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Margot Käßmann im Kampf gegen Vorurteile

27. Mai 2017

Laut Evangelischem Pressedienst sagte sie auf dem Kirchentag:

„Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“

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24 Kommentare leave one →
  1. 27. Mai 2017 14:34

    Die dame hat wohl einen affen in der ahnenreihe. Dadurch ist sie dann fuer ein offentliches amt tauglich und empfehlenswert.

  2. Gucker permalink
    27. Mai 2017 19:02

    Wird Zeit, daß diese Frau endlich ihre Entziehung macht.

    Keine Macht den Drogen …

  3. Hans permalink
    27. Mai 2017 19:33

    Mit Verlaub, Gucker, dies ist nicht die richtige Antwort. 5000 haben mit ‚tosenden Beifall‘
    diese Worte quittiert. Hier gibt es nichts mehr zu verharmlosen, da ist der Reichsparteitag
    voll präsent.

  4. Gucker permalink
    27. Mai 2017 22:25

    Hans permalink 27. Mai 2017 19:33

    „Hier gibt es nichts mehr zu verharmlosen“

    Recht hast, aber meine wahre Meinung müßte Julius auch wieder löschen.

  5. 28. Mai 2017 08:31

    Nur so als Info: Frau K. bezog sich auf einen (inzwischen veränderten) facebook-Eintrag von Ralph Weber, in dem er forderte, dass sich „‚Biodeutsche‘ mit zwei deutschen Eltern und vier deutschen Großeltern” dafür einsetzen, dass „unsere Heimat auch in 30 Jahren noch von einer deutschen Leitkultur geprägt und geformt wird“.
    –Nordkurier

    Ihr das Zitat(!) „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern“ als Feindlichkeit gegen Personen zufällig lokaler Abstammung andichten zu wollen, ist schon ziemlich alternativreal. Sowas verzapft doch sonst nur die Epoch Times.

    • 28. Mai 2017 09:37

      „Die Forderung der rechtspopulistischen Partei nach einer höheren Geburtenrate der »einheimischen« Bevölkerung entspreche dem »kleinen Arierparagrafen der Nationalsozialisten«, sagte Käßmann.“
      Sie hat also nicht nur zitiert, sondern ihre eigene krude Ansicht dargetan.

      • 28. Mai 2017 11:40

        Na, da gibt es wohl schon noch einen graduellen Unterschied zwischen „ich wünsch mir das“ und „alle anderen werden stigmatisiert“. Insofern ist die Äußerung Teil des allgemein inflationären Nazi-Stalinisten-Sprech, der weder den jeweils Anliegen nutzt, noch den Opfern der damaligen Diktaturen gerecht wird.

        Wenn Herr Weber andererseits über eine „negative Obergrenze“ nachdenkt, kann man schon auf den Gedanken kommen, dass eine Dokumentation von Herkunft und spannende neue Verwendungen des Fehlens einer solchen zumindest nicht prinzipiell außerhalb seines Denkraums liegen. Insofern kann man ein „wehret den Anfängen“ durchaus nachvollziehen, ebenso wie bei den jüngst völlig kritiklos durchgewunkenen Schritte hin zur Totalüberwachung der Bürger und -innen (soweit sie sich nicht vollverschleiern möchten).

        Und ein weiteres Mal lehne ich mich enttäuscht zurück, weil es Filetstücke an die Wurzeln gehender Systemkritik zur Zeit einfach nicht ohne völkisch-nationalen Soße geben will. Als ob die arme Sau, die sich aus Syrien oder Nigeria hierher durch schlägt der Feind wäre, den es zu bekämpfen gilt…

      • 28. Mai 2017 12:09

        Was habe ich mit Deinem Herrn Weber zu tun?
        Es ging in dem kleinen Artikel ausschließlich um die Fundamentalistin Margot Käßmann.
        Wie diese Ayatollahs auf Steuerzahlers Kosten denken, hat auch ihr Kollege Herr Dröge dokumentiert: „Bischof Dröge konterte, Gläubigen seien dazu aufgerufen, Fremde aufzunehmen und zu achten wie sich selbst. „Wir können keine Unterschiede machen.““
        https://www.pro-medienmagazin.de/politik/2017/05/25/bischof-afd-missbraucht-christen/
        Das Grundgesetz macht diesen Unterschied, wie vermutlich alle Verfassungen auf der Welt. Der Mann ist verfassungsfeindlich.
        Daß einem das eigene Volk/die eigenen Sippe näher steht, als fremde Völker ist doch in der ganzen Menschheit so. Auch die Nächstenliebe der Bibel bezog sich nur auf die Juden, nicht auf verfeindete Nachbarn.
        Wenn Frau Käßmann glaubwürdig wäre, dann hätte sie als Krankenschwester in Afrika arbeiten müssen. Statt dessen saufend mit 2,5t-Autos in der Fastenzeit über die rote Ampel rasen. Aber vor den Anderen JesusII spielen und irreale Forderungen an die Politik stellen.
        Die Frau ist eine heuchlerische …..(Selbstzensur J.R.)

