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„…sie ist okayhey für mich…“

5. Juli 2017

Was „okayhey“ bedeutet, werden wir nicht mehr erfahren, denn Chris Roberts, der Sänger, ist mit 73 Jahren verstorben.

Seine Melodien dudelten aus den Musikboxen in den Kneipen.

Oder Samstags, wenn alle Männer, wie auf ein geheimes Kommando, gleichzeitig die Autowäsche begannen. Jeder ließ das Autoradio laufen, bei offenen Türen, und in allen Radios erklangen die „vier fröhlichen Wellen von Radio Luxemburg“, jedenfalls bei uns im Rheinland. Die ganze Luft war von der luxemburger Fröhlichkeit beschwingt.

Es sang u.a. Chris Roberts. So geht wieder ein Teil des alten Deutschlands.

 

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2 Kommentare leave one →
  1. 5. Juli 2017 11:32

    Chris Roberts war – wie die anderen Schlagerbarden – unreflektierter Teil auch meiner Kindheit, daher berührt der Tod dieses (eigentlich völlig fremden) Menschen auch seltsam deutlich.
    Bezüglich „Teil des alten Deutschlands“ lohnt doch die Frage, ob er nicht (wie viele andere) lediglich Teil des Show-Ablenkungs-Unterhaltungsprogramms war, während „hinter den Kulissen“ die Bruderkette bereits zielstrebig die Weichen für die Gegenwartsmisere stellte: Europaparlament (braucht, sobald es existiert, auch Kompetenzen), „gegenseitige grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa“ als Codebegriff, natürlich der sog. „ECU“ als Euro-Pilotprojekt.

  2. Elbgermane permalink
    5. Juli 2017 22:47

    Früher war eben doch nicht alles besser…

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