Skip to content

Sea Watch und Co.: Schöne Bilder, schöne Spenden

3. Juli 2017

Wen rührt das nicht an?

.

sea watch rettung 1.PNG

Quelle

.

Sea Watch rettet die Ertrinkenden.

Und was passiert nach dem Umsteigen auf die Rettungsschiffe von Sea Watch und Co.?

„Zwar stellen die meisten Organisationen klar, dass sie die Schiffbrüchigen im Mittelmeer nicht selbst transportieren, sondern lediglich aus dem Wasser retten und dann die Seenotleitstellen verständigen.“

Aha. Vom Umsteigen auf die Frontex-Boote sieht man keine Bilder.

Gäbe ja keine Spenden.

Und warum hat man bei dem ruhigen Wetter auf dem Bild, nicht gleich Frontex gesandt?

Naja, Frontex hat doch kein Spendenkonto.

.

Aber jetzt wird die Sache noch schmutziger. Laut der Seite „germann-foreign-Policy“ planen die heilige Angela (das ist die mit den hohen ethischen Werten) und die EU, neben der libyschen Küstenwache auch noch südlibysche Clans zu beauftragen.

„Eine Übereinkunft, die – faktisch im Namen der EU – Ende März Italiens Regierung mit rund 60 südlibyschen Stammesführern getroffen hat, sieht vor, dass die Clans sich nicht mehr von Schmugglern, sondern von der EU bezahlen lassen – als Gegenleistung dafür, dass sie Flüchtlinge in der Wüste aufgreifen und festsetzen. Bereits jetzt ist immer wieder zu hören, im Süden Libyens seien Flüchtlinge bewaffneten Banden schutzlos ausgesetzt, würden misshandelt, müssten Zwangsarbeit leisten oder sich von ihren Familien im Herkunftsland freikaufen lassen; die Flüchtlinge, die aus Niger nach Südlibyen reisten, reisten „in ein Schwarzes Loch“, urteilt ein Experte der International Organization for Migration (IOM)“ so „german-foreign-policy“

.

Wie halten diese Politiker das bloß aus?

Auf dem Kirchentag von der eigenen humanitären Haltung erzählen und daß das Asylrecht heilig und unantastbar ist und hintenrum von – wohl kriminellen – Clans die Leute in der Wüste überfallen und einsperren lassen.

 

Advertisements
8 Kommentare leave one →
  1. feld89 permalink
    3. Juli 2017 14:43

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

  2. Elbgermane permalink
    3. Juli 2017 21:16

    „Wie halten diese Politiker das bloß aus?“

    Vielleicht so ?

    • 3. Juli 2017 21:50

      Literaturtip:
      Massimo Fini: Nero. Zweitausend Jahre Verleumdung.

      Erklärt recht annehmbar, z.B., wo Paulus‘ Spruch „ein jeder sei untertan der Obrigkeit“ herrührt, oder weshalb das Stinktier Seneca, zu Unrecht, als Edelphilosoph gilt …
      Nero war wohl gar nicht so ein Aas, wie angenommen, wie auch William Bligh das nicht war, und da war dann ja noch einer …

  3. Adebar permalink
    4. Juli 2017 10:09

    Es wird auch nie so fotografiert, daß man die libysche Küste sieht. Es wird immer so fotografiert, als wenn die Boote ganz weit draußen im Meer sind. Fake-Fotos!

    Adebar

  4. Adebar permalink
    4. Juli 2017 17:52

    Gefakte Seerettung von als Flüchtlingen verkleideten Pauschaltouristen:

    (Sollte das Video nicht laufen, dann URL kompieren, in der Browserleiste einfügen u. aufrufen, bei youtube nach unter scrollen und die Ländereinstellung ändern z.B. China, Nordkorea oder Iran, dort wird das Video nicht zensiert.

    Adebar

  5. Elbgermane permalink
    4. Juli 2017 23:02

    @ Hildesvin, danke für die Klarstellung zu Nero ( und Bligh ), war mir bekannt, allerdings ist die Filmszene mit Ustinov aus Quo Vadis dennoch ganz großartig und erscheint mir als Antwort auf die im Beitrag gestellte Frage ganz plausibel.

    Der arme Kapitän Bligh von der Bounty war übrigens ein fantastischer Ausnahmeseemann, der eher zu nachsichtig als zu streng mit seiner Mannschaft umging, wie heute bekannt. Zum Nachteil wurde ihm, dass er sich in der englischen Flotte ohne Vitamin B von ganz unten hochdienen mußte, während der Meuterer Fletcher Christian aus adliger Familie entstammte und diese später das Märchen vom bösen Kommandanten Bligh in die Welt setzte, um den Familiennamen vom Meuterer aus der eigenen Familie rein zu waschen. Blighs Reise in einer Nussschale, ausgesetzt von den Meuterern über eine Reise von ich glaube über 3000 Seemeilen im Pazifik bis zu einer niederländischen Handelsstation ohne Navigationsinstrumente und ohne einen Seemann zu verlieren ist bis heute seemännisch unübertroffen.

    Hier, passend zu Nero nun auch Bligh als Bösewicht aus Hollywood :

    Der arme Kerl kann sich ja nicht mehr wehren !

  6. Elbgermane permalink
    4. Juli 2017 23:04

    Nachsatz : Mit Bligh schließt sich auch wieder der Kreis zu den Gummibooten… 🙂

Trackbacks

  1. Italien und der Fall Hirsi | Das Heerlager der Heiligen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: