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HoGeSa-Demo Köln: Wieviele Verletzte durch die Polizei?

5. November 2014

PI-News Kommentator Nachteule rief am 03. November beim Kölner Polizeipräsidium an und fragte nach den Details der Verletzungen der Polizisten bei der Demonstration.
„Antwort: es seien 49 verletzte Polizisten gewesen, davon drei durch Flaschenwürfe und ähnliches, die allesamt ambulant behandelt wurden und die Polizisten auch sofort wieder einsatzfähig waren. Die anderen (46) seien ganz überwiegend durch Pfefferspray verletzt worden.
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Meine Frage: durch das von der Polizei eingesetzte oder durch das von Demonstranten?
Antwort: durch das Pfefferspray der Polizei, bei dem die Kollegen oder auch der Verwender selbst etwas abbekommen haben, auch weil das Mittel ja sich auf der Kleidung ablagere und dadurch später Schädigung bewirken könne. Die Polizisten (ich verstand es als alle) seien direkt vor Ort durch Augenspülungen behandelt worden.

Wichtig war ihm, zu betonen, dass es berechtigt sei von 49 verletzten Polizisten bei der Demo zu sprechen, denn die Demonstranten hätten ja den Einsatz des Pfefferspray notwendig gemacht, die Kollegen würden sich ja nicht aus Jux und Dollerei gegenseitig besprühen. Weil die Demonstranten sich so gewalttätig verhalten hätten sei der Einsatz nötig geworden und dadurch die Eigenverletzungen bei der Polizei trotz der fehlender unmittelbaren Demonstrantentätigkeit konsequenterweise den Demonstranten zuzurechnen.“

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Diese letzte Aussage ist nicht logisch, denn sie setzt immer voraus, daß der Einsatz der Wasserwerfer notwendig und angemessen war.
Mehrere Zeugen sagen aus, daß bei Beendigung der Demo die Teilnehmer auf dem Breslauer Platz, d.h. auf der Rückseite des Bahnhofes standen, die Polizei zum Verlassen des Platzes aufrief, diesen jedoch eingekesselt hatte und die Demonstranten daher nicht weg konnten. Ein klarer Einsatzfehler (oder Absicht?).
Dann sei der Wasserwerfer eingesetzt worden.
Frage: Wozu? Um die Eskalation herbeizuführen?
Wieviele Demonstranten wurden verletzt durch Wasserwerfer und Pfefferspray? Trägt die Polizei die Schuld hierfür?
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Aber eine andere Frage stellt sich auch: Wenn die Augen durch Pfefferspray gerötet sind, kann man dann immer von einer Verletzung sprechen? Das hängt ja auch von der Schwere der Reizung ab. Es gibt auch hier ein Bagatellgrenze. Oder ist es demnächst auch schon eine Körperverletzung, wenn einem im Auto nachts jemand entgegenkommt, der vergessen hat, das Fernlicht abzuschalten?
Wenn er nicht Rot/Links/grün wählt wohl demnächst schon…
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Die eigentliche Reizung gab es vermutlich vor der Demo bei NRW-Innenminister Jäger, dessen Beuteschema offensichtlich Konservative sind. Und der uns in der Vergangenheit schon genug Jägerlatein erzählt hat, indem er die z.T. Schwerkriminellen vor der Antifa als „linkes/bürgerliches Spektrum“ bezeichnet.
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Eine politische Leistung muß man Jäger lassen: Er hat den Dienstwagen mit dem höchsten Schadstoffausstoß.
Bei der „Karre“ ist der bestimmt wichtiger als der Papst.

3 Kommentare leave one →
  1. 5. November 2014 18:14

    @HoGeSa: Woher kommen die Salafisten in Deutschland?


  2. fatalistsalterego permalink
    6. November 2014 07:04

    Auf einmal wird der vielgescholtene Verfassungsschutz wieder gebraucht? Wegen „Nazis und Hooligans“ ?

    http://friedensblick.de/13790/nach-nazi-krawallen-koeln-ist-verfassungsschutz-wieder-da/

    Zeitlich und inhaltlich interessante „Fügung“, auch wenn man Moser sicher nicht generell zustimmen kann.

  3. Hildesvin permalink
    17. November 2014 22:42

    Nur so nebenbei: Kohlendioxid ist quasi Pflanzendünger, KEIN „Schadstoff“. Das ist nach der Konstantinischen Schenkung und dem Hol…hust, räusper, die vierte gigantische / globale Lüge nach der Vergottung von Joshu Mariasson durch Schaul den Zeltmacher und Konstantin dem Blutrünstigen.

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