Skip to content

„Ich übernehme die Verantwortung für die Niederlage meiner Partei…

25. September 2017

… und trete mit sofortiger Wirkung als Bundeskanzlerin zurück.“

.

Diese Aussage von Merkel hätte gestern erfolgen müssen.

Die will jetzt eine „Jamaika-Koalition“ schmieden? Ich glaube nicht, daß das gelingt. An der klebt schon der Geruch des politischen Todes.

2005 ging die SPD mit 34,2% in die Koalition und kam 2009 auf 23,0%.

2009 ging die FDP mit 14,6% in die Koalition und kam 2013 auf 4,8% (und flog sogar aus dem Bundestag).

2013 ging die SPD mit 25,7% in die Koalition und kam 2017 auf 20,5%.

.

Merkel ist die „schwarze Witwe“ der deutschen Politik. Sie kopiert alle, am liebsten den Koalitionspartner, keiner kann sich neben ihr profilieren.

Kohl gönnte der FDP bewußt gelegentliche Triumphe, auf wenn diese vielleicht vorher schon abgesprochen waren. Man kam angeblich abgekämpft aus der Sitzung und die FDP verkündete vor der Presse ihren Sieg. Das gibt es bei der „schwarzen Witwe“ nicht.

.

Wie geht es weiter?

Ich tippe auf monatelanges rumgeeiere. Merkel bleibt erst mal im Amt, denn sie kann ja nur durch ein „konstruktives Mißtrauensvotum“ gestürzt werden.

FDP und Grüne müssen sich der „staatspolitischen Notwendigkeit“ stellen, Verhandlungen mit der Union zu führen. Schnelles Abwinken, wie die SPD es schlauerweise gemacht hat, wurde verpasst.

.

Die CSU muß sich von Merkel absetzen, denn Bayern sind in einem Jahr Landtagswahlen. 2017 kam die CSU bei der BTW nur noch auf 38,8%, die AfD in Bayern auf 12,4%, eine Katastrophe für die Landtagswahl 2018 kündigt sich an.

.

Wer stürzt die „schwarze Witwe“ endlich?

 

 

Advertisements
5 Kommentare leave one →
  1. 25. September 2017 12:39

    Hat dies auf Die Morgenzeitung rebloggt.

  2. 25. September 2017 13:13

    Na, auf den Satz werden wir wohl verzichten müssen. Frau Merkel wird von ihrer Aufgabe abgezogen werden, wenn die Transformation der Gesellschaft durchgeführt wurde. Im Nach-Merkel-Buntland werden dank social engineering Homo-„Ehe“ samt „Diversität“, Überschwemmung mit raumfremden Kulturvorstellungen (Kinderehe, Ehrenmord etc.), einseitige Medienkampangnen und eine entpolitisierte sowie formierte Gesellschaft bis weit in die bürgerliche Mitte als Normalität akzeptiert, Kritik daran wird als rechtspopulistisch/rechtsextrem stigmatisiert. Der linksliberale Lebensstil (Abtreibung, Homo-„Ehe“, Gender) wird für weite Schichten als Ausdruck der sog. „westlichen Werte“ gelten, somit ein schwuler CDU-Spitzenkandidat selbstverständlich sein (eine lesbische AfD-Spitzenkandidatin ist dies ja bereits jetzt…).
    Christliche Positionen werden kriminalisiert (erste Politiker-Aufrufe zur Beobachtung der Priesterbruderschaft St. Pius X. durch den Verfassungsschutz), ProLife-Demonstrationen werden zunehmend in die Ecke extremistischer Sektierer gerückt werden – der „C“DU-Wähler will bitte nicht mit Abtreibung behelligt werden, da würde er gesellschaftlich nur unangenehm auffallen.

    • francomacorisano permalink
      25. September 2017 21:42

      Es geht darum, in Deutschland ein Proletariat zu schaffen. Das ist (nach Karl Marx) die Voraussetzung für eine sozialistische Revolution. Was aber, wenn der (böse) Kapitalismus auch die kleinen Leute mehrheitlich gut versorgt, dann gibt es kein Proletariat und damit auch keine Revolution!

      Es war die „Frankfurter Schule“ von Horkheimer, Adorno u. a., die dagegen ein „Rezept“ hatte, das ihre „Schüler“, die 68er und die späteren „Grünen“ ausgeführt haben: Die Erfindung eines Proletariats: Frauen, Jugendliche, Homosexuelle, Andersartige, Ausländer. Sie haben Minderheiten und Randgruppen eingeredet, dass sie verfolgt, diskriminiert oder irgendwie benachteiligt wären.

      Nur wer das verstanden hat begreift, dass NICHTS zufällig passiert!

  3. 25. September 2017 15:11

    Es geht auch anders.
    Dann wird sie eben abgetreten!

Trackbacks

  1. Linker Gesinnungsstaat schmollt, Lügenpresse manipuliert weiter | Bücherleser-Blog zu Terror in der BRD

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: