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Nach Holland-Wahl: Deutsche Sozen feiern den Untergang ihrer niederländischen Schwesterpartei!

16. März 2017

Welch ein Erdrutschsieg der Opposition, welch eine herbe Niederlage der Regierungskoalition: Die Regierungsparteien (VVD+PvdA) verlieren die Mehrheit, sinken von 79 Sitzen auf 42, fast eine wahl hollandHalbierung (bei insgesamt 150 Sitzen im Parlament).

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Die Sozialdemokraten fallen von 38 auf 9(!) Sitze.

Das Stalingrad der Sozis.

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Und was sagt Eurobond-Schulz dazu: „Ich bin erleichtert“.

Da muß ich dem Schulz sogar zustimmen, ich wäre auch erleichtert, wenn die Sozis bei der nächsten Bundestagswahl so abschneiden würden.

Pöbel-Ralle schreibt: „Freue mich über niederländisches Wählervotum gegen Demokratiefeinde und rechtsnationale Hetzer.“

Für so schlimm hätte ich Ihre holländischen Genossen nicht gehalten, Herr Stegner. Aber dann ist ja gut, daß sie abgewählt wurden.

Sigmar Gabriel: „Gute Nachrichten aus den Niederlanden.“ Stimmt.

„Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!“

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13 Kommentare leave one →
  1. 16. März 2017 10:32

    Danke dass du das schreibst. Ich bin gestern fast vom Hocker gefallen, weil genau das überhaupt kein Thema gewesen zu sein schien gestern Abend. Wie überhaupt reale Probleme im Wahlkampf anscheinend gar nicht mehr besprochen wurden, weil sich alles nur noch um Geert den Schrecklichen™ drehte. Und ausgerechnet die Türkei-Nummer kurz vor der Wahl wird ja allgemein als Grund für den Nachbrenner der VVD angesehen. Traurig, traurig.

    Das meine ich (siehe meinen letzten Kommentar) mit schädlich:
    Wo ist die Diskussion über Alternativen zu den Millionen von Arbeitsplätzen, die in den nächsten Jahren der Digitalisierung zum Opfer fallen werden?
    Wo ist die Diskussion über die immer weiter mit Füßen getretene Steuergerechtigkeit?
    Wo ist die Diskussion über die Aushöhlung der demokratischen Strukturen durch fortschreitende Überwachung und private „Schiedsgerichte“?
    Stattdessen lassen sich alle Parteien vom Wilden Mann™ (s)ein Thema aufdrängen und vergessen alles, für das sie mal standen.

    Und: Die Parallelgesellschaft (die sich beim Rauswerfen von Journalisten ähnlich rüder Methoden bedient, wie die deutschen Bleualternativen) ist jetzt auch parlamentarisch vertreten. Hallelujah. So geht Integration. Nicht.

    Einziger Lichtblick scheint mir da die GL zu sein, bei der eine entsprechende Ausrichtung des Wahlkampfes wahrlich durchgestartet ist. Man ist geneigt, zu sagen: Ausgerechnet die Grünen…

    • 16. März 2017 10:44

      Das ist ja das Dilemma: Außer der AfD spricht doch keiner mehr die Probleme an. Stattdessen nur Propaganda auf dem Niveau von Waschmittelwerbung.

  2. 16. März 2017 13:06

    > Außer der AfD spricht doch keiner mehr die Probleme an.
    Äh sorry… die AfD spricht die Probleme an? Welche genau? Also ich meine von den oben aufgelisteten.
    Hat nicht gerade sie den Turbokapitalismus im Programm (10.1,2)?
    Ist nicht gerade sie völlig ideenlos zur Arbeitsplatzvernichtung durch Digitalisierung (10.10)?
    Fordert nicht gerade sie regelrecht zur „Steueroptimierung“ auf (11.6 ff.)?
    Das ist das konzernfreundlichste Programm, das ich mir überhaupt vorstellen kann. Selbst die F.D.P. kann das nicht übertreffen (sondern nur geschickter in Worthülsen verstecken).