  6. Gucker permalink
    28. Mai 2017 12:50

    „Als ob die arme Sau, die sich aus Syrien oder Nigeria hierher durch schlägt der Feind wäre“

    „Die arme Sau !!!“ – Da wird mir ’s richtig warm um ’s Herz …

    Solange in Deutschland Deutsche sich keine Wohnung leisten können,
    Alte und Kranke vor sich hin siechen, fleißige Berufstätige immer mehr
    unbezahlte Überstunden machen müssen, Wartezeiten in Arztpraxen
    über 3 Monate sind, unsere Infrastruktur zerfällt, Schulen verrotten
    und Bildung zersetzt und aufgelöst wird, Sicherheit auf deutschen
    Straßen dem Wohlwollen südländischer Straßengangs überlassen
    wird, dem deutschen Volk immer mehr Pflichen ausländischer Schulder
    aufgedrückt werden – habe ich doch das Recht zu erwarten und zu
    verlangen, daß zuerst die Not der eigenen Leute gelindert wird.

    Soll mir und Anderen das Recht abgesprochen werden über unser
    eigenes Schicksal und damit auch Geld bestimmen zu dürfen?

    So saugen EU und Euro Deutschland aus:

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/115616-so-saugen-eu-und-euro-deutschland-aus

    Ja es ist wahr, der Feind ist nicht der arme Nigerianer, sondern
    der/diejenigen Politiker, die ihn als Mittel zum Zweck benutzen.

    Oder ist daran auch wieder die AfD oder gar Putin schuld?

  7. 28. Mai 2017 21:49

    @Gucker Der Feind ist nicht der Nigerianer, aber auch nicht die EU (das wäre Stoff für eine eigene Antwort), sondern diejenigen Politiker, die zulassen, dass internationale Konzerne das Land des Nigerianers ausquetschen, bis das Blut kommt. Russen machen sowas auch, aber anders, darum geht es hier nicht. Und die AfD ist höchstens daran schuld, Leute wie dich gegen die Falschen aufzuhetzen. Indem sie allerdings nicht die Ausbeutung zum Ziel nimmt, sondern den Sozialneid schürt –dem auch du ja einen großen Teil deines Beitrags widmest– und sich ansonsten auf die …. (Zensur J.R.) und damit ins Politik-gestalterische Abseits schießt, trifft sie eine traurige Mitverantwortung daran, den Impetus der Unzufriedenheit der Bevölkerung nicht für eine Wandlung zum Besseren nutzbar zu machen. Und nein, das ist nicht „Ausländer raus“, sondern eine konsequente Bekämpfung der Ausbeutung als eine Hauptfluchtursache.

    @Julius Dein K.-Zitat war halt aus dem Zusammenhang gerissen, das ohne den facebook-Post dieses Spezialprofessors nicht denkbar ist. Deshalb hat es natürlich was mit ihm zu tun. Deiner etwas ungewöhnlichen Bibelauslegung zum Thema Nächstenliebe würde ich gerne Lukas 10, 29 entgegenhalten. Gerade die unbedingte Zuwendung zum Menschen als Geschöpf Gottes ist ja das Wesen des Christentums – und daher zieht gerade hier dein Argument nicht, was du bei den anderen monotheistischen Religion durchaus in Stellung hättest bringen können. Deiner Glaubwürdigkeits-Bewertung der Frau K. allerdings könnte ich mich durchaus anschließen. Aber muss man jeden schmähen, der außerhalb seines Erfahrungsbereiches argumentiert? Wie viele Asylsuchende hast du denn schon gesprochen?

