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„Polizei ermittelt wegen Hitlergruß bei Neonazi-Konzert“

17. Juli 2017

meldet die „Welt“.

Jetzt geht die Kampf-gegen-Rechts-Nummer weiter, als wäre beim G20-Gipfel in Hamburg nichts passiert.

„Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat unterdessen eine Änderung des Versammlungsrechts ins Gespräch gebracht, um gegen Neonazi-Konzerte vorzugehen.“ berichtet die „Welt“ weiter.

Denn, so verstehen wir das, das ist schlimmer, als in Hamburg ganze Straßenzüge zu demolieren, die Anwohner zu terrorisieren, 500 Beamte zu verletzen und zahllose Autos in Brand zu stecken.

Denn nach „Hamburg“ hat der Herr Super-Links-MP Ramelow sich nicht gemeldet und keine Änderungen des Versammlungsrechts gefordert.

Dabei gilt der Hamburger Landesverband der Ex-SED als ultralinks.

Welche Glaubwürdigkeit hat ein Ministerpräsident eigentlich, der einer Partei entstammt, die 40 Jahre lang das Volk terrorisiert hat? Die Mitglieder hat, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden?

Kehrt erst einmal vor eurer eigenen Türe, da liegt genug Schmutz herum. Ich gestehe jedem zu, Neonazis zu kritisieren, aber nicht dem Mitglied einer Partei, die selbst Menschen im KZ Sachsenhausen eingesperrt hielt.

Deren heutige Fraktionsvorsitzende im Bundestag schrieb: „Das in der Sowjetunion während der Stalinzeit entstandene … Gesellschaftsmodell ist die auf Grundlage unterentwickelter … Produktivkräfte, … einzig mögliche Form eines realisierten Sozialismus.“ (Wagenknecht 1992).

.

„Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, erklärte, die Versammlungsfreiheit sei zwar ein hohes Gut, das in einer Demokratie auf jeden Fall geschützt werden müsse. „Zugleich gilt es aber auch, einem Missbrauch dieser Freiheit vorzubeugen und unsere Demokratie zu schützen.“

Der Herr Schuster hat sich nach „Hamburg“ auch nicht gemeldet….

.

Außerdem schützt man keine Grundrechte, indem man sie abschafft.

 

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5 Kommentare leave one →
  1. Max Mustermann permalink
    17. Juli 2017 17:28

    Die ehemalige Judenführerin Knobloch hat nach dem letztjährigen Wahlerfolg der AfD in Meck-Pomm sich auch noch mit folgenden Aeusserungen zu Wort gemeldet:

    «Demokratische Parteien versagen bei der Eindämmung der Rechtsextremen» – mit diesem scharfen Urteil reagierte am gestrigen Sonntagabend Charlotte Knobloch auf das Ergebnis der Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern. Dabei erzielte die rechtspopulistische AfD aus dem Stand knapp 21 Prozent der Stimmen und zog in das nunmehr neunte Landesparlament in Deutschland ein. Sämtliche, etablierte Parteien erlitten dagegen herbe Verluste.

    Knobloch erklärte dazu: « Dass eine rechtsextreme Partei, die unverblümt widerlich gegen Minderheiten hetzt und mobilisiert, in unserem Land ungebremst aufsteigen kann, ist ein wahr gewordener Albtraum.»

    Knobloch bezeichnete die AfD als einen «destruktiven, antidemokratischen, antimodernen und antiliberalen Akteur im politischen Prozess. Im bewussten Zusammenwirken mit anderen rechtsextremen Parteien und neonazistischen Gruppierungen ist die Bewegung in der Lage, die freiheitlich-demokratische Verfasstheit in der Bundesrepublik zu destabilisieren, wenn sie nicht aufgehalten wird. Bisher versagen die demokratischen Parteien bei der Eindämmung der Rechtsextremen.»

    Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland beklagt den wachsenden Einfluss einer Partei, «in der Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, Homophobie, Geschichtsklitterei, Verschwörungstheorien und Asozialität als Denk- und Argumentationsmuster zur Grundlage des Wirkens gemacht werden.» [AM]

    Quelle: Tachles – Das jüdische Wochenmagazin 05.9.2016

  2. Max Mustermann permalink
    17. Juli 2017 19:10

    Die ehemalige Judenführerin Knobloch beschrebt den neuen sekundären Antisemitismus:
    (siehe dritter Absatz)

    Juden und Muslime kritisieren geplantes Parteiprogramm der AfD

    Vertreter jüdischer und islamischer Verbände zeigten sich Anfang April entsetzt über Ideen, die in das Parteiprogramm der AfD einfließen sollen. Die Alternative für Deutschland will ihr Parteiprogramm auf einem Mitgliederparteitag am 30. April in Stuttgart beschließen. Einen 80-seitigen Entwurf hatte die Partei auf ihrer Homepage zugänglich gemacht. Nach diesem Programm soll die von beiden Religionsgemeinschaften praktizierte rituelle Beschneidung von Jungen wegen „gravierender Grundrechtsverletzungen“ ebenso verboten werden solle wie das in Judentum und Islam gebräuchliche Schlachten von Tieren ohne Betäubung.

    Die religiöse Beschneidung verstoße gegen die Menschenwürde und missachte die Grundrechte betroffener Jungen auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung. Die Partei lehnt in dem 72 Seiten langen Programm zudem Minarette als „islamisches Herrschaftssymbol“ ebenso ab wie den Ruf des Muezzins. Diese stünden „im Widerspruch zu einem toleranten Nebeneinander der Religionen“, das „die christlichen Kirchen in der Moderne“ praktizierten.

    Weiterhin heißt es in dem Programm: „Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst.“ Dass eine derartige „Verengung“ existiere, sei eine Unterstellung, sagte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. „Das trägt – gewollt oder bewusst fahrlässig – unterschwellige Züge von sekundärem Antisemitismus“, fügte Knobloch hinzu.

    Quelle: Netz-gegen-Nazis, Monatsübersicht ANTISEMITISMUS, April 2016

  3. francomacorisano permalink
    17. Juli 2017 20:55

    Wenn zwei das Gleiche tun, ist es immer noch nicht das Selbe……?!?

    • 18. Juli 2017 05:25

      Die machen ja nciht einmal das Gleiche. Die einen sind nur da, die anderen zerstören wo immer sie nur können.

    • 18. Juli 2017 07:28

      Eine bodenlose Unbekümmertheit : “ Wenn Zwei das Gleiche Tun “ .Der Gute sollte einmal das Parteiprogramm der NSDAP und der Regierungspartei in Israel lesen …inwiefern der “ HITLERGRUSS “ Schaden “ anrichtete ? Hoffe das die Systemschergen, Büttel in Hamburg genau so schnell sind ……na ja ,das sind ja die gehätschelten Kinder der “ Demokratie “ die braucht man zum Kampf gegen RECHTS , da man selber zu FEIGE ist . Heil unseren Vaterland Deutschland oder was davon noch übrig ist ,wenn sie könnten würden die Volksverräter den Rest auch noch an die …………..VERSCHERBELN !

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