    Ich hätte ja gar kein Problem mit diesen verqueren Ansichten, wenn sie wenigstens dazu führen würden, dass diese Fragen ins Zentrum der öffentlichen Diskussion rücken würden, wenn sich die Mehrheitsgesellschaft darauf einigen würde: Schaut mal – so wollen wir das nicht! Das wäre dann Pluralismus im besten Sinne des Wortes: Ein Marktplatz der Ideen, auf dem Ideen verhandelt werden.

    Und dazu braucht es auch Parteien, die im Wortsinne radikale Systemkritik formuliert. Und, da gebe ich dir völlig Recht, da ist die AfD nach dem jähen Absterben der Piraten die einzige (ernst zu nehmende) Partei ist, die das glaubwürdig tut!

    Das gälte es zu kultivieren. Aber was tun sie stattdessen? Sie geben rechten und geschichtsrelativierenden Duktus Raum, erheben das rechte Provozieren gar zur offiziellen Kommunikations-Strategie des Vorstandes (vgl. Petry-Mail) und konnotieren dadurch die so notwendige Systemkritik mit Völkisch, Rechts und Hass und Hetze. Da völlig klar ist, dass ein solcher Duktus in Deutschland nie wieder mehrheitsfähig werden kann, lehnen sich die Machtstrukturen in den „Altparteien“ und die Netzwerke der Lobbyisten entspannt zurück: Systemkritik kann man ja geschmeidig mit einem kleinen Nazi-Vergleich abbügeln. Nur so kann man die Begeisterung verstehen, mit der das niederländische Wahlergebnis hier aufgenommen wird.

    Im Ergebnis macht die AfD die Systemfrage damit noch gründlicher kaputt, als es die verkrusteten Strukturen selbst je hätten schaffen können.

    • 16. März 2017 14:17

      Deine Fragen sind alles langfristige Fragen.
      Kurzfristig stehen wir vor der Auflösung unserer Kultur und Gesellschaft.
      Wer überlegt schon, wie der Anbau ans Haus werden soll, wenn der Dachstuhl brennt?

      • 17. März 2017 03:12

        Julius du hast den nagel auf den kopf getroffen
        Vereinfachen prioritaeten schaffen
        Prima

      • 18. März 2017 12:08

        Das denke ich nicht. Diese Fragen sind die Weggabel für eine sehr nahe Zukunft. Und 15% Muslime in Deutschland sind genau so wenig ein brennender Dachstuhl, wie 15% AfD-Wähler. Beide zusammen sind aber schon zu brennenden Dachstühlen geworden. Ein „Muslim Ban“ löst weder das eine noch das andere. Also lieber um die Zukunft für alle kümmern, als um eine der beiden Randerscheinungen.

  3. 18. März 2017 12:58

    Verehrte Türkenjungfer,
    wenn ich mir die Zukunft Deutschlands vorstellen will, dann schaue ich nicht in irgendwelche Lügenstatistiken, sondern in eine Grundschulklasse.
    Gruß
    Julius

    • 18. März 2017 14:01

      Ach Julius, die die du dort siehst, sind doch gar nicht das Problem (jedenfalls nicht, bevor die Bildungspolitik auf 1960 zurückgesetzt wird). Viel schlimmer die, die zu alt dafür hier reinschneien. Wie sollen die von der Gesellschaft aufgefangen werden? Greetz, Sara ❤

      • 18. März 2017 21:43

        In unserer zeit verwenden menschen schoene worte und wenn es sich gut anhoert was sie sagen oder schreiben kitzeln sie die ohren vieler und glauben selber sie seien weise
        Ich vergleiche sie mit dem rattenfaenger von hameln
        Die probleme des deutschen volkes werden von menschen die in deutschland leben natuerlich anders gesehen weil diese ja auch andere ziele haben
        Es waere schoen wenn eines tages alles interlektuelles geschwafel zu einem bruederlichem ton wuerde
        Wo man nicht versucht anderen den sinn zu verdrehen

