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Diese Partei wurde nicht vom Verfassungsschutz beobachtet

6. März 2021

Jede junge Partei ist Anziehungspunkt für Spinner, Spesenritter, Abstauber jeder Art. Beim Einen wirds beklagt, beim Anderen nicht.

Schauen wir mal auf die Anfangsjahre einer anderen Partei als der AfD:

„1985 stellte der Verfassungsschutz fest, daß ein Drittel der Bundestagsabgeordneten, mehr als die Hälfte der Europaparlamentarier, ein knappes Achtel der Landtagsabgeordneten, die Hälfte des Bundesvorstands und etwa zehn Prozent der Landesvorstände … eine linksextremistische Vergangenheit hatten.“

Kein Verdachtsfall!

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Zum Führungspersonal der Grünen gehörte die EU-Abgeordneten „Brigitte Heinrich (verurteilt wegen Vergehens gegen das Sprengstoffgesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz, da von ihr Handgranaten beziehungsweise Tretminen für eine Nachfolgeorganisation der Baader-Meinhof-Bande über die deutsch-schweizerische Grenze transportiert worden waren) sowie ihre Kollegen Benedikt „Benny“ Härlin und Michael Klöckner (beide verurteilt, da sie ein Bekennerschreiben der Revolutionären Zellen (RZ) in der von ihnen verantworteten Zeitschrift „radikal“ abgedruckt hatten).“

Und Stasi-Spitzel war Heinrich auch noch.

Kein Verdachtsfall!

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Es saß auch im Bundestag der Abgeordnete Hans-Christian Ströbele, „der als RAF-Anwalt das Informationssystem der Terroristen mitgetragen hatte, was ihm eine Verurteilung wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung einbrachte. Bemerkenswert ist außerdem, daß die Alternative Liste – faktisch der West-Berliner Landesverband der Grünen – Horst Mahler, dem Gründungsmitglied der RAF, ein Mandat anbot, das der aber nicht wollte.“

Und um den Bock zum Gärtner zu machen, saß Ströbele auch noch in der parlamentarischen Kontrollkomission für die Geheimdienste.

Diese Partei vertrat auch „Dieter Kunzelmann, den man ins Abgeordnetenhaus schickte, und von dem heute bekannt ist, daß er 1969 verantwortlich war, für den geplanten (aber an technischer Unfähigkeit gescheiterten) Anschlag auf das Jüdische Gemeindehaus in West-Berlin.“

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Kein Verdachtsfall!

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Es schreiben einen Brief  die „Bundestagsabgeordneten Antje Vollmer und Christa Nickels am 30. Januar 1985 an die „politischen Gefangenen“ Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt …, in dem sie ihre Unterstützung für deren Hungerstreik erklärten und sich von einem Beschluß ihrer Fraktion distanzierten, der solche Solidaritätsbekundungen abgelehnt hatte.“

Vor dem Eintritt in diese Partei gehörten dem Kommunistische Bund (KB) „nicht nur Jürgen Trittin und Ursula „Ulla“ Jelpke (heute SED J.R.) an, sondern auch der Bundestagsabgeordnete Jürgen Reents.“

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Kein Verdachtsfall!

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Von der „Gruppe Z“, einer Abspaltung des KB, kam Thomas Ebermann, der es später bis zum Fraktionssprecher im Bundestag brachte. Aus den Reihen der KPD beziehungsweise ihrer Unter- oder Vorfeldorganisationen stammten neben Vollmer und Nickels auch die Bundestagsabgeordneten Joachim Müller, Sabine Bard und der Europaabgeordnete Frank Schwalba-Hoth; die KPD stellte außerdem eine besonders starke Quote an Vorstandsmitgliedern und Mandatsträgern der Alternativen Liste in West-Berlin.“

„Aus dem KBW kam dessen Chefideologe Gerhard „Joscha“ Schmierer, weiland überzeugter Stalinist und Bewunderer des Massenmörders Pol Pot. Er sollte einmal zu den wichtigsten Beratern Joseph „Joschka“ Fischers als erstem grünen Außenminister gehören. KBW-Mitglieder waren auch die für die spätere Entwicklung der Grünen wichtig gewordenen Krista Sager und Winfried Kretschmann.“

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Kein Verdachtsfall!

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„Von den K-Gruppen zu unterscheiden ist der Verband Revolutionärer Kampf (RK), der nach 1968 aus der Frankfurter „Sponti-“ und Hausbesetzerszene entstand. Sein Chefideologe war Daniel Cohn-Bendit, der Führer der Militanten Fischer. Die Abgrenzung zum Terror der RAF war hier wie in der extremen Linken überhaupt nur eine taktische.“

Kein Verdachtsfall!

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Joschka „Fischers Wehrverband – die „Putzgruppe“ – trainierte Kampfsportarten genauso wie den koordinierten Angriff auf Objekte und Menschengruppen, bevorzugt Polizisten. Mit welcher Aggressivität die Putzgruppe vorzugehen in der Lage war, konnte bei der Attacke auf das spanische Generalkonsulat in Frankfurt am 19. September 1975 festgestellt werden, als zweihundert vermummte, schwarzgekleidete Männer das von der Polizei geschützte Gebäude zuerst mit Farbbeuteln und dann mit Molotowcocktails angriffen, die auch dazu führten, daß Einsatzfahrzeuge in Brand gerieten.“

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Zitate aus dem Artikel „Wenn die AfD eine radikale Partei sein soll, was waren dann die frühen Grünen?“ von Karlheinz Weißmann, Junge Freiheit, 02.11.2017

3 Kommentare leave one →
  1. 6. März 2021 14:06

    Hervorragende Recherche – super, danke!

  2. 6. März 2021 18:38

    Aber jetzt haben die grünlackierten Bolschewiken ja in der GröKaZ und der Christlich-Dummen Union willfährige Verbündete gefunden.

Trackbacks

  1. Zweierlei Maß oder Die Grünen und der Verfassungsschutz – Ollis Blog der Infamie

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