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Die coole FDP mit dem coolen Vorsitzenden…

23. Mai 2017

… hat ihr Parteiprogramm für die Bundestagswahl veröffentlicht (Achtung: Link öffnet PDF-Datei).

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Was sagt die ehemalige Rechtstaatspartei zu Merkels Rechtsbrüchen?

„Die großen Flüchtlingsbewegungen der letzten Jahre stellen Deutschland und Europa vor eine Herausforderung, die bisher mit Chaos und staatlichem Organisationsversagen beantwortet wurde.“ (Seite 59)

Das nenne ich Rechtsbrüche klar benennen!

Und was meint man zum Asyl?

„Wir Freie Demokraten halten das Menschenrecht auf Asyl für nicht verhandelbar. Wir lehnen deshalb auch jede Form von festgelegten Obergrenzen bei der Gewährung von Asyl klar ab. Eine solche Obergrenze würde dem Grundgesetz widersprechen.“ (Seite 59)

Also weiter unkontrollierte Flutung Deutschlands mit hunderttausenden Transferempfängern.

„Um Menschen die lebensgefährliche Flucht zu ersparen, möchten wir es ermöglichen,
Asylanträge auch bereits im Ausland zu stellen.“ (Seite 59)

Sehr freundlich gegenüber den Einwanderern. Die FDP als Servicepartei. Bloß nicht den eigenen Bürgern gegenüber.

Aber welchen Sinn macht dann die nachfolgende Forderung, wenn die Leute schon im Heimatland das Asylflugticket nach Europa bestellen können?

„Wir Freie Demokraten wollen einen effektiven Schutz der EU-Außengrenzen. Nur so können wir wirksam kontrollieren, wer in die EU einreist und gleichzeitig die Grenzen zwischen den EU-Mitgliedstaaten offenhalten.“ (Seite 61)

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Also mit dem Programm hat man sich bettfein gemacht für jede Art der Koalition nach der Wahl.

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Nachdem die FDP aus dem Bundestag flog, mußten sich ja 67% der deutschen Kabarettisten beim Arbeitsamt melden, da sie zu 98% nur FDP-Witze im Programm hatten und zu anderen Witzen auch nicht fähig waren.

Wie groß war doch der Haß der Linken gegen die „Partei der Besserverdienenden“ mit der Marktkälte.

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Aber – wie durch ein Wunder – seitdem Merkel ihre umstrittene Flüchtlingspolitik durchzieht, war alles vergessen und vergeben.

Die FDP wird wieder gebraucht, als Auffangbecken für unzufriedene Unionswähler. Und deshalb wurde Herr Lindner wieder in Quasselrunden geladen, wurde interviewt, war plötzlich wieder eine wichtige Stimme.

Wat’n Zufall aber auch! Honi soit qui mal y pense

 

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