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„Angela Merkel aus der Nähe“

3. Juni 2017

heißt ein neues Buch des CDU-Politikers Josef Schlarmann (2005 bis 2013 lahmann buchBundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU und Mitglied des CDU-Bundesvorstandes).

Auszüge aus der Amazon-Besprechung von Leser Rainer Zitelmann:

Merkel ist für Schlarmann der Prototyp des „modernen Politikers“, der sich dadurch auszeichnet, dass er kaum eigene Überzeugungen hat, dafür jedoch eine unendliche Fähigkeit zur Anpassung und „Flexibilität“: „Mal sind sie liberal, selten konservativ, aber immer sozial. Die bisher damit verbundenen Inhalte gehören jedoch nicht mehr zu ihrer ‚politischen Identität’, sondern können variabel je nach Zweckmäßigkeit zum Einsatz gebracht werden.“ (S. 43).“

.

Der These, daß Merkel „alles vom Ende her denkt“, wie von den Medien ständig wiederholt, widerspricht Schlarmann:

Schlarmanns Resümee: „In der Flüchtlingskrise offenbarten sich die Defizite im Krisenmanagement von Angela Merkel: Es sind die schnellen und die impulsiven Entscheidungen, bei denen die langfristigen Folgen und Risiken nicht bedacht werden.“ (S. 253). In der Tat: Das ist der Kern des Problems und auch die Erklärung für den „Erfolg“ Merkels: Alle ihre verhängnisvollen Entscheidungen, ob nun in der Energiepolitik, bei der Euro-Rettung, in der Sozialpolitik oder in der Flüchtlingspolitik wirken sich heute nicht besonders schädlich aus, aber für die Zukunft sind sie eine schwere Hypothek für Deutschland und begründen heute noch kaum absehbare Folgewirkungen und Probleme, unter denen Deutschland in den nächsten Jahrzehnten leiden wird. Daher ist ihre Politik genau das Gegenteil der so oft beschworenen „Nachhaltigkeit“.“

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3 Kommentare leave one →
  1. feld89 permalink
    3. Juni 2017 19:25

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

  2. 4. Juni 2017 09:35

    > Wo hört man Protest, daß die deutschen Autobahnen nun weg sind? Volksvermögen von ca. 340 Milliarden Euro – Einfach so verschenkt.
    z.B. hier:
    http://www.campact.de/autobahn-ag/appell/teilnehmen (knapp 270.000 Zeichnunen) oder
    http://www.change.org/p/bundestag-keine-privatisierung-von-schulen-und-autobahnen (gut 125.000 Zeichnungen)
    und in jedem ernstzunehmenden Massenmedium:
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/spd-wahlkampf-gerechtigkeit-spaeter-vielleicht-kolumne-a-1149816.html
    http://www.bild.de/politik/aktuelles/politik-inland/mehrheit-der-bundesbuerger-gegen-autobahnprivatisierung-1-48820006.bild.html (schon als die aktuelle „Initiative“ begann)
    http://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/streit-ueber-privatisierung-100.html
    /www1.wdr.de/daserste/monitor/interaktiv/autobahnprivatisierung-100.html
    http://www.zeit.de/2017/12/jens-spahn-privatisierung-strassennetze-konzerne
    um nur mal die reichweitenstärksten zu nennen.
    Mehr dazu hier:
    uebermedien.de/16340/keiner-schreibt-ueber-die-privatisierung-der-autobahnen/

  3. 4. Juni 2017 09:42

    > Wo hört man Protest, daß die deutschen Autobahnen nun weg sind?
    Wird ogt gefragt. Leider hängt meine ausführliche Liste wegen zu vieler Links in der Moderationsqueue. Daher schau bitte hier für ein ausführliches Dossier über die (durchgängig kritische) Berichterstattung in allen relevanten Medien:
    uebermedien.de/16340/keiner-schreibt-ueber-die-privatisierung-der-autobahnen
    und bei change.org und campact.de nach den einschlägigen Petitionen mit über einer Viertelmillion Unterschriften.

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