    • 28. Mai 2017 22:52

      Verehrte Sara,
      Du kannst gerne in der Sache hart argumentieren, ich mag das sogar, aber bitte nicht im Ton vergreifen. Wer einer seine Grenzen schützen will und die Einwanderung kontrollieren will, hat dies nichts mit „Blut und Boden“ zu tun, oder willst Du etwa ca. 195 von 200 Staaten auf der Welt zu Nazis erklären? Bitte mal die deutsche Brille absetzen!
      .
      Zu den Juden: Die waren zuerst ein Bergvolk und haben dann systematisch Kriege gegen die Bevölkerung der Täler geführt. Echte Nächstenliebe. Bis dann „das heilige Land“, sprich die fruchtbaren Täler, erobert waren.
      Die „Nächstenliebe“ stand schon auf den Tafeln der 10 Gebote Moses. Von wegen Jesus…
      Außerdem: Ich bin kein Christ, was geht mich die Bibel an?
      .
      Wenn der böse Westen Afrika ausbeutet, was soll ich denn da machen? Meine Heimat aufgeben, weil BP in Nigeria Scheiße baut? Sollen sich die Nigerianer selbst um die Verbesserung ihrer Situation kümmern. Japan, Korea oder China haben sich auch gewehrt, nachdem sie erfahren mußten, wie die Anglo-Amerikaner drauf sind. Selbst ist der Mann.
      .
      Die meisten dieser Einwanderer suchen bessere Lebenschancen. Das verübelt ihnen keiner vernünftiger Mensch, solange sie sich an die Regeln halten. Das heißt aber nicht, daß wir sie hierhaben wollen.
      Der Zorn dieses Blogs richtet sich ausschließlich gegen die, die diese Invasion ermöglichen oder gutheißen.
      .
      Bei diser Gelegenheit: Dieses Gejammere um die Boots“flüchtlinge“ geht mir schon schwer auf die Nerven. Ein qualifizierter Nigerianer hat in dutzenden von Ländern Einreisemöglichkeiten, der muß nicht nach Deutschland.
      Und wer nicht schwimmen kann, aus welchem Grunde auch immer, keine Schwimmweste kauft, sich in ein unsicheres Schlauchboot setzt und das noch bei kalten Wassertemperaturen, der ist dann halt ein Anwärter auf den Darwin-Award.
      „Wer sich in Gefahr begibt, der kommt drin um.“ Die ollen Sprichwörter sind jedenfalls weise, was man von diesen Boots“flüchtlingen“ nicht immer behaupten kann.
      Gruß
      Julius

    • Gucker permalink
      29. Mai 2017 00:07

      Schlechten Tag gehabt heute, wie?

      Verzeih, wenn ich mir nicht die Zeit nehme, dein Statement zu zerrupfen,
      Pyrrhussiege können sich nur die leisten, die zu viel Zeit haben.

      Die immer wieder angeführte Nächstenliebe kann nicht allen sieben Milliaren
      Menschen gelten. Wer was für „die Menschheit“ tun will, ist ein Betrüger!
      Nächstenliebe gilt der Famile, dem Nachbarn, dem Kollegen, dem Freund,
      vielleicht noch der Stadt und dem eigenen Volk. Welche Nächstenliebe soll
      denn den Afghanen, Japanern, Syrern, den Eskimos helfen? – Quatsch!

      Sozialneid! – Entweder plapperst du gedankenlos irgendwelches Geschwätz
      nach oder bist einfach nur charakterlos. Die Schere zwischen arm und reich
      war noch nie so weit offen wie heute in Deutschland. Die Porschefahrerin
      diskutiert mit dem Flaschensammler über Sozialneid. – Das passt!

      Neid ist zweifelsohne eine Charakterschwäche. Mit dem Begriff „Sozialneid“
      kanzelt man die sozial Schwächsten runter und haftet ihnen noch charakterliche
      Mängel an. Damit Arm = Charakterlos. Frollein so nich, nich mit mir.

  8. 2. Juni 2017 16:05

    Lieber Julius,

    > zu Nazis erklären
    für das „Blut und Boden“ muss ich in der Tat um Entschuldigung bitten. Nicht wegen des offensichtlichen zweierlei Maß, mit dem hier Beleidigungen gemessen werden (was dein Gutes Recht™ ist), sondern wegen der Unnötigkeit des Begriffs für die Argumentationslinie. In der Tat hätte „nationalistische Umlaufbahn“ völlig ausgereicht. Im Übrigen bin ich sehr für eine geregelte Einwanderung und die Möglichkeit, sich –gleich aus welchem Grund– in jeder deutschen Botschaft auf der Welt um eine solche zu bewerben.

    > Ich bin kein Christ, was geht mich die Bibel an?
    Ich auch nicht, aber ich habe auch nicht damit angefangen. Mir ist wohl –und schmerzlich– bewusst, dass sich Bekenntnisse zu Wohlfahrten nur zu oft nur auf die eigene „Peergroup“ beziehen. Nur in diesem einen Fall halt nicht, was dem neutestamentarischen Christentum eine Sonderstellung gibt. Dass die sog. christliche Kirche das durch Kanonisierung des alten Testaments kurzfristig wieder relativiert hat, belegt nur deren grundsätzliche Verkommenheit.

    > was soll ich denn da machen?
    Sicher nicht deine Heimat aufgeben. Aber vielleicht könnte es eine Wahlentscheidung beeinflussen. Dass die AfD aus den genannten Gründen keine Alternative ist, ist da auch für mich sehr schmerzlich, im Moment aber leider nicht änderbar. Vielleicht greift ja die europäische Emanzipation aufgrund der Trump’schen Symbolpolitik Raum und wir kommen da sozusagen „über Bande“ ein Stück weiter.

    > Ein qualifizierter Nigerianer…
    O ja! Nur wird sich in Ländern wie diesem schwerlich Qualifikation aufbauen lassen. Ein erster Schritt dahin könnte sein, die Ausbeutung der Herkunftsländer zu beenden und damit der Korruption und dem (religiösen) Fundamentalismus den Nährboden zu entziehen – und damit auch dem Unwesen der Schlepperbanden, die die Leute erst in den allgemeinen Wettkampf um den Darwin-Award treiben.

    @Gucker
    > Mit dem Begriff „Sozialneid“ kanzelt man die sozial Schwächsten runter
    Auch hier bitte ich um Entschuldigung für diesen –leider allgemein üblichen– Begriff. Die korrekte Formulierung ist umständlich, aber weil das Argument mir am Herzen liegt, will ich es noch einmal formulieren und dabei sauber zwischen „arm“ und „sozial“ unterscheiden:

    Die AfD nimmt leider nicht die Ausbeutung –und die Ausbeuter– zum Ziel. Stattdessen setzt sie die finanziell Schwachen (und die, die sich von Verfall ihrer finanziellen Situation bedroht sehen) in eine gedachte Konkurrenz mit Geflohenen um die als knapp angesehenen Ressourcen zur Bekämpfung von Armut. In Wirklichkeit sind die Ressourcen aber gar nicht knapp. Sie werden nur falsch verteilt. Indem man die hanebüchene Verschiebung von Unternehmensgewinnen in Steuerparadiese zulässt, gehen den Staaten, in denen die Gewinne erwirtschaftet werden, Billiarden verloren, die zur einigermaßen gerechten finanzieller Ausstattung der Menschen benötigen würden. Dadurch entsteht dann, geeignet gelenkt, tatsächlich der Eindruck, man müsse mit Geflüchteten um die Mittel konkurrieren. Thematisierte man stattdessen in ähnlicher Lautstärke den wahren Sachverhalt, könnte eine förderliche Diskussion in der Gesellschaft entstehen. Diese Unterlassung werfe ich der AfD vor. Und so ist Die Linke die einzige Instanz die das tut – aber will man die wirklich dafür wählen?

    > Die Porschefahrerin diskutiert mit dem Flaschensammler über Sozialneid
    Ich fahre keinen Porsche und ich hoffe, du musst keine Flaschen sammeln. Wenn aber doch, müssten wir beide Seit an Seit dafür kämpfen, dass meine Steuern auch bei dir ankommen, und nicht verwendet werden, um irgendwelche Finanzhasardeure rauszuhauen. Und „bei dir ankommen“ meine ich dabei durchaus nicht im Sinne von „Stütze“, sondern in Form einer breiten Bildungs- und Beschäftigungsoffensive – für alle und bitte mit sozialversicherungspflichtigen Jobs und nicht mit präkeren Beschäftigungsverhältnissen, die nicht für ein würdiges Leben in dieser Gesellschaft ausreichen.

    Liebe Grüße,
    Sara

  9. 4. Juni 2017 09:15

    Lieber „100 Milliarden Geschichte“,

    > das Land deines Volkes
    > deine eigene Nation aufzulösen
    > usw.
    Wenn du aus meinem Nickname schon auf meine „Volkszugehörigkeit“ schließen kannst, dann müsste ich bei deinem ja glatt annehmen, dass du was von Geschichte…
    Nein, im Ernst: Als Mitglied des deutschen Staatsvolkes bin ich durchaus dafür, dass in meinem Staat nur solche Leute (freilaufenden) Aufenthalt haben, die die Grundwerte seiner Gesellschaft zumindest respektieren und diese außerhalb der eigenen vier Wände auch leben. – und in Ermangelung einer besseren Vorlage nehme ich als Grundwerte mal den ersten Abschnitt des Grundgesetzes her. Nun werden wir diejenigen, die das nicht tun, aber schon länger hier sind, leider nicht los. Also müssen wir uns weiter rumschlagen mit organisierten Banden aus Osteuropa, radikalisierten Deutschsalafisten, wahlmonegassischen Steuerflüchtlingen (Art. 14(2)) und Leuten, die Art. 3 GG großräumig überblättert haben. Immerhin könnte man dafür Sorge tragen, dass der Anteil dieser Leute nicht ausgerechnet durch Zuzug größer wird. Und daher denke ich schon, wir als deutsches Staatsvolk könnten unserer Verantwortung in der Welt –auf deren Kosten wir unseren Wohlstand aufgebaut haben– durchaus auch dadurch gerecht werden, dass wir „vor Ort“ dafür sorgen, dass es den Menschen besser geht, oder zumindest aufhören, dazu beizutragen, dass es ihnen fortwährend schlechter geht. Und warum sollte ein politisch verfolgter Mensch unbedingt hier im Land sein müssen, damit er um Asyl bitten darf?

