Zum Inhalt springen

„Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“

1. Januar 2020

So lasen wir es oft, in den letzten paar Jahren.

Das hört sich ja auch erst einmal ganz verständlich an.

.

Die Sache hat aber einen üblen Haken: Die, die das sagen, beanspruchen auch die Deutungshoheit darüber, wer Faschist ist.

So ähnlich hat Oskar Wilde es ja schon ausgedrückt: „Es gibt zwei Klassen von Menschen: Die Gerechten und die Ungerechten. Die Einteilung wird von den Gerechten vorgenommen.“

.

Nein, so kommen wir nicht weiter. Es geht nicht an, daß eine Gruppe darüber bestimmt, was eine andere Gruppe sagen darf.

Jeder ist zunächst einmal gleichberechtigt, solange er sich an die gesellschaftlichen Spielregeln hält. Sagt das Grundgesetz.

.

Man sagte uns immer, daß das Schöne an der Demokratie sei, daß jeder nach seiner Façon selig werden darf.

Daß jeder denken und sagen darf, was er will, selbst wenn er die Abschaffung der bestehenden Ordnung fordert.

Daß man seine Kinder erziehen darf, wie man selbst es für richtig hält.

Daß man Glaubensfreiheit genießt, selbst beim Thema Klimawandel.

usw.

.

Das Grundgesetz fordert von niemanden, daß er es gut findet. Das Gerede vom „Verfassungspatriotismus“ ist daher undemokratischer Quatsch, wer das fordert, hat den Geist des Grundgesetzes nicht verstanden – oder dreht ihn bewußt um.

.

Wer das Grundgesetz in seiner liberalen Ausrichtung nicht akzeptiert, ist nur ein widerlicher Totalitarist. Und Totalitarismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Aber selbst diese Freiheitshasser dürfen in einer wahrhaft freien Gesellschaft ihre totalitären Ansichten äußern.

Nur sollte eine wirklich freiheitliche Gesellschaft den (heute meist linken) Totalitaristen den Stinkefinger zeigen.

Wenn nicht, ist sie verloren.

Wo stehen wir im Jahre 2020?

 

 

2 Kommentare leave one →
  1. feld89 permalink
    1. Januar 2020 12:25

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

  2. 1. Januar 2020 20:43

    Die Mächtigen haben die Deutungshoheit über Sprache, Begriffe und Moral und untergraben damit die Volksherrschaft. Ein weiteres Beispiel: Hass Kommentar. Was ist ein Hass Kommentar? In Wirklichkeit hassen nicht nur die „Volksvertreter“ das eigene Volk, sondern versklaven es auch noch wie einst die Adeligen im Mittelalter ihrer Leibeigenen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: