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Was ist eigentlich „Mitte“ in der Politik?

5. Oktober 2021

Die Union reklamiert für sich, Mitte zu sein. Aber was soll das sein?

Ist man „Mitte“, wenn man sich um das Grundgesetz und völkerrechtliche Verträge nach Belieben bricht? Wenn man nach der Devise der ganz Linken handelt „Legal, illegal, scheißegal“?

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2010, Griechenland Krise: Unter Verstoß gegen die „No-Bailout“-Klausel, die völkerrechtlich verbindlich festlegt, daß keinem Staat im Euroraum geholfen werden darf, wenn er überschuldet ist, erhält Griechenland sein erstes Rettungspaket.

„Legal, illegal, scheißegal“

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2011, Fukushima: Die Regierung versucht die Atomkraftwerke per „Ordre de Mufti“ teilweise abzuschalten, was mißlingt. Die „Brennelementesteuer“ ist ebenfalls verfassungswidrig.

„Legal, illegal, scheißegal“

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Ab 2015, Einwanderung: Unter Verstoß gegen Art. 16 Abs. 2 GG läßt die Regierung Millionen illegaler Einwanderer ins Land. Die Einreise ohne Personalpapiere ist eine Straftat gem. Aufenthaltsgesetz und kann mit bis zu einem Jahr Haft geahndet werden.

„Legal, illegal, scheißegal“

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2021, Corona-Aufbauhilfe: Die EU darf keine Schulden machen. Das sagt der Vertrag über die Arbeitsweise der EU, Art. 311. Es werden trotzdem von der EU Schulden von € 750 Mrd. Euro aufgenommen.

„Legal, illegal, scheißegal“

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Das ist also die angebliche „Mitte“. Wer auf die Einhaltung der Gesetze drängt, ist „rechter Rand“ oder „rechtsextrem“. Die selbsternannte Mitte erkennt man 2021 daran, daß sie heute so redet, wie früher die Kommunisten. Man denke nur an den „Tag der Befreiung“.

2 Kommentare leave one →
  1. Waffenstudent permalink
    7. Oktober 2021 15:08

    „Innere Emigration“

    Damit bezeichnet man ein philosophisches Rückzugsgebiet für anders denkende Ehrenmänner. Von 1919 bis 1969, also etwa 50 Jahre lang gehörte der Begriff zum geflügelten Wortschatz Deutscher Abiturienten.

    Was war mit dem Begriff gemeint? — Der Versuch einer Definition:

    1. Der „Innere Emigrant“ erkennt, daß die Nomenklatura die historischen Lügen bestimmt!

    2. Der „Innere Emigrant“ erkennt, daß die Nomenklatura die Umgangs-Regeln bestimmt!

    3. Der „Innere Emigrant“ erkennt, daß die Nomenklatura die Umgangssprache bestimmt!

    Eingedenk dieser Erkenntnis und der gleichzeitigen Vaterlandsliebe, verabschiedet sich der „Innere Emigrant“ von möglichst jeder weiteren Teilnahme am offiziellen gesellschaftlich Regelbetrieb und arbeitet nur noch in seinem freiwillig gewählten Rückzugsgebiet. Verantwortlich ist der „Innere Emigrant“ nur noch Gott und seinem Gewissen!

    In diesem freiwillig gewählten Rückzugsgebiet gelten seine eigenen Werte und Regeln. Damit erfüllt der „Innere Emigrant“ praktisch seinen eigenen Missionierungsauftrag nur noch an sich selbst. Am öffentlichen Ringen um die „Neu definierten Werte“, der Nomenklatura nimmt er nicht mehr teil. Der freiwillig gewählten Rückzug geschieht nicht heimlich, sondern er wird öffentlich vorgelebt.

    Der „Innere Emigrant“ bleibt ein Ehrenmann: Er tötet niemanden, er verrät niemanden und er schadet auch möglichst niemanden. Ganz bewußt nimmt er wirtschaftliche Nachteile in Kauf.

    Der „Innere Emigrant“ gehorcht Gottes Geboten und seinem eigenen Gewissen. Er geht nur seinen freiwillig selbst bestimmten „Eigenen Weg“. Voller Lebenskraft steht er ein für Familie, Beruf und Heimat. Mit unvergiftetem Gewissen und klarem Sinn schreitet er erhobenen Hauptes privat wie beruflich durchs Alltagsleben.

    Dabei versagt er der Nomenklatura jeden unnötigen „Kotau“. Die Nomenklatura wird wahrgenommen, aber geistig umgangen, entkräftet und zuletzt möglichst auch geistig zerschlagen.

    Zu den Deutschen Ehrenmännern der „Innere Emigration“ gehören unter anderem der Schriftsteller Ernst Jünger, der Journalist Erich Kästner, der Dichter Gottfried Benn, der Bischof Clemens August Graf von Galen, der Weltraumpionier Hermann Oberth und aktuell Pastor Jakob Tscharntke. Sie alle waren voll von innerer Rebellion gegen die Nomenklatura, blieben aber auf ihrem Posten, ohne mit dem Feind der deutschen Obrigkeit zu fraternisieren!

    Bis 1969 waren diese Persönlichkeiten fester Bestandteil der öffentlichen Deutschen Kultur. In der BRD wie der SBZ rieben sich Wissenschaftler, Schriftsteller und Journalisten an diesen großartigen Eckpfeilern des ganz anderen „Deutschen Widerstandes“

    Nach der Umhegung der „SBZ“ durch den Stalinkommunismus lebte dort praktisch die ganze protestantische Kirche in einer von der Kanzel herab verkündeten „Inneren Emigration“. Das gimg einher mit wirtschaftlichen Nachteilen, beruflichen Blockaden und privater Bespitzelung, und endete oft im Selbstmord. Erinnert sei an Pastor Brüsewitz, der sich öffentlich verbrannte.

    Anno 1969 begann dann die bereits 1939 geplante Schleifung des Deutschen Befriffswörterbuches, durch die Allierten. Und diese Arbeit wurde in Feinabstimmung mit der Nomenklatura in Berlin-Ost und Berlin-West bis zum bitteren Ende der „Allgemeinen Deutschen Begriffsverwirrung“ mit einer Perfektion vollendet, wie man sie nur vom „Turmbau zu Babel“ kennt.

    Unsere aktuelle verblödete, unwissende und ungebildete „Medien-Wabermasse“ erinnert an Deutschlands Ehrenmänner der „Inneren Emigration“ nur noch in dümmlichen Kabarettauftritten, um sie dadurch noch weiter zu verunglimpfen!

    Ich will das hier nicht weiter vertiefen, sondern ganz bewußt daran erinnern, daß zwischen dem Moral- und Sittengesetz der SBZ und der BRD überhaupt kein Unterschied mehr besteht! Menschen mit Gewissen müssen und werden hier vergehen. Überleben können sie nur in einer selbstgewählten „Inneren Emigration“. Und derart leben viel mehr Menschen, als es unsere „Medien-Wabermasse“ einräumt.

    Zum Beispiel leben alle freikirchlichen Christen, wie die Mennoniten, in einer selbstgewählten „Inneren Emigration“! Seit ich weiß, daß der Genuß ein Feind der Freude ist, und daß sich der Meister des Lebens immer erst in der Beschränkung zeigt, orientiere ich mich an den genannten „Deutschen Männern von Format“ und vermeide möglichst jeden Kontakt mit den Menschen aus dem BRD-Waberland.

    Mit freundlichem Gruß aus der „Innere Emigration“

    G.F.

    PS Auch ein Björn Höcke lebt in irgend einer politischen Form der „Inneren Emigration“. Und er zeigt, daß man mit zusätzlichen selbstbestimmten Hygiene- und Anstandsregeln sehr erfolgreich sein kann!

  2. francomacorisano permalink
    13. Oktober 2021 19:50

    Was noch vor 15 bis 20 Jahren als „Mitte“ galt, ist heute schon „rechtsextremistisch“!?! Da forderte Friedrich Merz (CDU) noch eine „deutsche Leitkultur“, Jürgen Rüttgers (CDU) wollte „Kinder statt Inder“ und Otto Schilly (SPD, vorher Grüne) sagte „Das Boot ist voll“…

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