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D’r „Tscho“

11. Juli 2018

Der Chef von Siemens heißt eigentlich Josef Käser. Aber da er ganz hipp ist, nennt er sich lieber „Tscho“.

An dieser lockeren Namensgebung erkennt man deutsche Eliten: Josef Martin Fischer ist der „Joschka“, Franziska Keller die „Ska“, Maria Luise Anna Dreyer ist die „Malu“ usw. Cool!

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Wenn der quirlige „Tscho“ sich nicht gerade mit Putin trifft…

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…oder Trump lobt, neben dem er sogar sitzen darf,…

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…oder gerade mal überflüssige Fresser rausschmeißt…

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… dann ist der „Tscho“ ein richtig netter, unkonventioneller, flippiger Typ, ein Kämpfer, der auch ungewöhnliche Wege geht.

Z.B. kritisiert er die AfD.

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Das ist wirklich sehr(!) mutig und gesellschaftlich riskant. Ein echter Querdenker eben, der sich nicht anpasst und entschlossen Mißstände ausspricht und anpackt.

Bei soviel antifaschistischem Widerstand mußte sogar die Familie des „Tscho“ leiden. Die Nazis antworteten ihm.

„Tscho“: „Es wurde zum Teil richtig derb, richtig aggressiv, gewalttätig sowieso…„Es ging auf die Kinder, meine Mutter.“

Ob er verletzt wurde, bei den „gewalttätig“ keiten?

Verehrter „Tscho“, Deutschland braucht mehr Männer wie Sie. Ich hoffe, daß bei Ihnen in Ihrer modern denkenden Familie schon ausschließlich Englisch gesprochen wird. Denn  die Guten sind nur noch global unterwegs. Das ist der beste Schutz gegen Nazitum und Nationalismus.

 

 

 

 

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Wen interessiert diese Meldung?

11. Juli 2018

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Eigentlich ist es doch völlig uninteressant, was der Herr Aiman Mazyek meint.

Bringt man die Meldung, damit der werte Leser sich aufregen kann, was der Herr Mazyek wieder für Frechheiten von sich gibt?

Geht es um das Erzeugen von Klicks auf der Seite?

„Als Täter wird bestraft, wer die Straftat selbst oder durch einen anderen begeht“

11. Juli 2018

steht in § 25 Abs. 1 des Strafgesetzbuches.

„Selbst“?

Das Zschäpe Morde selbst begangen hat, glaubt keiner.

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„Durch einen anderen“? Oder „gemeinschaftlich“ nach § 25 Abs. 2 StGB?

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Wer die Tat nicht selbst begeht, kann trotzdem Mörder sein.

Z.B. als „Schreibtischtäter“ oder als Mafia-Boss, der einen Mord befiehlt, den andere ausführen.

Man muß demnach die Tat anordnen oder einen sonstigen „wesentlichen Beitrag“ leisten, z.B. bei der Planung mitwirken oder ähnliches.

Kaffeekochen für die Mörder, Beischlaf oder Wäschewaschen reicht für die Täterschaft nicht.

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Man wird auch nicht zum Mörder, wenn man von einem geplanten Mord weiß, aber die Tat nicht anzeigt. Das kann strafbar sein, aber macht einen noch nicht zum Mittäter des Mordes.

Worin Zschäpes „wesentlicher Beitrag“ bestand, konnten wir noch nicht erfahren. Woher will die Staatsanwaltschaft wissen, was die drei NSUler besprochen oder geplant haben? Hatten die drei eine Wanze in der Wohnung?

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Und wenn ich mittelbarer Mittäter bin, dann muß es ja auch einen ausführenden Täter geben, der den Mord begeht.

Clemens Binniger, MdB, CDU, Vorsitzender im 2. NSU-Untersuchungsausschuß, Kriminalbeamter, 2018 im „Stern“: „Wir haben keine Spuren von Mundlos und Böhnhardt, nicht ihre Fingerabdrücke, nicht ihre DNA. Weder an den Tatorten, noch an den Opfern, noch an den Tatwaffen.“

Binniger 2016 in der „FAZ“: „Wenn ich die Fakten und Indizien aus Akten und Vernehmungen betrachte, bin ich zutiefst davon überzeugt, dass der NSU nicht nur aus drei Leuten bestand und dass es neben den Helfern und Unterstützern, die angeklagt sind, weil sie Wohnungen, Handys, Waffen beschafft haben, auch Mittäter gab.“

Binniger 2018: „Aber ob Mundlos und Böhnhardt wirklich jede Tat alleine begangen haben, dabei elf Jahre lang nie erwischt wurden, nie gesehen wurden und nie Spuren hinterlassen haben, dahinter kann man schon ein großes Fragezeichen machen.“

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Zschäpe hat also nach Überzeugung des Gerichtes einen „wesentlichen Tatbeitrag“ bei Straftaten geleistet, von der die Staatsanwaltschaft nicht einmal die ausführenden Täter kennt?

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Beate Zschärpe bekam jetzt Lebenslang als Strafe für die Täterschaft an u.a. zehn Morden.

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Die ganze NSU-Geschichte ist die krudeste Verschwörungstheorie aller Zeiten.

 

 

„Hermetisch“

10. Juli 2018

„Die Menschen wollen nicht in einem Europa leben, in dem die Grenzen wieder hermetisch abgeriegelt sind“ erklärt uns Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.

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Was ist hermetisch?

Laut Duden:

 

Kurze Frage an Herrn Schäuble: Wann, außer in Kriegszeiten, gab es denn jemals diese „hermetische“ Abriegelung von Grenzen, die die Menschen nicht „wieder“ (Schäuble) wollen? Die gab es nicht einmal in der DDR.

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Laut Herrn Schäuble gibt es also nur zwei Möglichkeiten:

Grenze offen wie ein Scheunentor

oder völlige Abriegelung, keine Importfrüchte mehr im Supermarkt, keine Auslandsreisen, keine Ein- oder Ausfuhr von Waren mehr.

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So einen Unsinn von sich geben, heißt, den Wähler für einen Deppen zu halten und zu verachten.

Leider hat er damit teilweise nicht einmal unrecht.

Frau Merkel redet von „Abschottung“, genauso blöd.

 

Ewige Wahrheiten

10. Juli 2018

Als Herr Rabenstein noch Kind war, ging er auf eine katholische Volksschule.

Es gab es noch Himmel und Hölle. Und das Fegefeuer.

Und die Erbsünde. Wenn ein Kleinkind zu sterben drohte, durfte selbst der Laie eine Nottaufe machen, sogar mit Kaffee, wie uns die Lehrerin erklärte. Denn ohne Taufe war die Erbsünde noch dran am Menschen und der Weg ins Himmelreich versperrt. Ähnliches Schicksal drohte den Heiden, wie man damals noch sagte. Weshalb man per zugeteilter Sparbüchse aus Pappe Geld sammelte. Denn wenn das Geld beisammen war (fünf Mark?), dann konnte damit ein armes Negerkind gerettet, sprich getauft werden.

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Gibt es die Hölle noch? Bei Frau Käßmann sicher nicht mehr. Und beim Papst? Man weiß es nicht, Herr Scalfari will vom Papst gehört haben, daß die Seelen der Sünder mit dem Tode nur verschwinden. Der Vatikan dementierte seinerzeit.

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Welche Gewißheiten existieren noch? Haben die Konfessionen überhaupt noch einen gemeinsamen Wertekanon?

Würde mich mehr interessieren, als deren Meinung zu Atomkraft.

26.06.2018: Als erste Reisegruppe fahren Iren nach Aleppo/Syrien

7. Juli 2018

berichtet Twitterer Georges R. Labbad.

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„Fluchtursachen beseitigen“

7. Juli 2018

Hört sich toll an. Ist aber ein Thema mit tausenden Unterpunkten.

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Fangen wir mal mit einem recht schnell zu beseitigendem Unterpunkt von Bedeutung an: Dem Krieg in Syrien.

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Wer unterstützt die „Aufständischen“? Woher bekommen sie Geld, Waffen und Fahrzeuge?

Als Verdächtige werden genannt: Die „Wertegemeinschaft“, vertreten durch USA, Großbritannien und Frankreich. Außerdem sollen auch noch die Türkei, Israel und Saudi-Arabien mitmischen.

Rußland und den Iran nenne ich bewußt nicht, denn die helfen der syrischen Regierung.

Wo bleibt der Protest? Wo ein Friedensplan? Wann klagt die Weltgemeinschaft die Täter an?

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Welchen Einfluß üben Saudis und Israelis eigentlich auf die Regierungen der „Wertegemeinschaft“ aus?

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Warum hört man von den linken Gut- und Bessermenschen so wenig zu dem Thema? Wieso arbeiten die sich lieber an der AfD ab? Fest steht, bei aller Kritik, daß die AfD den Krieg in Syrien nicht mitverursacht hat. Im Gegensatz zu den linken Idolen Clinton und Obama.

Wo bleibt Trump? Was will der noch in Syrien?

Werden Linke und deren Vereine (=NGOs) etwa von „gewissen Kreisen“ geschmiert?

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Das Terrorpack in Syrien hat verloren! Ein Glück. Warum wird der Sack jetzt nicht zugemacht, die Hilfe für’s Terrorpack beendet und das Land wieder aufgebaut?

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