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„Cancel culture“

3. März 2021

Was für ein scheußliches Wort. Dabei hatten wir doch auch ein deutsches Wort dafür: „Totschweigen“

Und die „cancel culture“entsteht gerade?

Komisch, die gab es doch schon lange. Denken Sie nur an die „Junge Freiheit“. Kein Journalist davon wurde jemals in die Quasselrunde eingeladen, man versuchte sie von der Frankfurter Buchmesse fernzuhalten und hätte es auch geschafft, wenn nicht ein paar Leute, u.a. Herr Helmut Markwort (damals Focus) protestiert hätten.

Bei Wiki finden wir beim Stichwort Charlotte Knobloch folgende Eintragung: „Vielfach kritisiert wurde Knobloch, nachdem sie im Oktober 2000 der als Sprachrohr der Neuen Rechten eingestuften Jungen Freiheit ein ganzseitiges Interview gegeben hatte. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Paul Spiegel sagte, man müsse es sich sehr genau überlegen, welchem Organ man sich zur Verfügung stelle, denn man werde „allzu leicht missbraucht“. In der Folge beschloss das Direktorium, das zweithöchste Gremium des ZdJ, dass der Zentralrat rechtsgerichteten Medien künftig kein Gesprächspartner mehr sein werde.“

Das war vor 21 Jahren!

.

Jaja, die „cancel culture“ ist ein neues Phanomen aus den USA….

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