    > ganz objektiv Bluttests
    Beiträge wie dieser sind es, die eine vernünftige Diskussion über die tatsächlichen Herausforderungen in diesem Land so schwierig machen.
    Aber nehmen wir mal an, eine solche Ansicht könnte sich durchsetzen. Abgesehen davon, dass mein Broterwerb akut gefährdet wäre, weil Team in der Arbeit gar nicht mehr einsatzfähig wäre
    –je 1x Moldawier, Litauer, Bosnier (bester Sliwotitz ever), Kenianerin, dukelhäutige Kollegin irgendwo aus Norddeutschland (sagte zur Kenianerin „du bist aber wirklich schwarz), Friese (Lakritz!), Schwabe, Pfälzerin (Riesling!), Inder–
    würde ich mir dann ernsthaft Sorgen machen, wer meinen Müll nächste Woche abholt (Weissrusse), wer mir die Brötchen verkauft (Polin), wer meine Haare schneidet (Syrerin), wo ich meinen Döner holen soll (zwei reizende, stockschwule Türken), und wo wir den nächsten Bürgermester herzaubern (Eltern aus dem Libanon, macht hervorragende Arbeit). Vom Schuster, vom Kassierer und den Spargelstechern gar nicht zu reden, die ich im Gegensatz zu den vorigen nicht genug kenne, um über so Nebensachen wie Familengechichte zu reden. Von meiner Rente fange ich dabei gar nicht an. Die hab ich eh abgeschrieben – aber das ist das Werk Biodeutscher, da haben „Ausländer“ nix ‚mit zu tun.
    Ich sehe durchaus, dass wir in Deutschland ein erhebliches Proletenproblem haben, kann aber keinen Zusammenhang zwischen schlechtem Benehmen und Herkunftsland der (Ur-ur-…) Großeltern erkennen, sondern vielmehr einen mit der Einbindung in den Wirtschaftskreislauf (sei es zu viel oder zu wenig) und die sozialen Strukturen. Daher denke ich, wir sollten dort ansetzen, und weniger auf Blutproben vertrauen

    > ein Obdachloser an der Haustür klingelt
    Genau so wenig, wie ich meine Mülltonne selbst zur Deponie bringe oder meine Spargel selber steche, sehe ich meine Verantwortung darin, ein Obdachlosenhaus zu eröffnen. Ich trage qua Steuern auch genügend dazu bei, dass mein Staat geeignete Bedingungen schaffen kann, damit niemand unter freiem Himmel übernachten muss, der das nicht will. Im übrigen unterstelle ich Obdachlosen nicht wahllos irgendwelche Dinge, so dass dein Vergleich hier völlig unangemessen und beleidigend für Wohnungslose ist.

    Herzliche Grüße,
    Sara

    • 4. Juni 2017 18:51

      „damit niemand unter freiem Himmel übernachten muss, der das nicht will.“
      Genau, deutsche Obdachlose leben nur deshalb auf der Strasse, weil sie das für sich als besten Lebensweg so gewählt haben. Deshalb braucht man sich um die nicht zu kümmern.

      Den Migranten hingegen, denen es nicht so gut geht, daß sind alles arme, unselbstverschuldete Opfer, denen man unbedingt helfen muss.

      Grosser Unterschied! Da müssen wir schon rassisch streng unterscheiden.

      „Im übrigen unterstelle ich Obdachlosen nicht wahllos irgendwelche Dinge, …beleidigend für Wohnungslose ist.“

      Gut, daß du deutschen Obdachlosen nicht unterstellst, daß sie gerne auf der Strasse leben. Das wäre ja eine üble Beleidigung von Wohnungslosen. Gut, daß du nicht so eine bist.

      • 4. Juni 2017 22:42

        > deutsche Obdachlose leben nur deshalb auf der Straße, weil sie das für sich als besten Lebensweg so gewählt haben
        Ich habe ein paar kennen gelernt, die das wirklich wollten – also wohnungslos sein, und nur wenn’s wirklich ganz übles Wetter hat oder friert irgendwo Unterschlupf suchen. Sollte aber die große Ausnahme sein – jedenfalls sagten das die, mit denen ich sprach.
        Ob eine diebezügliche Disposition was mit „Rasse“ zu tun haben könnte, kann ich nicht sagen, weil biologische Rassekriterien auf Menschen nicht sinnvoll anwendbar sind. Siehe z.B. hier: http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/menschenrassen/42123 (erfordert einiges an Aufmerksamkeitsspanne, bildet aber ungemein und stammt aus einer noch weniger ideologisch verbrämten Zeit).

        Im Übrigen bin ich, wie gesagt, der Meinung dass hierzulande niemand unter offenem Himmel zu schlafen gezwungen sein sollte – ganz unabhängig von seiner Herkunft. Stattdessen vielleicht einfach mal eine Zocker-Bank nicht retten, einen internationalen Konzern mal Steuern zahlen lassen, oder so…

    • 5. Juni 2017 10:40

      Ganz allgemein, bist du der Auffassung, daß die Einwanderung nach Deutschland für die Deutschen etwas positives oder etwas negatives bedeutet?

      Was wäre falsch daran, wenn nur noch Kinder folgender Art in Deutschland geboren werden? „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern“

      Was wäre falsch daran, wenn nur noch Kinder folgender Art in der Türkei geboren werden? „Zwei türkische Eltern, vier türkische Großeltern“

  10. 5. Juni 2017 12:06

    @Flüchtling
    > bist du der Auffassung, dass die Einwanderung nach Deutschland für die Deutschen etwas positives oder etwas negatives bedeutet?
    Ich denke, dass Einwanderung zunächst einmal wertneutral ist. Das ist wie mit Beton: Es kommt an, was man draus macht.
    Im Moment wird von vielen Seiten ziemlich Schindluder damit getrieben: Geschäftemachereien aller Art –vom sog. „Schlepper“ bis hin zum Vermieter hier, der sich die Situation als willkommene Gelegenheit zur Vergoldung vergammelter Alt-Immobililen zunutze macht– und ideologische Verbrämung –vom völkischen Reinheitsgebot bis hin völlig unkritischen Willkommenskutur– seien hier nur als (nach unten) herausragende Beispiele genannt.
    Der Optimierungbedarf ist offensichtlich. Das erste wäre schon mal, ohne Einschränkung von Grundrechten zu vermeiden, dass so viele Menschen glauben, sich auf den Weg hier her machen zu müssen: Ein vernünftiges Einwanderungsgesetz –das völlig ohne jede Fremdenfeindlichkeit formuliert werden kann– und „Asylantrag everywhere“. Damit würde auch ein massives humanitäres Problem angegangen. Jetzt noch entschiedenes Eintreten gegen Ausbeutung und… ach, das hab ich oben doch schon mal beschrieben. Bitte lies dort nach.

    > Was wäre falsch daran,…
    Zunächst einmal nichts. Man kann aber Zweifel daran haben, dass das passieren wird, es sei denn irgend jemand wendete Zwangsmaßnahmen an, die nicht nur allem widersprechen was in diesem merkwürdigen Grundgesetz steht, sondern auch den einfachsten Regeln der Menschlichkeit.

    Greetz,
    Sara

    • 5. Juni 2017 13:20

      „Ich denke, dass Einwanderung zunächst einmal wertneutral ist.“

      „Und daher denke ich schon, wir als deutsches Staatsvolk könnten unserer Verantwortung in der Welt –auf deren Kosten wir unseren Wohlstand aufgebaut haben– durchaus auch dadurch gerecht werden, “

      Wenn die Einwanderung von Fremden nach Deutschland doch wertneutral ist, dann kann sie ja keine Wiedergutmachung für angebliche „deutsche Schuld“ sein. Das ginge nur, wenn die Einwanderung von Fremden negativ für die Deutschen wäre.

      Offiziell wird im Zuge der Einwanderung (und Asyl) von Fremden nach Deutschland übrigens wechselseitig und widersprüchlich behauptet, daß sie gut und schlecht (als Ausgleich für eine vorgebliche deutsche Schuld) sei. Aber nur eines davon kann selbstverständlich stimmen. Diese entgegengesetzten Angaben stammen von den gleichen Einwanderungsbefürwortern, was den Schluss nahe legt, daß die Einwanderungsbefürworter nicht die Wahrheit in Bezug auf ihre Ziele offenbaren.
      Weiterhin sind sehr viele Lügen der Einwanderungsbefürworter bereits offenkundig. Das eigentliche Ziel der Befürworter der nichtdeutschen Einwanderung (und Asyl), ein Deutschland ohne Deutsche wird von diesen sehr selten genannt. Die Einwanderungsunterstützer wissen anscheinend, daß das was sie tun nicht richtig ist, sonst könnten sie doch ständig ihr eigentliches Ziel benennen und hätten dies auch schon vor 50 Jahren tun können. Stattdessen haben sie immer andere Gründe vorgeschoben, um ihr eigentliches Ziel zu verschleiern. Sie reden auch heute noch davon, daß es angeblich, darum geht Fremden zu helfen. Dies ist jedoch eine Lüge. Ihr Ziel ist ein Deutschland komplett ohne Deutsche und im weiteren Schritt, ohne Europäer.

