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Österreich: Wiener Messe wird für Großlazarett vorbereitet

19. März 2020

20200319 wien

Fundort:ORF, 13.03.2020

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Wir Deutschen brauchen so etwas nicht. Wir haben ja den genialen Grinsemann Jens Spahn:

20200319 Spahn

Quelle: RP, 27.01.2020

Stand heute haben wir über 12.000 registriete Erkrankte, wenn das so weitergeht haben wir in 10 Tagen über 100.000 Erkrankte, wenn von denen 5% stationärer Behandlung bedürfen, sind das 5.000 Menschen, in 20 Tagen wären es schon 50.000.

Aber wir sind ja „gut vorbereitet“…

2 Kommentare leave one →
  1. 20. März 2020 09:43

    Notlazarette sind schnell aufgebaut, und auch die Bundeswehr ist vorbereitet. Praktisches Problem scheinen im Moment wohl eher die zu sein, die den Hals nicht voll kriegen: Schönheits- und andere Privatkliniken, die auf ihren Betten und Beatmungsgeräten sitzen, weil sie mit anderen Sachen noch mehr Geld verdienen können, als mit Intensivmedizin.

    Und auch, wenn die Bundesregierung 40 Tage im nahezu völligen Dornröschenschlaf gelegen hat (was uns ähnliche Anzahlen an Corona-Toten bescheren dürfte, wie Italien, denn jeder Tag „kostet“ 40% Erkrankte mehr), können wir doch von Glück sagen, dass wir sie haben.

    Man schaue sich nur an, das die AfD und ihr Umfeld im Januar und Februar noch verbreitet heben. Da haben die Krankenhäuser schon längst begonnen, sich vorzubereiten, während Weidel und Co. noch mit Verschwörungstheorien unterwegs waren. Und was Trump und Johnson angerichtet haben (und gerade mit den fadenscheinigsten Methoden zu überspielen versuchen).

    Aber leider kann ich auch den Grünen und den Linken hier nicht gerade zujubeln, denn auch sie haben verschlafen — aber wenigstens haben sie geschlafen und nicht chauvinistischen Mist verbreitet. Und die FDP war ja so beschäftigt, die Wichtigkeit der Wirtschaft gegenüber den paar Menschenleben zu betonen, dass sie gar keine Zeit hatte, sich irgendwas mit Schutzsuchenden auszudenken.

    Erstaunlich hingegen, wie gut einige asiatische Länder mit der Situation zurecht kommen, sogar recht demokratische. Wahrscheinlich ist es im Großen wie im Kleinen: so wie ein menschlicher Körper sich in der Krankheit strukturell immunisiert, so wird es ein Staat (und hoffentlich Europa als Einheit) auch. Und die nächste Pandemie wird dann schon ganz anders weggesteckt, weil man vielleicht doch ein bisschen mehr Respekt vor der Exponentialfunktion hat, als zuvor.

    Und in der Zwischenzeit muss jetzt endlich eine allgemeine Ausgangssperre durchgesetzt werden, weil „die Leute“ einfach zu dumm sind, sich an die einfachsten Regeln zu halten. Oder es sollte einfach ab und an mal ein Wasserwerfer die Fußgängerzonen und Parks reinigen. Dann wären die Dinger wenigstens ein einziges Mal sinnvoll eingesetzt worden.

    • 20. März 2020 14:19

      „Und auch, wenn die Bundesregierung 40 Tage im nahezu völligen Dornröschenschlaf gelegen hat …, können wir doch von Glück sagen, dass wir sie haben.“
      .
      Diese Huldigungsreden haben wir doch wirklich schon genug.
      Was hat sich eigentlich in den letzten 100 Jahren am deutschen Untertanengeist und der Obrigkeitshörigkeit getan?

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