Skip to content

„Ich werde als hysterisch bezeichnet, weil ich Angst um meine Tochter hab, die am Sonntag auf Klassenfahrt nach London geht. Wie würdet ihr euch fühlen?“

23. März 2017

fragt ein Leser bei PI nach dem Anschlag in London.

Mein Vorschlag: Verlegt die Klassenfahrt nach Budapest.

Da herrschen zwar nicht diese edlen, weltoffenen und toleranten Politiker wie bei uns. Die den ganzen Tag von „Werten“ reden, aber zusehen, wie der öffentliche Raum in Kriminalität ertrinkt.

Die den Islam so mögen. Vielleicht, weil die Saudis sich das was kosten lassen.

.

Dafür können die Kinder in Budapest sicher über die Straße gehen.

Advertisements
5 Kommentare leave one →
  1. 23. März 2017 10:21

    Wieso ins Ausland? Besser in die heimischen Wälder.

  2. KeineUberraschung permalink
    23. März 2017 11:13

    Sie arbeiten alle daran die Weisse Rasse auszuloeschen!

  3. 24. März 2017 09:35

    Also ich würde mich in England (3,7 Verkehrstote im Jahr pro 100.000 Einwohner) auf der Straße sicherer fühlen, als in Deutschland (4,7) und erheblich sicherer als in Ungarn (9,1). Noch gefährlicher als auf der Straße ist es allerdings im Krankenhaus, wo (in Deutschland!) schätzungsweise einhundert mal so viele Menschen an multiresistenten Krankenhauskeimen sterben, wie an Verkehrsunfällen. Und wohl zehntausend mal so viele wie an terroristischen Anschlägen. Im Lichte dieser Zahlen ist es schon einigermaßen schwer, nicht polemisch zu werden angesichts so viel tief bewegender Besorgnis.

    • 24. März 2017 10:17

      Liebe türkische Jungfer,
      könntest Du ggf. mal mit meiner Frau sprechen, die mir gestern erklärt hat, daß sie nicht mehr mit Straßenbahn und S-Bahn fahren mag, weil sie dort immer ein Gefühl der Unsicherheit hat?
      Das mit den Krankenhauskeimen ist sicher richtig, auch schon im Blog thematisiert. Hätte ich meiner Frau das als „Gegenargument“ sagen sollen?
      Gruß
      Julius

    • 24. März 2017 20:54

      Lieber Julius,
      auch ich fühle mich sehr unwohl in der S-Bahn. Das liegt aber nicht an irgendeiner theoretischen Terrorismusbedrohung, sondern schlicht an einem Anwachsen des Anteils von Proleten, die den öffentlichen Raum bevölkern. Folge einr zunehmende neoliberale Verrohung unserer Gesellschaft. Wo zu meiner Zeit die Teestube und das Kino war, sind heute teure Luxuswohnungen. Jugendliche gibt es immer noch, aber die hängen nebenan auf dem Parkplatz ab und pöbeln Passanten an. Werden deutlich leiser, wenn mein Hundi mal tief „Wuff“ macht, aber grundsätzlich verwahrlost die Gesellschaft am unteren Rand, weil „man“ sich nicht mehr, wie früher, um sie kümmert. sie einbezieht. Das trifft deine Frau, das trifft mich, das trifft alle, überall. Hat aber alles nix mit Ausländern zu tun und auch nix mit Terroristen. Und leider gibt es Ende des Jahres auch keine Wahlalternative, die glaubwürdig etwas gegen diese unerträgliche Spaltung der Gesellschaft tut. Grund genug also, Angst zu haben.
      <3lichen Gruß,
      Sara

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: