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Erfahrung hilft, auch bei Eseln

7. Oktober 2017

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„Heute morgen veröffentlichte die Bundesbank den höchsten Target2-Saldo aller Zeiten !“

7. Oktober 2017

schreibt FAZ-Leser Carl Murman (crawley) – (06.10.2017 11:51 Uhr). Und weiter:

target2 2017 9

Quelle: Deutsche Bundesbank

„878.9 Milliarden Euro für September ! Alles Forderungen NUR der BuBa an das EZB-System (inkl. der anderen „Gläubiger-Nationen“ betragen die Gesamtforderungen an die EZB 1,2 Billionen €).

Der Juni-Saldo 2017 war seinerzeit schon ein Rekord mit 860,8 Mrd. Danach trat eine leichte Besserung ein – Juli mit 856,5. August mit 852,5 Mrd. – und jetzt eine Erhöhung um 26,3 Mrd in nur einem Monat.

Die größten T2-Schuldner sind Spanien mit 383,2 und Italien mit 397,7 Mrd. (beides Stand Juli). Laut Vertrag von Maastricht besteht weder für die Staaaten Italien noch für Spanien eine Nachschußpflicht für die Schulden ihrer Nationalbanken Banca d´Italia und Banco de Espana – d.h., die können pleite gehen!

Allein, die Tatsache, daß man diese Option ziehen könnte, ist ein massiver Faustpfand in den Verhandlungen über die Einlagensicherungen und Schuldenunion. Deutschland hat äußerst schlechte, weil gezinkte, Karten in diesem Spiel. Aber was sagt man uns? „Alle sind auf einem guten Weg.“ – Wir auch?“

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Netzseite der Bundesbank zu Target2

Also die Erfolge der AfD bei der BTW 2017 mit dem üblichen „Ossi-Draufhauen“ zu erklären,…

7. Oktober 2017

… ist schon eine Frechheit und eine geistige Erbärmlichkeit.

Das schlechteste Wahlergebnis der AfD in einem Bundesland sind 7,8% (Hessen, Hamburg). Selbst im linken NRW gab es 9,4 %.

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In Bayern waren es 12,4%, in Baden-Württemberg 12,2 %. Wohnen da die „Abgehängten“ und „Globalisierungsverlierer?

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Nachfolgend sehen Sie eine Aufschlüsselung des Wahlergebnisses nach den Bundesländern (Quelle: Merkur.de).

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AFD Bundesländer 1AFD Bundesländer 2AFD Bundesländer 3AFD Bundesländer 4AFD Bundesländer 5AFD Bundesländer 6AFD Bundesländer 7AFD Bundesländer 8

Alle Nationalstaaten müssen weg, von der EU gefressen werden, bis auf einen,…

6. Oktober 2017

… erklärt uns der österreichische Schriftsteller Robert Menasse (Die Presse, 09.05.2014):

„Und schon damit sind wir wieder bei der Notwendigkeit, die politische Union weiter auszubauen, statt sie zurückzustutzen. Der Nationalismus hat buchstäblich abgewirtschaftet, die Verteidigung der Nation als Idee und in Praxis hat vor der Geschichte jeden Vernunftgrund und Sinn verloren.

Jeden? Nein, eine Nation gibt es, die am Stand der Dinge unbedingt verteidigt werden muss, eine einzige Nation, die ihren alternativlosen Daseinszweck aus der selben Geschichte ableitet, aus der nationalistischen Raserei des Zusammenbruchs der Welt von Gestern. Und das ist Israel.“

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Erinnert irgendwie an den Karlpreisträger Grafen Coudenhove-Kalergi mit seinem Buch „Praktischer Idealismus“ (1925):„Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen.

Und wer soll diese eurasisch-negroide Rasse führen? Der Graf schreibt:

„So ging schließlich aus all diesen (Juden- J.R.) Verfolgungen eine kleine Gemeinschaft hervor, gestählt durch ein heldenmütig ertragenes Martyrium für die Idee und geläutert von allen willensschwachen und geistesarmen Elementen. Statt das Judentum zu vernichten, hat es Europa wider Willen durch jenen künstlichen Ausleseprozeß veredelt und zu einer Führernation der Zukunft erzogen. Kein Wunder also, daß dieses Volk, dem Ghetto-Kerker entsprungen, sich zu einem geistigen Adel Europas entwickelt. So hat eine gütige Vorsehung Europa in dem Augenblick, als der Feudaladel verfiel, durch die Judenemancipation eine neue Adelsrasse von Geistes Gnaden geschenkt.“

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Ist das Rassismus? Nein, kann es nicht sein.

Menasse ist Jude und den zu kritisieren wäre fast immer nur Antisemitismus.

Und Coudenhove-Kalergi ist Karlspreisträger, das sind nur gute Leute wie der Ehrenbürger Bengalens Winston Churchill oder Kinderfreund Edward Heath.

Das reicht doch als Argument in der heutigen Zeit, oder?

Ist unsere Gesellschaft inzwischen gespalten?

5. Oktober 2017

In Nazis und Gute, in Ossis und Wessis?

Und wenn schon, das ist doch gut so.

In einer echten Demokratie gibt es immer mindestens zwei Lager. Die um die Mehrheit streiten.

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Nur in sog. „Volksdemokratien“ wie DDR, China oder der Sowjetunion gab es keine Spaltung, da haben alle an einem Strang gezogen: Dem Aufbau der sozialistischen Gesellschaft.

So ähnlich war es im Bundestag 2013 – 2017. Statt „Sozialismus“ hieß es zwar „tolerante, fortschrittliche und weltoffene Gesellschaft“, aber der Einheitsbrei war der Gleiche.

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Nun ist den Linken einschließlich der CDU die Deutungshoheit abhanden gekommen, die „Flüchtlings“krise, die sie so gerne totgeschwiegen oder weggeleugnet hätten, steht mitten in der Debatte.

Statt aber zur Sache zu diskutieren, jammern sie über Spaltung.

Jammert weiter. Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter.

 

„Es sind nicht alles Nazis, die AfD gewählt haben“

5. Oktober 2017

sagten viele in diesen Tagen, z.B. die CDU-Politikerin Julia Klöckner.

Wie freundlich. Eine Handreichung. Ein Versuch der Differenzierung.

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Nun, wenn man so freundlich angesprochen wird, sollte man ebenfalls versöhnlich antworten.

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Liebe Frau Klöckner,

es sind nicht alles demente Einwohner von Pflegeheimen, die Hand bei der Wahl geführt vom netten Altenpfleger, die CDU und SPD gewählt haben.

Und es sind nicht alles oberflächliche Trottel mit dem Hang zum Personenkult, die die FDP gewählt haben.

Es sind auch nicht alles Päderasten, die die Grünen gewählt haben.

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So, jetzt haben wir uns alle wieder lieb!

Nobelpreiskommitee will zukünftig „Auslands-Nobelpreis“ verleihen

4. Oktober 2017

Ein Sprecher des Kommitees: „Wir haben uns da an Hollywood und dem Oskar orientiert. Der Oskar für den fremdsprachigen Film garantiert ja, daß nicht immer nur US-Amerikaner den Oskar gewinnen.

Solch einen Trostpreis werden wir ab dem nächsten Jahr auch einführen.“

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