      Ich bin hingegen ehrlich und sage was mein Ziel ist, weil ich mein Ziel nicht für verwerflich halte. Was sollte zum Beispiel ebenso an einem Tibet nur für Tibeter falsch sein?

      Bist du hier neutral oder für ein Deutschland mit Deutschen oder für ein Deutschland ohne Deutsche (was das Ziel vom derzeitigen Asylrecht und der derzeitigen Zuwanderung ist)?

      > Was wäre falsch daran,…

      „Zunächst einmal nichts. “
      Prima, daß du das genauso siehst.
      Also das Ziel ein Deutschland nur mit Deutschen hälst du nicht für verwerflich.
      Zwang ist dafür genauso viel oder wenig in dem Umfang nötig, wie für die Agenda der Entdeutschung von Deutschland. Man braucht also nur die Vorzeichen der derzeitigen Politik umzukehren, um ein Deutschland nur mit Deutschen zu erreichen.

      Da es ja nur eine Umkehrung der derzeitigen Politik bedeuten würde, wäre es also genauso menschlich oder unmenschlich wie die derzeitige Politik, nur mit dem Unterschied, daß zukünftig Deutsche in Deutschland leben, während die derzeitige Politik darauf abzielt, daß zukünftig nur noch Nichtdeutsche in Deutschland leben.

      Das Grundgesetz ist kein Problem. Man hat es ja vor kurzem ebenfalls geändert und man wird es dann eben einfach entsprechend anpassen.

      Als erste Änderung würde ich eine Änderung zum Thema Asyl vorschlagen. Im Zuge des neuen Programms, wird Asyl nur noch für Deutsche in Deutschland gewährt werden. Wie du siehst ist dies eine direkte Umkehrung der derzeitigen Agenda, nach der es Asyl nur für Nichtdeutsche in Deutschland gibt. Und diese Umkehrung beim Asyl beinhaltet überhaupt keinen Zwang. Deine Zweifel in Bezug auf Zwangsmaßnahmen scheinen mir daher unbegründet. Übrigens war das Asylrecht im Grundgesetz ursprünglich genau so vorgesehen; eben das es nur für Deutsche gewährt werden sollte.

      Als weitere Maßnahme sollen zukünftig nur noch Deutsche nach Deutschland einwandern dürfen. Es wird also auch weiterhin Einwanderung geben und es sollten weltweit deutsche Fachkräfte für die Ansiedlung in Deutschland angeworben werden.
      Wie man unzweifelhaft erkennt, beinhaltet auch diese Maßnahme keinerlei Zwang und der Zuzug selbst von Fachkräften wird erfolgen.
      Dies alles könnte man im Einwanderungsgesetz einbetten.

      Selbstverständlich habe ich auch nichts dagegen, wenn andere Länder genau so verfahren. Gleiches Recht sollte natürlich für alle Völker gelten.

  11. 5. Juni 2017 16:11

    @Flüchtling
    > Wenn die Einwanderung von Fremden nach Deutschland doch wertneutral ist, dann kann sie ja keine Wiedergutmachung für angebliche „deutsche Schuld“ sein.
    Ist sie auch nicht. Möglich dass das jemand behauptet – ich tue das jedenfalls nicht. Linderung der Not, auf deren Grundlage unser „westlicher“ Wohlstand gründet wäre hingegen der Mindest-Anstand.

    > während die derzeitige Politik darauf abzielt, dass zukünftig nur noch Nichtdeutsche in Deutschland leben.
    Das war jetzt der satirische Beitrag zu Tage? Wenn die derzeitige Politik auf irgendetwas „abzielt“, dann höchstens auf völlige Deregulierung des kapitalistischen Systems – mit weitreichenden, negativen folgen für alle, gleich wo sie leben oder woher ihre Ahnen mal kamen.