      • 19. März 2017 01:12

        > zu einem bruederlichem ton wuerde
        Brüderlichen ton konnte ich in der diskussion in den letzten jahren eigentlich nicht mehr wahrnehmen
        Das erste mal ist mir das aufgefallen als franz josef strauß bundeskanzler werden wollte und ja ich vermisse einen freundlichen umgamg miteinander auch sehr da bin ich ganz bei dir

        > Die probleme des deutschen volkes werden von menschen die in deutschland leben natuerlich anders gesehen
        Ich lebe in deutschland und welche probleme ich sehe habe ich oben geschrieben
        Welche probleme siehst du?
        Und welche ziele habe ich denn?

  4. 19. März 2017 02:33

    Ich kenne deine ziele und motive nicht
    Probleme ja das ist eine welt voll damit. Das nebeneinander beben von nationen in fieden freundschaft und respekt ist meine vorstellung von erfolg.
    Ich glaube das durcheinanderleben nicht die loesung ist. Der mensch sollte erkennen das alle menschen ein kollektiv darstellen,worin jedes volk beteiligt seinen beitrag leistet und am erfolg teil hat. Jedes rad in einem getriebe arbeitet zusammen nicht gegeneinander und nicht durcheinander
    Im uebrigen bin ich der meinung das, wenn der poebel regiert,sinn und verstand keine ratgeber mehr sind
    Cheers

    • 19. März 2017 13:04

      > Jedes rad in einem getriebe arbeitet zusammen nicht gegeneinander und nicht durcheinander
      Oh wie ich diese Vision liebe! Allerdings: Wie war es denn das letzte Mal, als es viele Rädchen gab, die nicht fest in einem (europäischen) Getriebe eingebunden waren? Die Geschichtsbücher des kleinstaatlichen Mitteleuropa sind ja nun nicht gerade voll von den Früchten großartiger Zusammenarbeit, sondern ihre Seiten färben sich rot von Blut. Dahin wollen wir zurück? Wirklich?
      Und auch im Kleinen:
      > Ich glaube das durcheinanderleben nicht die loesung ist.
      Warum glaubst du das? Ich hab kein Problem, wenn einer anders iszt. Ich hab ein Problem mit Proleten! Mit Bandenkriminalität, mit rechten, linken und religiösen Fanatikern, mit sozial (nicht finanziell!) Verwahrlosten, mit Turbokapitalisten und korrupten Politikern. All dies Pack gehört zum Teufel gejagt (nur: Wer will die schon haben?). Und der Rest kommt doch prima miteinander aus. Warum Gegensätze konstruieren, wo keine sind und die übersehen, die offen vor uns liegen?

      • 19. März 2017 23:28

        Ja das hört sich alles so gut an, aber:
        Ich spreche von einer Welt in Ordnung, wo jeder seinen Platz hat und alle in Liebe und gegenseitiger Achtung nebeneinander, miteinander leben.
        Denn wo waren alle, die nach Deutschland wollen, 1919 bis in die 1930iger Jahre? Keiner wollte dort sein.
        Und wer gibt Menschen oder Politikern das Recht, ein Volk mit Fremden zu überfluten, ohne Volksabstimmung?
        Außerdem frage ich, woher sind die verschiedenen Völker? Ist es nicht schön, eine Vielfalt zu erhalten?
        Das Schaffen von Mischvölkern durch das Durcheinanderleben hat es Frieden gebracht?
        as Zerstoeren von einer erfolgreichen Kkultur scheint eine unumgängliche Konsequenz zu sein.
        Solange Menschen glauben, sie haben eine Lösung gefunden, mit schönen Worten. die dann doch in einiger Zeit geändert werden müssen oder Furchtbares schaffen.
        Siehe Kommunismus, wie gut hört sich die Lehre an, doch wieviel Blut hat es schon gekostet?
        Das mischen der voelker zerstoert kulturen die genetische komposition von voelkerñ und wird es wieder tuen
        Nicht das ich oder irgend jemand da etwas aenderen kann der lauf der dinge ist zerstoerung
        Ich kommentiere nur gedanken

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