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Olaf Scholz im „Time-Magazin“

13. Mai 2022

(Ausschnitte)

Seiner Ansicht nach wurde er vom deutschen Volk beauftragt, eine Regierung zu führen, die sich an dem orientiert, was er für das Land für richtig hält – und nicht an dem, was die Umfragen sagen. „Wenn man eine gute Führungspersönlichkeit ist, hört man auf das Volk“, sagt Scholz im obersten Stockwerk des Kanzleramts, während sich hinter ihm das üppige Grün des Berliner Tiergartens ausbreitet. „Aber man darf nie glauben, dass sie wirklich wollen, dass man genau das tut, was sie vorschlagen.“

Seine Unterstützer finden seine Kombination aus Arbeitsmoral, Wissen und Zurückhaltung beruhigend. 20220513 ScholzDer SPD-Abgeordnete Adis Ahmetovic vergleicht den Bundeskanzler mit seinem britischen Amtskollegen Boris Johnson: „Während Johnson ein Performer, ein Entertainer ist, ist Olaf Scholz eine Führungspersönlichkeit“. Und der Kanzler führt seinen Wahlerfolg als Beweis dafür an, dass sein unaufdringlicher Ansatz funktioniert. „Die erste Regel für einen Politiker ist, man selbst zu sein“, sagt er. „Führung muss klar sein, man muss einen Kurs haben, eine Vorstellung davon, wohin das Land gehen soll.“

In den Wochen vor dem russischen Einmarsch wurde Scholz dafür kritisiert, nicht genug zu tun. Hinter den Kulissen, so sagt er, bereitete er sich auf eine russische Invasion vor. Am 15. Februar flog der Bundeskanzler in einem letzten Versuch, einen Krieg abzuwenden, nach Moskau. Scholz beschreibt dieses Treffen als „sehr schlechte Erfahrung“ und sagt, er habe sich gewehrt, als Putin seine Vorstellungen von einem „Großrussland“ erläuterte. „Ich habe gesagt: ‚Verstehen Sie doch bitte, wenn die Politiker anfangen, in den Geschichtsbüchern nachzuschauen, wo die Grenzen früher waren, dann würden wir noch Hunderte von Jahren Krieg führen.'“

Auf die Frage, ob er sich eine Annäherung an Russland vorstellen kann, räumt Scholz jedoch ein, dass es kein Zurück mehr gibt. Während Russland, wie er es ausdrückt, „eine Realität“ bleiben wird, mit der die Ukraine ein Friedensabkommen schließen muss, „wird es nie eine besondere Beziehung zwischen Deutschland und Russland geben, die nicht die europäische Beziehung zu Russland ist.“

Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Quelle

One Comment leave one →
  1. Gucker permalink
    13. Mai 2022 22:19

    „wird es nie eine besondere Beziehung zwischen Deutschland und Russland geben“

    Zumindest nicht so lange Scholz lebt/regiert.

    Brauchen wir den oder kann der weg?

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