    > das Ziel ein Deutschland nur mit Deutschen hältst du nicht für verwerflich.
    Das habe ich nicht gesagt. Du hattest nur gefragt, ob die Tatsache wertbehaftet sei. Sie herbeizuführen oder sich als Ziel zu setzen hielte ich durchaus für verwerflich, da es ohne grundsätzliche Verschiebung der angeblichen „Werte des Abendlandes“ nicht umsetzbar wäre, wie du auch schon andeutest:

    > Das Grundgesetz ist kein Problem.
    Ja, da gibt es wohl ein Lager, das das so sieht. Ich hoffe sehr, dass die Väter des Grundgesetzes die Anlagen stabil genug gelegt haben, das dieses Lager, käme es tatsächlich irgendwann zu Einfluss, so gegen die Wand laufen, wie der aktuelle amerikanische Präsident, wenn sie die Zeit um ein Jahrhundert zurückdrehen wollen. Bei der Vorbereitung zur Autobahnprivatisierung hat es ja leider eher weniger gut geklappt.

    > Übrigens war das Asylrecht im Grundgesetz ursprünglich genau so vorgesehen; eben das es nur für Deutsche gewährt werden sollte.
    Diese Aussage scheint mir nicht nur auf Lücken im Verständnis der jüngeren Geschichte hinzudeuten, sondern auch auf ein ganz grundsätzliches Unverständnis des Begriffs des politischen Asyls. Denn wie sollten denn politisch Verfolgte Asyl gerade in dem Land erhalten, in dem sie politisch verfolgt sind? Das wäre ja eine Superidee, wenn ein aus politischen Gründen inhaftierter HDP-Politiker ausgerechnet in der Türkei um politisches Asyl nachsuchte, Zudem gibt es hier –anders als in der Türkei– seit den Berufsverboten der Siebziger keine erkennbare politische Verfolgung mehr (bitte widersprich mir, ich freu‘ mich drauf =o).

    > nur noch Deutsche nach Deutschland „einwandern“
    Deutsche brauchen nicht nach Deutschland einzuwandern. Sie können einfach umziehen und sich unter Vorlage ihres deutschen Passes bei einem Einwohnermeldeamt an ihrem neuen Wohnort anmelden. Manche sagen gar, bereits der Besitz eines deutschen Schäferhundes reiche dazu aus.

    > der Zuzug selbst von Fachkräften wird erfolgen
    Wie viele deutsche Fachkräfte leben denn so im Ausland?

  12. Gucker permalink
    5. Juni 2017 20:23

    turkishmaid 5. Juni 2017 16:11

    Tss, tss, tss. Information statt Desinformation!

    – „dass zukünftig nur noch Nichtdeutsche in Deutschland leben“

    Es ist erklärtens Ziel der Politik, eine homogene Gesellschaft mit anderen Ethnien zu durchmischen. Die deutsche Geburtenschwäche ist bekannt (die Gründe dafür nicht so sehr), bei Einwanderung aus Asien und Afrika wird die deutsche Bevölkerung zwingend aufgelöst. Das ist kein Zufall, sondern eine Kriegserklärung an Deutsche.

    – “ derzeitige Politik auf irgendetwas „abzielt“, dann höchstens auf völlige Deregulierung des kapitalistischen Systems“

    Das ist völliger Quatsch. Es gibt keinen Kampf Kapitalismus gegen Sozialismus, dem Sozialismus wurde 1990 der Kopf abgeschlagen. Was stattfindet ist die Verteilung von Unten nach Oben. Selbst Sarah Wagenknecht fordert nicht die Enteignung der Banken und Milliardären und auch kein anderer, sondern mehr „Verteilungsgerechtigkeit“. Der schmal gewordene Mittelstand soll die noch Ärmeren mittragen. Die Verursacher jedoch sollen ihre räuberische Beute behalten dürfen. Dieser Sozialismus ist zum Kotzen.

    Der Verdi Obergenosse Bsirke geht bei den „Bilderbergern“ ein und aus.
    Selbst Spiegel und Stern sind vom CIA gekappert worden.
    Sind wir schon eine Diktatur oder werden es nur bald?

    • 6. Juni 2017 00:28

      Die klassische Diktatur (Cincinnatus, Camillus) war das Schlechteste nicht. Wäre etwas für mich: Meine erste Verfügung wäre, daß Journalisten an der Oberbekleidung vorn und hinten ein gelbes Schandmal zu tragen hätten, sowie eine Rassel, die sie bei der Annäherung an anständige Menschen zu betätigen hätten, und dabei „unrein, unrein!“ rufen müßten.
      Man wird noch träumen dürfen…

  13. 6. Juni 2017 00:31

    Büschen OT – Wir haben den 50sten Jahrestag des Angriffes auf die USS Liberty.
    Wer es fassen kann, der fasse es …

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