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Die letzte Rede von Thomas Schäfer, vom 24.03.2020

30. März 2020

Der hessische Finanzminister hat sich ja umgebracht.

Er soll einen Abschiedsbrief hinterlassen haben. Die Meldungen über den Inhalt des Briefes wurden von den staatstreuen Medien nach kuzer Zeit gestrichen. Der Journalist Boris Reitschuster hat recherchiert. „Demnach stand ursprünglich in der FAZ: „Dem Vernehmen nach soll Schäfer darin von einer ,Aussichtslosigkeit´ gesprochen haben, die er gesellschaftlich, aber auch bezogen auf die wirtschaftliche Lage des Landes sehe. Diese Aussichtslosigkeit habe er unter anderem konkret auf die derzeitige Situation bezogen, die ihm offenbar ,zu schaffen´ gemacht habe.“

Weiter hieß es in der so schnell gestrichenen Passage, es sei auch für die Ermittlungsbehörden derzeit nicht ersichtlich, ob Schäfers Aussagen mit konkreten Ängsten in Bezug auf den Coronavirus zusammenhänge oder eher allgemeiner Art gewesen sei.“

Die Rede Schäfers ist sachlich, er deutet an, daß diese Krise schlimmer werden kann als die Bankenkrise von 2008. Man merkt die Ernsthaftigkeit der Lage.

Ob dies wirklich der Grund für den Selbstmord war, darüber sollte man nicht spekulieren, wir wissen ja wenig über den Mann.

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