuck ohne Einzelfallprüfung wieder zurück ins Kriegsgebiet geflogen werden können. Wäre doch eine tolle Sache, wenn „wir“ mindestens mal damit aufhören würden, denen Waffen zu liefern und mit denen Geschäfte zu machen, die ihnen Waffen liefern (mit dem Amis kommt das jetzt ja sowieso bald). Dann könnte man vielleicht in absehbarer Zeit auch mal wieder jemanden mit gutem Gewissen zurückschicken…

    • 15. März 2017 16:55

      Daß es eine Straftat darstellt, ohne gültige Papiere nach Deutschland einzureisen, wird im Bericht der „Welt“ wohlweislich nicht erwähnt.
      Würden in Deutschland die Gesetze eingehalten, hätten wir dies Problem nicht, die Leute würden an der Grenze zurückgewiesen.
      Wer aber, wie Merkel und das BAMF, per Twitter ganz Syrien einlädt, der muß sich nicht wundern, daß etliche Leute versuchen, dies für sich auszunetzen.
      Merkel muß weg, so viele Rechtsbrüche hatten wir noch nie!
      Im Übrigen sollten wir helfen, aber vor Ort oder in der Region. Das wäre für alle besser und sogar noch billiger. 7 Milliarden braucht die UNHCR jährlich, um allen Syrern zu helfen, wir Deutschen haben alleine 2016 40 Milliarden + X ausgegeben. Wozu war das gut? Außer für die Flüchtlingsmafia, Schlepper und die Gutmenschenabstauberfirmen aus der Sozialindustrie?

      • 15. März 2017 19:49

        > Würden in Deutschland die Gesetze eingehalten, hätten wir dies Problem nicht, die Leute würden an der Grenze zurückgewiesen.
        Wer aber, wie Merkel und das BAMF, per Twitter ganz Syrien einlädt, der muß sich nicht wundern, daß etliche Leute versuchen, dies für sich auszunetzen.
        > Im Übrigen sollten wir helfen, aber vor Ort oder in der Region. Das wäre für alle besser und sogar noch billiger. 7 Milliarden braucht die UNHCR jährlich, um allen Syrern zu helfen, wir Deutschen haben alleine 2016 40 Milliarden + X ausgegeben. Wozu war das gut? Außer für die Flüchtlingsmafia, Schlepper und die Gutmenschenabstauberfirmen aus der Sozialindustrie?

        100%ig Zustimmung.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: